Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland:
Bestände: Personen: Andere: Elias Auerbach:
Bestand B. 2/21

Verzeichnis

 

 

Klassifikation

 

Lebens- und Familiengeschichte

Elias Auerbach

Familie

Sonstiges

 

Bibel

 

Publizistik

Zeitgeschichte

Kulturgeschichte

Zionismus

 

 

Sonstiges

 

Briefe

 

Lebens- und Familiengeschichte

Elias Auerbach

1- 4

Autobiographie, 1882 – 1918

Manuskriptfassung der 1969 unter dem Titel Pionier der Verwirklichung in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart (auf 414 Seiten) publizierten Autobiographie. Das Manuskript weist Übereinstimmungen mit der Druckfassung auf, es gibt jedoch zahlreiche Abweichungen. Mitunter sind die Textabschnitte anders angeordnet (z.B. Ablage in 4 Umschlägen, die größeren Kapiteln entsprechen sollten und in der Druckfassung fehlen). Manche Anekdoten werden im Manuskript ausführlicher erzählt.

 

Weitere Einzelheiten zu Nr. 1 – 4

 

5

Aufzeichnungen des Vaters über seinen Sohn Elias, 1882 – 1908

Heft (16,5 x 20,5 cm) mit handschriftlichem Manuskript von Elias Auerbachs Vater:
Die Geburt und der Lebenslauf unseres jüngsten Sohnes Elijahu genannt Eli‘. [1908].
(Identisch mit einem Kapitel in Nr. 10)
Umfang: 27 Blatt (einseitig beschrieben)

 

6

Vorstudien Autobiographie 1890 – 1893

Vorstudien von Elias Auerbach zu der 1969 publizierten Autobiographie (vergleiche dort die S. 39 – 58). Es geht vor allem um die Zeit der Familie Auerbach in Rogowo bzw. Berlin 1890 – 1893.
Kleines Notizbuch (10 x 16 cm). Schrift nur auf den ersten 36 Seiten (durchschnittlich 28 Zeilen pro Seite in kleiner, aber gut lesbarer Sütterlin-Schrift).

Umfang: 36 Seiten

 

7
Autobiographisches Kapitel, 1898 – 1900

Kein selbstständiges Kapitel (nicht der Beginn eines eigenen Kapitels). Themen: Auerbachs letzte Schuljahre in Berlin, das Abitur sowie der Jüdische Turnverein Barkochba.
Die Blätter waren mit den folgenden Nummern versehen: 130 – 138. Maschinenschrift.
Umfang: 9 Blatt
Lag ursprünglich bei den Papieren von Nr. 6.

 

8
Elias über seine Frau Rahel, 1898 –
[1905]

Handschriftliches Manuskript von Elias Auerbach: Geschichte meiner Liebe; wie er seine zukünftige Frau Rahel (Rosa), geb. Rosenthal, als junges Mädchen in Wronke kennenlernte.
Umfang: 4 Blatt

 

9

Tagebuch, 1905 – 1908, 1918

Tagebuch von Elias Auerbach, erster Eintrag März 1905, letzter Eintrag November 1908.
Format: 13 x 18,5 cm. Handschriftlich (beidseitig) paginiert bis 409. Es fehlen die Seiten 1 – 10,21 – 27,33 – 45; letzter Eintrag auf Seite 77, der Rest unbeschriftet. Zwischen den Einträgen auch unbeschriebene Seiten.
Darin:
Am Ende lose Seiten eines Tagebuchs vom März 1918 bis April 1918, Überschrift: Chimay (Belgien).Einseitig beschrieben, 29 Blatt (plus Durchdruck des letzten Blattes).

