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Jüdische Friedhöfe in Westfalen
D-H


Darfeld

Gemeinde Rosendahl, Kreis Coesfeld
ADRESSE: von Darfeld Richtung Billerbeck, hinter der Eisenbahnstrecke links, dann der erste Weg rechts, nach etwa 1 km, in der Nähe des Bauernhofs Schulze Janning.
BELEGUNGSZEIT: nach 1824 - 1926
GRABSTEINE: 6
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 43.
- Inschriften (hebräische und vor 1900) sowie Übersetzungen in Coesfeld 1990, S.322-323
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 624
BEMERKUNGEN:

 

Darup

Gemeinde Nottuln, Kreis Coesfeld
ADRESSE: neben einem Wohnhaus, Köttling 16, ehemals Höveler Chaussee, im spitzen Winkel zu einem Entwässerungsgraben; Wybbert, ehemals mit Zugang über eine "Pättken" Brücke (Flur 15, Nr. 164)
BELEGUNGSZEIT: etwa 1800 - 1894
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Darup 1991 (Presse)
- Geschichte in Darup 1992 (Presse)
- Geschichte in Wutzler 1992, S. 115 -143
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 328, 536
BEMERKUNGEN:
Laut Wutzler, der ca. 15 - 20 Begräbnisse vermutet, sind nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch einige Grabsteine sichtbar gewesen. Ein Teil des Friedhofsgeländes befindet sich nach Auskunft von Wolfgang Wutzler in Privatbesitz.

 

Daseburg

Stadt Warburg, Kreis Höxter
ADRESSE: Auf der Höfe
BELEGUNGSZEIT: vor 1856 -
GRABSTEINE: 24
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 86.
- Geschichte in Bialas 1992, S. 223.
BEMERKUNGEN:

 

Datteln

Stadt Datteln, Kreis Recklinghausen
ADRESSE: Düppelstrasse, Einfahrt von der Lohstrasse
BELEGUNGSZEIT: 1817 - 1933
GRABSTEINE: 8
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1980 - 1985 durch Werner Schneider (Volldokumentation)
- 2002 durch Mike Redel (Abschriften)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Schneider 1983, S. 133.
- Volldokumentation in Schneider 1985, S. 10, 11 - 12; Teil B.
- Belegungsliste in Schneider 1986, S. 321 - 326.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 116.
- Belegungsliste, Geschichte, Übersetzung in Datteln 1988, S. 19 - 21.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 280
BEMERKUNGEN:
1938 geschändet, wurde der Friedhof laut Schneider während des Zweiten Weltkrieges durch Kampfhandlungen zerstört.

 

Detmold (Alter Friedhof)

Stadt Detmold, Kreis Lippe
ADRESSE: an der Lemgoer Straße, ursprünglich vor dem Lemgoer Tor; Ecke Siegfriedstraße/Richthofenstraße.
BELEGUNGSZEIT: etwa 1650 - 1880
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
- ca 1960 Fotos von 4 älteren Steinen (1731, 1733, 1768/1787 = Doppelstein, 1808), die bereits auf den Friedhof Detmold (Spitzenkamptwete) gebracht worden waren. Zusammen mit Übersetzungen der hebräischen Inschriften in der Bildersammlung des Staatsarchivs Detmold: D 75, Nr. 6703. Andere Fotos von denselben Steinen sowie mehrere Friedhofsansichten unter D 109, Nr. 67 und D 75, Nr. 13854.
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Guenter 1973, S. 98 - 99.
- Geschichte in Müller 1994, S. 175 - 176.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 308 - 309, 364.
- Geschichte auf den Webseiten der Stadt Detmold
BEMERKUNGEN:

-Das Friedhofsgelände wurde 1726 erweitert
- Schon Anfang des 19. Jahrhundert wurde die Friedhofsparzelle teilweise überbaut. 1939 musste die Reichsvereinigung der Juden das Friedhofsgelände an die Stadt Detmold verkaufen. Laut Müller sind zahlreiche Grabsteine auf den neuen Friedhof Detmold (Spitzenkamptwete) verbracht und dort 1948 aufgestellt worden. In der Folgezeit wurde der alte Friedhof zubetoniert und als Parkplatz genutzt.

