Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland: 
Bestände: Personen: Davidovic

VORWORT

Im Sommer 1987 wurde der Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, die Bibliothek des verstorbenen Landesrabbiners von Westfalen Emil Davidovic zum Kauf angeboten. Die Bibliothek umfaßte schätzungsweise 4000 Bände, unter ihnen zahlreiche sehr seltene Einzelstücke.

Von seiten der Hochschule für Jüdische Studien wurde dem Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland vorgeschlagen, die Bibliothek gemeinsam anzukaufen. Nach einer Besichtigung der Bibliothek im November 1987 entschlossen sich Hochschule und Archiv zum Kauf. Im Februar 1988 fand die Übergabe der Bibliothek statt. Ein geringer Teil der Bücher ging an das Zentralarchiv, der größte Teil an die Hochschule für Jüdische Studien.

Beim Sortieren der Bücher fanden sich Unterlagen, die zum persönlichen Nachlaß von Rabbiner Davidovic gehören und als Archivalien zu betrachten sind. Diese Teile wurden aus der Bibliothek herausgezogen und bilden nun den Bestand B. 2/2 "Nachlaß Rabbiner Davidovic (1912 - 1986) " des Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland. Die ältesten Teile des Bestandes reichen in das Jahr 1826 zurück.

Die Verzeichnung wurde im November 1988 durch Monika Preuß, wissenschaftliche Angestellte, durchgeführt.

Im Februar und März 1989 übernahm das Zentralarchiv weitere Stücke, die sich bei den Sortierungsarbeiten der Bibliothek Davidovic in der Hochschule für Jüdische Studien gefunden hatten. Diese wurden nachträglich im März 1989 verzeichnet.

Im Juni 1989 wurden zwei weitere Stücke von der Hochschule für Jüdische Studien abgegeben. Nach der Verzeichnung dieser Stücke umfaßt der Bestand B. 2/2 nunmehr 15 Einheiten mit ca. 0,34 lfd. m..

Eberhard Gönner
Heidelberg, Juni 1990


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