 

 

Familie

10
Geschichte der Familie Auerbach, 1908

Maschinenschriftliches Manuskript: Dies ist die Geschlechtsfolge unserer Söhne und Töchter, die der Allgütige erhalten möge, ihre Geburt und Erziehung, bis sie zu selbständigen Menschen geworden. Insgesamt 11 Kapitel, eins zu jedem Kind, nebenbei Autobiographisches, wahrscheinlich verfasst von Elias Auerbachs Vater ca. 1908. Beschreibt Ereignisse aus der Zeit 1863/1864 bis ca. 1906. Auf Umschlag Hinweise auf Bertha Auerbach (Frau von Elias Bruder Israel) und Dr. K. Held.
Ein Kapitel daraus noch mal unter Nr. 5.
Umfang: 52 Blatt

11
Lebensgeschichte von Mosche Wasserzug, 1910

Titelblatt: Lebensgeschichte von Mosche Wasserzug, und die edle Gesinnung seines Vaters R. Isserl.Ins Deutsche übertragen von Heinrich Loewe. In dieser Übersetzung fehlt der Schluss.[Daneben findet sich die Titelvariante: Wasserzug, Mosche: Lebenserinnerungen.]. Manuskript zum größten Teil handschriftlich, im Text Korrekturen. Das kleinformatige Manuskript (13 x 14 cm)befindet sich in einem ledernen Etui.
Dabei:
Eine Postkarte an Heinrich Loewe in Berlin von einem Herrn Moses aus Greifenhagen, 1911.

Umfang: Manuskript 129 paginierte Seiten, sowie 6 lose Blätter

Bibliographische Bemerkungen zu Nr. 11

 

12
Biographie von Baruch Menachem Auerbach (Vater von Elias), 1918

Maschinenschriftliches Manuskript autobiographischer Aufzeichnungen von Baruch Menachem Auerbach (Titel fehlt), beginnend mit der Geburt 1844 [
Dez. 1843 laut Elias Auerbach in Pionier der Verwirklichung, S. 12]. Letzte Aufzeichnung vom 15. November 1918. Anfangs nur Biographisches, später auch Beobachtungen zur politischen Lage.
Umfang: 197 Blatt

13
Briefe von Daniel Or, 1934 – 1966

Vier Briefe von Daniel Or an seinen Vater Elias Auerbach in deutscher Sprache. Aus den Jahren 1934, 1935, 1940, 1966. Neben Persönlichem auch Kommentare zu Manuskripten von Elias Auerbach. Außerdem eine Grußkarte zu Rosch Haschana [nach 1945] in Hebräisch. Weiterhin eine Bestätigung von Elias Auerbach zu den Schäden (Ausbildung und Beruf), die sein Sohn durch das Nazi-Regime erlitten hat (deutsch), 1955.
Umfang: 16 Blatt

 

 

Sonstiges

 

14
Anekdoten, 1892

Kleines Notizbuch (8,5 x 15 cm) mit Kalenderübersicht und Daten der christlichen und jüdischen Feiertage für 1891 und 1892. Unterteilt in: Rätsel (mit Auflösungen), Kleine Anekdoten und Witze. Wahrscheinlich nicht von Elias Auerbach, sondern von Vater oder Bruder. Der Name Nanny Auerbach (Elias jüngere Schwester) taucht auf, außerdem viele Kritzeleien von Kindern.
Umfang: 34 Blatt (nur die beschriebenen Blätter wurden gezählt)

15
Dissertation von Elias Auerbach, 1905

Die Innervation der Hirngefäße. Inaugural-Dissertation von Elias Auerbach. Friedrich-Wilhelms Universität zu Berlin, 1. Juli 1905. Druck: S. Scholem, Berlin 1905. Kurzer, selbstverfasster Lebenslauf auf der letzten Seite.
Umfang: 46 Seiten

16
Zeitungsausschnitte, 1913 – 1970

Zeitungsausschnitte in deutscher und hebräischer Sprache, die Elias Auerbach betreffen bzw. erwähnen. Inhaltlich geht es vor allem um seine Tätigkeit als Arzt in Haifa und seine Bibelforschungen. Darunter auch zwei kurze Rezensionen zu Auerbachs Büchern Palästina als Judenland und Wüste und Gelobtes Land. 1913, 1932, 1956, 1958, 1960, 1965, 1968, 1970.
Umfang: 10 Blatt