 

Detmold (Spitzenkamptwete)

Stadt Detmold, Kreis Lippe
ADRESSE: zwischen Spitzenkamptwete und Richthofenstrasse
BELEGUNGSZEIT: nach 1883 - heute
GRABSTEINE: weit über 100
DOKUMENTATION:
- 1953 Belegungsplan von Erich Blaustein mit Namen für etwa 160 Grabstellen, in den Nachkriegsakten der Jüdischen Gemeinde Detmold, als Depositum im Staatsarchiv Detmold: D 109, Nr. 7.
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte, Foto in Bödeker 1978, S. 271.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 91, 92.
- Geschichte in Müller 1994, S. 175 -176.
- Geschichte in Detmold 1994, S. 9.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 309, 364 - 365.
- Geschichte auf den Webseiten der Stadt Detmold
BEMERKUNGEN:
Die Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert stammen laut Müller vom untergegangenen alten Friedhof in Detmold (Alter Friedhof). Pracht lokalisiert diese auf dem Friedhofsgelände rechts hinter dem Eingang und zählt allein dort 101 Steine.

 

Dorsten

Stadt Dorsten, Kreis Recklinghausen
ADRESSE: an der Bundesstrasse 225 nach Marl, im Naturpark Hasselbecke, südlich der Lippe, 2 km östlich der Stadtmitte
BELEGUNGSZEIT: 1815 – 1941, ältester Grabstein 1828
GRABSTEINE: 29
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1980 - 1985 durch Werner Schneider (Volldokumentation)
- 2001 durch Professor Leisen (Fotos: Grabsteine und Friedhofsansichten)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Belegungsliste (Auswahl),Geschichte in Schneider 1983, S. 23.
- Volldokumentation in Schneider 1985, S. 13 - 14, 15 - 17; Teil B.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 117.
- Geschichte in Dorsten 1989, S. 106 - 122, 124.
- Geschichte in Schalom 4 / 2001, o.S
- Geschichte in Schalom 12 / 2001, o.S.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 290f
- Geschichte, Belegungsplan, Belegungsliste, Foto und Übersetzung von sechs Grabsteinen in Dorsten 2014.
BEMERKUNGEN: Das Grundstück wird bereits 1628 in einer Urkunde als Judenfeld bezeichnet. Zwischen 1815 und 1941 fanden etwa 140 Beerdigungen statt. Während der NS - Zeit wurden viele Grabsteine zerstört und entfernt. 1980 konnte Schneider noch 24 Grabstein Inschriften dokumentieren.

 

Dorstfeld (Alter Friedhof)

Stadt Dortmund
ADRESSE: Twerskuhle, früher "Auf´m Bachum"(Flur 4, Nr. 393/84)
BELEGUNGSZEIT: 1790 - 1860
GRABSTEINE: 40
DOKUMENTATION:
- 2001 durch Mike Redel (Abschrift, deutsche Inschriften)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Brilling 1960, S. 147.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 45.
- Geschichte: http://ods.dokom.net/mbr/agsor/haus/friedhof/friedhof.htm
- BEMERKUNGEN:

 

Dorstfeld (Neuer Friedhof)

Stadt Dortmund
ADRESSE: Wittener Strasse
BELEGUNGSZEIT: 1861 - 1938
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Brilling 1960, S. 147.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 45.
- Geschichte: http://ods.dokom.net/mbr/agsor/haus/friedhof/friedhof.htm
BEMERKUNGEN: In der NS - Zeit aufgehoben, unterlag der Friedhof mehrfachem Wechsel des Besitzstandes. Heute ist die Evangelische Kirchengemeinde Eigentümerin des Geländes.

