Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland: 
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VORWORT

Im März 1996 erhielt das Zentralarchiv von der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden ein Paket mit verschiedenen Büchern und Broschüren. Dabei befand sich auch ein Konvolut mit Unterlagen (Zugang 96/3), die offensichtlich von Kantor Capell aus der Vorkriegszeit stammen. Dieser Name ist jedenfalls auf mehreren Blättern und Heften vermerkt worden. Auch deutet der Inhalt der Unterlagen auf die Ablage eines Kantors der Israelitischen Kultusgemeinde Wiesbaden hin. Der Literatur ist zu entnehmen, daß Edmund Capell (3.4.1876 - 21.9.1942) fast 30 Jahre in dieser Gemeinde als Kantor und Lehrer tätig war, bevor er 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde.1

Es handelt sich überwiegend um Unterlagen, die mit den Gottesdiensten zu Rosch Haschana und Jom Kippur in der Synagoge am Michelsberg in Wiesbaden zusammenhängen.

Dr. Peter Honigmann
Heidelberg, April 1996


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