 

17
Krankenhaus in Haifa,
[1920]

Entwurf und Reinschrift eines undatierten (jedoch nach 1918 verfassten) und nicht unterschriebenen Briefes an ‚Madame la Baronne‘ (franz., hs.). Der Autor (Elias Auerbach) befindet sich noch in Europa und kündigt die Eröffnung eines jüdischen Krankenhauses in Haifa für das nächste Jahr an. Der Brief fällt in eine Zeit verstärkter jüdischer Immigration nach Palästina.
Umfang: 2 Blatt

18
Rätsel für die Berliner Illustrierte, 1929

Brief von Elias Auerbach aus Haifa mit drei Worträtseln an die Redaktion der Berliner Illustrierten Zeitung, 9. Juli 1929.
Umfang: 1 Blatt

19
Hörer bei Elias Auerbach, Berlin, [1930 – 1933]

„Hörer bei Herrn Dr. Auerbach“ (zu Bereschith, Biblische Übungen, Poet. Partien). Jeweils Name und Adresse (vorwiegend in Berlin) der Hörer. Wahrscheinlich aus seiner Zeit als Dozent für Bibelwissenschaft an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums in Berlin 1930 – 1933 [vergleiche Interview unter Nr. 55 und Magisterarbeit von Irene Kaufmann, 1992].
Umfang: 2 Blatt (DinA4 und DinA3)

20
Begegnung im Nachtzug
Handschriftliches Manuskript ohne Titel. Erzählt wird die Geschichte der Begegnung von „Herr Dr. A.“ (vermutlich Elias Auerbach) und „Herr Geheimrat P.“ in einem Nachtzug und später bei einer Gesellschaft. Auerbach entschuldigt sich für eine Unhöflichkeit. Ort der Handlung irgendwo in Europa, Datierung nicht möglich. Auch die Handschrift spricht für Elias Auerbach als Autor.
Umfang: 5 Blatt, Format 14 x 23 cm

 

21
Sprachspiele

Kleines Notizbuch (10 x 16cm) Spiele mit der Deutschen Sprache. (Material-Sammlung). Darin auch Verse aus Jeremias 4 in deutscher, hebräischer und griechischer Sprache sowie deutsche Kinderlieder ins Hebräische und Englische übersetzt. Wahrscheinlich von Elias Auerbach.
Umfang: 37 Blatt (nur die beschriebenen Blätter wurden gezählt)

 

 

Bibel

 

Vorbemerkungen
In diesem Kapitel wurde darauf verzichtet die Überschriften mit Jahreszahlen zu ergänzen, da der Zeitpunkt der Entstehung eines Manuskripts meist nicht feststellbar und auch nicht relevant war. In manchen Fällen enthalten die Titelaufnahmen dennoch Informationen zum Verfassungszeitraum.

                      

22 – 36
Tore zur Bibel

Manuskript einer wissenschaftlichen Monographie: Tore zur Bibel.
Soweit nach ersten Recherchen erkennbar, bisher unveröffentlicht.
Gesamtumfang mehr als 400 Blatt (Handschrift, A4-Format). Besteht aus 5 Teilen:
I. Die Kritische Methode.
II. Die Bibel als Quelle der Geschichte.
III. Die Bibel als Quelle der Sagen Israels.
IV. Die Bibel als Quelle der Religion und Sittlichkeit.
V. Die Bibel als Werk der Kunst. 


Das Manuskript scheint vollständig in einer handschriftlichen Fassung vorzuliegen. Dabei befinden sich auch maschinenschriftliche Abschriften von einzelnen Abschnitten, mitunter sogar in mehreren Durchschlägen.