 

Dortmund (Mittelalterlicher Friedhof)

Stadt Dortmund
ADRESSE: ehemals vor dem Westentor
BELEGUNGSZEIT: 1336 erworben
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Brilling 1959, S. 52 -53.
- Geschichte in Brilling 1964, S. 1
BEMERKUNGEN:
Bei der Vertreibung der Juden aus Dortmund um 1350 wurde der Friedhof sowie andere Grundstücke der jüdischen Gemeinde beschlagnahmt. Nach Rückkehr der Juden 1373 gestattete die Stadt Dortmund gegen Entrichtung eines Grundzinses die Wiederbenutzung der alten Begräbnisstätte. Wie lange dieser Friedhof benutzt wurde, ist nicht bekannt.

 

Dortmund (Westpark)

ADRESSE: an der Nordost-Ecke des heutigen Westparks, ursprünglich auf der Nordseite des Westenfriedhofs.
BELEGUNGSZEIT: 1815 - 1885
GRABSTEINE: keine, seit Mai 2011 Gedenkstein
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Pracht-Jörns 2005, S. 97-99.
- Geschichte in Commer 2001 unter Bezug auf Recherchen von Stadtarchivar Hermann Bausch.
BEMERKUNGEN: Während der NS-Zeit ist der Friedhof eingeebnet und untertunnelt worden, die Grabsteine wurden zum Bau eines Bunkers verwendet. Seit 1955 befindet sich auf dem Gelände eine Schule.

 

Dortmund (Mitte)

ADRESSE: am Ostpark, Robert-Koch-Strasse
BELEGUNGSZEIT: 1888 - ca. 1921
GRABSTEINE: 263
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 2000 durch Mike Redel ( Abschrift: deutsche Inschriften)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Pfeiffer 1986, S. 72
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 47 - 50.
BEMERKUNGEN:

 

Drensteinfurt

Stadt Drensteinfurt, Kreis Warendorf
ADRESSE: Kleiststrasse, Ecke Blumenstrasse, ehemals Hammerstrasse
BELEGUNGSZEIT: 1826-1939
GRABSTEINE: 26
DOKUMENTATION:
- 1985 - 1989 durch Werner Bockholt vom Stadtarchiv Drensteinfurt (Volldokumentation)
- 2002 durch Mike Redel (Abschrift, deutsche Inschriften)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 141.
- Geschichte in Gabriel 1987, S. 52 - 54.
- Volldokumentation in Drensteinfurt 1990
- Geschichte in Handbuch 2008, S.308f
BEMERKUNGEN: 1891 wurde der Friedhof wesentlich erweitert. Während der NS - Zeit wurde er mehrfach geschändet. In der Zeit von 1826 bis 1939 gab es insgesamt 63 Bestattungen.

 

Dringenberg

Stadt Bad Driburg, Kreis Höxter
ADRESSE: Am Neustätter Garten, Schonlaublick
BELEGUNGSZEIT: Mitte 19. Jahrhundert - ?
GRABSTEINE: 11
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 78
- Geschichte in Pracht 1998, S. 154, 242.
BEMERKUNGEN:

 

Dülmen (Alter Friedhof)

Stadt Dülmen, Kreis Coesfeld
ADRESSE: ehemals am Lüdinghauser Tor
BELEGUNGSZEIT: 1761 – 1902
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 38.
- Geschichte in Brathe 1988, S. 6. -9.
- Geschichte in Coesfeld 1990, S. 314
- Geschichte, Lageplan in Lehnardt 1991, S. 9 - 10.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 322f
BEMERKUNGEN:
1937 wurden die Gräber eingeebnet und laut Lehnardt 64 Grabsteine auf den neuen Friedhof gebracht, Dülmen (Neuer Friedhof). Exhuminierungen fanden laut Brathe nicht statt. An den ehemaligen Friedhof erinnert ein Gedenkstein. Die in Dülmen lebenden Juden verfügten bereits seit dem 15. Jahrhundert über einen Begräbnisplatz ausserhalb des mittelalterlichen Stadtrings, der sich heute nicht mehr lokalisieren lässt.