 

Weitere Einzelheiten zu Nr. 22-36

 

37
Zwischen den Zeilen der Bibel

Notizbuch (53 Seiten, 21 x 26,5 cm) mit dem handschriftlichen Manuskript Zwischen den Zeilen der Bibel. Bei einigen Kapiteln handelt es sich um Kopien bzw. Varianten anderer Manuskripte bzw. veröffentlichter Texte, siehe insbesondere die Nummern 37 und 40. Außerdem 3 Ausgaben des Magazins Israel Forum von 1964, in welchen die ersten Kapitel abgedruckt sind (Heft 6, 7 und 9).

38
Leben Moše's

Maschinenschriftliches Manuskript Leben Moše's, nicht vollständig. Laut Verzeichnis vier Kapitel, von der Geburt bis zum Tod. Literarische Prosa, im Unterschied zu der 1953 veröffentlichten wissenschaftlichen Abhandlung Moses; Übereinstimmungen waren nicht feststellbar. Das Manuskript liegt in einem Umschlag, auf dessen Rückseite das Datum 8/2/60 vermerkt ist.
Umfang: 67 Blatt (war per Hand paginiert, S. 52 – 81 fehlen)

39
Biblische Gestalten

Umschlag mit Manuskript Biblische Gestalten. Copien. Artikel zu: Abimelech, Ebjatar, Amazja und Asarja, Menasche, Joschia, Baruch ben Nerija, Jojachin und Achitophel. (Die ersten Kapitel tragen die Nummern I bis VII.) Der letzte Artikel zu Achitophel findet sich in ähnlicher Form bei Nr. 35 Zwischen den Zeilen der Bibel wieder. Jeweils 3 bis10 Seiten zu jeder Figur. Maschinenschrift.
Umfang: 60 Blatt

40
Der Carmel im Altertum

Zwei kurze Manuskripte: Der Carmel im Altertum sowie
Der Carmel vor vierzig Jahren. Erinnerungen von Dr. Elias Auerbach. Der zweite Text beschreibt die Besiedlung Haifas durch Deutsche und den Bau der der Bahai-Gärten. Verfasst wahrscheinlich Ende der 40er Jahre. Maschinenschrift.
Umfang: 3 Blatt

41
Der Negev in Altertum und Heute

Manuskript Der Negev im Altertum – und heute. Auerbach geht vor allem der Frage nach der Eignung des Negev zur ‚Kolonisation‘ nach. Weiterhin beschreibt er den Karawanen-Handel und die Landwirtschaft des Negev. Zur älteren Geschichte führt er vor allem Bibelverweise und archäologische Funde an. Niederschrift wahrscheinlich Ende der 1940er Jahre. Maschinenschrift.
Umfang: 7 Blatt

42
Die Eroberung Jerusalems durch David

Manuskript Die Eroberung Jerusalems durch David. Verfasst während Auerbachs Zeit im Feld, d.h. zwischen 1914 und 1918. In viel weniger ausführlicher Form fanden die hier dargelegten Gedanken auch Eingang in Wüste und Gelobtes Land (1. Band, 1936, S. 224-228), sowie in den hier unter Nr. 35 vorliegenden Artikel Zwischen den Zeilen der Bibel. Handschrift.
Umfang: 11 Blatt (Querformat, 21 x 13,5 cm)

 

 

 

Publizistik

Zeitgeschichte

 

43
Die jüdische Rassenfrage, 1907

Sonderdruck des Artikels Die jüdische Rassenfrage,
aus Archiv für Rassen- und Gesellschafts-Biologie, 4. Jhg., 3. Heft,Berlin1907, S. 332 – 361.
Handschriftliche Widmung auf der ersten Seite:
Meiner lieben Braut Rahel. 8. Sivan 5668 (7. Juni 1908). Elias Auerbach.

44
Die Sterblichkeit der Juden in Budapest, 1908

Sonderdruck des Artikels Die Sterblichkeit der Juden in Budapest 1901 – 1905,
aus Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden,4. Jhg. (Okt./Nov.), 1908, S. 1 – 21
(in der Zeitschrift S. 145 – 158).
Handschriftliche Widmung auf der ersten Seite: Meiner lieben Braut, Nov. 1908.

45
Judenvolk und Weltkrieg, 1916/17

Sonderdruck des Artikels Judenvolk und Weltkrieg,
aus Archiv für Rassen- und Gesellschafts-Biologie, Band 12, 1. Heft,
Leipzig – Berlin 1916/17, S. 56 – 66

46
Die syrische Frau, 1917

Sonderdruck des Artikels Die syrische Frau,
aus Archiv für Rassen- und Gesellschafts-Biologie, Band 12, 2. Heft,
Leipzig – Berlin 1917, S. 151 – 161.

47
Die Nationalitäten-Frage in der Türkei
, [etwa 1918]
Manuskript Die Nationalitäten-Frage in der Türkei
. Auerbach beschäftigt sich mit der durch den Ersten Weltkrieg veränderten inneren Gestaltung der Türkei. Problematik der griechischen und armenischen Minderheit, sowie der arabischen Mehrheit im osmanischen Reich. Handschrift.
Umfang: 15 Blatt (15 x 21 cm)

48
Was ein Arzt im Orient erleben kann,
[zwischen 1930 und 1933]

Ursprünglicher Titel Ärztliche Erlebnisse im Orient, handschriftlich geändert in Was ein Arzt im Orient erleben kann. Offensichtlich Manuskript eines Vortrags, den Auerbach während seiner Zeit in Berlin (1930 – 1933) gehalten hat. Zahlreiche Anekdoten von seinen Erfahrungen in Palästina. Maschinenschrift.
Umfang: 13 Blatt

 

49
Palästina vor 20 Jahren und heute,
[zwischen 1930 und 1933]

Zweiteiliges Manuskript Palästina vor 20 Jahren und heute. Der zweite Teil Palästina von heute scheint nachträglich hinzugefügt worden zu sein. Sammlung von Anekdoten, medizinischen und kulturellen Beobachtungen. Im zweiten Teil beschreibt Auerbach die positive Entwicklung des Landes, die er vor allem auf die britische Verwaltung und die jüdische Einwanderung zurückführt. Entstanden während seines Berlin-Aufenthalts 1930 – 1933. Maschinenschrift.
Umfang: 16 Blatt

50
Die Araber-Frage in Palästina,
[zwischen 1936 und 1940]

Manuskript Die Araber-Frage in Palästina. Keine Endfassung, behandelt u.a. Möglichkeiten und Probleme einer jüdischen Staatsgründung auf einem mehrheitlich arabisch bevölkerten Territorium. Verfasst zwischen 1936 und 1940. Maschinenschrift.
Umfang: 59 Blatt

51
Kandidaten Aliyah Hadashah-Partei,
[nach 1942]
Liste mit 41 Kandidaten der Aliyah Hadashah-Partei [Partei deutscher und österreichischer Einwanderer, gegründet 1942]. Elias Auerbach an erster Stelle der Liste. Hebräisch.
Umfang: 1 Blatt

52
Im Falle eines Krieges in Eretz Israel,
[ca. 1946/1947]

Hebräisches Manuskript mit dem Titel Im Falle eines Krieges in Eretz Israel - Plan zur aktiven (Selbst-)Verteidigung [deutsche Übersetzung durch die Bearbeiterin].Verfasst vor der Staatsgründung, mit sehr präzisen Vorstellungen zu Strategie und Umsetzung einer Gegenoffensive nach einem zu erwartenden Angriff durch arabische Staaten. Zwei Exemplare: Handschrift und Maschinenschrift.
Umfang: 27 Blatt

53
A Proposal for the Pacification of Palestine, 1947

Schreiben von Elias Auerbach an das UN Special Committee on Palestine mit Vorschlägen: A Proposal for the Pacification of Palestine, Juni 1947, in englischer Sprache. Seine Legitimation sieht Auerbach darin, dass er in Haifa lange Jahre sowohl mit Juden als auch mit Arabern eng zusammen gelebt hat. Er regt an, Palästina in 3 Zonen zu unterteilen, eine jüdisch-autonome, eine arabisch-autonome und eine gemischte Zone. Hektographierte Maschinenschrift.
Umfang: 6 Blatt
(altes amerikanisches Papierformat)

54
Rezension, 1950

Manuskript einer Rezension zu der Buchveröffentlichung The Foot of Pride von Major Malcolm Hay (of Seaton). Das Buch handelt von den Quellen des Judenhasses und seiner Aktualität. Maschinenschrift.
Umfang: 4 Blatt

55
Interview,
[Anfang der 1960er]

Interview von Edmond Breuer (Genf) mit Elias Auerbach, in dem es vor allem um das Zusammenleben von Juden und Arabern bzw. andere politische Fragen geht. Enthält auch viele Informationen zur Geschichte von Haifa und Details seiner Biographie. Schreibmaschinendurchschlag.
Umfang: 17 Blatt

56
Pazific 1948

Manuskript Pazific 1948. Offensichtlich fiktive Prosa mit zeitgeschichtlichen Bezügen: Rivalität zwischen den USA und Japan, Spionage, kriegerische Auseinandersetzung im Pazifik, nebenbei Liebesgeschichte. Geschichte endet mit Frieden im Pazifik, während im Rest der Welt Krieg herrscht. Offenbar unveröffentlicht. Maschinenschrift.
Umfang: 208 Blatt

 

 

Kulturgeschichte

 

57
Rezension zu Spinoza, 1907

Einzelne Seiten aus dem Literaturblatt der Jüdischen Rundschau vom 13. Dezember 1907 (Heft 50). Erster Teil einer Rezension zu dem Roman Spinoza von Otto Hauser. Der Schluss der Rezension folgte in der nächsten Ausgabe (liegt nicht vor).
Umfang: 3 Blatt

58
Das wahre Geschlechtsverhältnis der Menschen, 1912

Sonderdruck des Artikels Das wahre Geschlechtsverhältnis der Menschen. Ein Versuch zu seiner Berechnung, aus Archiv für Rassen- und Gesellschafts-Biologie, 9.Jhg., 1. Heft, Leipzig – Berlin 1912. S. 10 – 17. Zwei Exemplare. Statistische Analyse zum zahlenmäßigen Verhältnis zwischen Männern und Frauen, auch Fehlgeburten von Frauen verschiedener Konfessionen.

59
Kurzsichtigkeit und Erstgeburt, 1912

Sonderdruck des Artikels Kurzsichtigkeit und Erstgeburt,
aus Archiv für Rassen- und Gesellschafts-Biologie, 9. Jhg., 6. Heft,
Leipzig – Berlin 1912, S. 762 – 763
Kurze Auseinandersetzung mit der von Crzellitzer aufgestellten These zur Vererbung von Augenleiden an Erstgeborene.

60
Zur Ausgleichung des Menschenverlustes, 1914/15

Sonderdruck des Artikels Zur Ausgleichung desMenschenverlustes,
aus Archiv für Rassen- und Gesellschafts-Biologie, Band 11, 5. Heft,
Leipzig – Berlin 1914/15, S. 576 – 579.
Wie der Verlust der großen Zahl im Krieg gefallener Männer ausgeglichen werden muss.

61
Gott und Mammon
, 1959
Manuskript Gott und Mammon. Gedanken über Kultur und Civilisation, Mensch und Gesellschaft. 3 Teile:
Kultur und Civilisation(Vorspiel und Drama)
Das Ideal (Zwischen-Spiel: Der Mensch)
Der Mensch und sein Staat (Gesellschafts-Reise zum Ideal).
Manche Kapitel doppelt vorhanden.
Umfang: 403 Blatt (Archivkarton)

62
Das Jüdische Gesetz

Manuskript Das Jüdische Gesetz. Seine Bedeutung in Geschichte und Gegenwart
.
Zur Herkunft und Erklärung jüdischer Gesetze, vor allem in Bezug auf jüdische Feste. Maschinenschrift.
Umfang: 11 Blatt

 

 

Zionismus

 

63
Sechster Zionistenkongress, 1903

Notizbuch (21 x 19cm), wahrscheinlich vom VI. Zionistenkongress 1903, an dem auch Herzl, Nordau und viele andere zionistische Führungspersönlichkeiten teilnahmen. Kurzprotokolle der einzelnen Sitzungen. Enthält a
uch handgezeichneten Plan von Uganda sowie Statutenentwurf des Verbandes der deutschen Juden, der dann 1904 gegründet wurde. Notizen von beiden Seiten des Buches.
Umfang: 25 Blatt (nur die beschriebenen Blätter wurden gezählt)

64
Agitator für den Zionismus,
[nach 1953]
Manuskript Agitator für den Zionismus - Arbeit unter Studenten.
Auerbach berichtet aus seiner Studienzeit in Berlin, in die auch seine Teilnahme am VI. Zionistenkongress in Basel fällt (beschreibt ca. die Jahre 1900 bis 1903).
Schreibblock, Handschrift.
Umfang: 19 Blatt
(Manuskript war bereits von 1 – 19 paginiert. Die Paginierung ist jedoch teilweise etwas merkwürdig, und zwar …8, 9, 11, 12, 13, 14, 14a, 15, 16)

65
Auseinandersetzung mit Elias Auerbach, 1968
Manuskript (wahrscheinlich von Heinrich Margulies)Eretz Israel Ha Shlema“ – Und Was Weiter? Thesen zu einer Auseinandersetzung mit Elias Auerbach und W. Fraenkel, KJV Haifa (Kartell jüdischer Verbindungen), 25. April 1968.
Maschinenschrift mit handschriftlichen Anmerkungen (vermutlich von Elias Auerbach). 50 kritische Thesen zur Auseinandersetzung mit Zionismus und Territorialfragen.
Umfang: 17 Blatt

 

 

Sonstiges

 

66
Arabische Grammatik, 1889

Arabische Grammatik von Dr. A. Socin, Berlin 1889.
Besitzvermerk: Heinrich Loewe.
Umfang: 211 Seiten

67
Der Zionismus und seine Gegner
, 1905
Max Nordau: Der Zionismus und seine Gegner. Ein Vortrag. Berlin 1905. Heft (12 x 15 cm). Auseinandersetzung mit den Argumenten der Gegner des Zionismus. Im Deckblatt das Baseler Programm.
Umfang: 31 Seiten

68
Bericht der Peel Kommission, 1936

Bericht der Palestine Royal Commission (Peel Commission), 1936/1937.
Betrifft Aufstände der Araber in Palästina 1936. Dabei Karte eines geteilten Palästinas.
Hebräischer Sonderdruck mit handschriftlichen Anmerkungen auf Deutsch (wahrscheinlich von Auerbach).
Umfang: 18 Blatt

 

 

Briefe

 

69
Elias und Grete Auerbach an Fritz und Emmi Haas in Freudenstadt, 1967-1971

Insgesamt 37 Briefe bzw. Postkarten.
Kurze inhaltliche Resümees mit angehängten Digitalisaten

70-103
Familienbriefe, 1908-1959
Insgesamt 1113 Briefe, v.a. an Grete Auerbach, von ihren Geschwistern, Eltern, Freundinnen,
später von ihren Kindern, sowie von ihrem Mann und von gemeinsamen Bekannten.
(Nur zwei Briefe sind nach 1959 datiert.)

Übersicht zu den Familienbriefen

 


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