 

Dülmen (Neuer Friedhof)

Stadt Dülmen, Kreis Coesfeld
ADRESSE: Kapellenweg, hinter dem christlichen Friedhof
BELEGUNGSZEIT: 1905 - 1941
GRABSTEINE: 75
( 96 Grabsteine laut Coesfeld 1990, S. 314 ).
DOKUMENTATION
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1987 - 1988 durch Landschaftsverband (Belegungsplan, Belegungsliste, Fotos einzelner Steine)
- 1989 - 1991 durch Karina Lehnardt (Volldokumentation)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 39.
- Geschichte in Brathe 1988, S. 6 -9.
- Belegungsplan, Fotos einzelner Steine in van der Poll 1988, S. 127-130.
- Inschriften (hebräische und vor 1900) sowie Übersetzungen in Coesfeld 1990, S. 314-316
- Volldokumentation in Lehnardt 1991, S. 9 - 10, 18 - 168.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 322f
BEMERKUNGEN:
Auf dem Begräbnisplatz befinden sich 64 Steine vom untergegangen Friedhof Dülmen (Alter Friedhof).

 

Eilpe

Stadt Hagen
ADRESSE: Hohle Strasse
BELEGUNGSZEIT: seit 1901 - heute
GRABSTEINE: ca. 200
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 65
BEMERKUNGEN:
Der Begräbnisplatz beherbergt 58 Grabsteine vom ehemaligen Friedhof in der Böhmerstrasse, Hagen. Der älteste Grabstein stammt von 1851.

 

Elbrixen

Stadt Lügde, Kreis Lippe
ADRESSE: Postweg, an der Nordostecke des Kriegerehrenfriedhofs
BELEGUNGSZEIT: 19. Jahrhundert
GRABSTEINE: 1
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 98.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 333.
BEMERKUNGEN:
Der einzige noch vorhandene Grabstein datiert von 1848.

 

Elsoff

Stadt Bad Berleburg, Kreis Siegen-Wittgenstein
ADRESSE: Unterm Heiligenberg; oberhalb der Grundschule Elsoff, an einem Berghang liegend, nur über Wiesen zugänglich (Flur 6, Nr. 4)
BELEGUNGSZEIT: seit ca. 1863 - 1942
GRABSTEINE: 24
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1979 - 1981 durch Johanna Morgenstern-Wulff (Belegungliste, Belegungsplan)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Belegungsliste, Belegungsplan in Siegen-Wittgenstein 1991, S. 16, 35.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 120.
BEMERKUNGEN:

 

Enger

Stadt Enger, Kreis Herford
ADRESSE: Ziegelstrasse
BELEGUNGSZEIT: Ende 18. Jahrhundert - 1938
GRABSTEINE: 56
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Übersichtsfotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 68.
- Geschichte in Enger 1991, S. 43 - 47.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 112, 134.
BEMERKUNGEN: Vor Einrichtung ihres eigenen Friedhofs wurde der Begräbnisplatz auch von den in Bünde lebenden Juden genutzt.

 

Enniger

Stadt Ennigerloh, Kreis Warendorf
ADRESSE: an der Strasse von Enniger nach Ennigerloh
BELEGUNGSZEIT: 1823 - 1890
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 141.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 333
BEMERKUNGEN:
Auf der Ende des 20. Jahrhunderts angelegten Rasenfläche befindet sich ein Gedenkstein.

 

Ergste

Stadt Schwerte, Kreis Unna
ADRESSE: Sembergweg, Teil des Kommunalfriedhofs
BELEGUNGSZEIT: 1873 - 1934
GRABSTEINE: 12
DOKUMENTATION:
- 2002 durch Mike Redel (Abschrift, deutsche Inschriften)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 137.
- Geschichte in Hagenah 1988, S. 65 - 66.
BEMERKUNGEN:
Laut Hagenah gab es für den Begräbnisplatz einen Vorgänger, der heuute nicht mehr nachzuweisen ist.

 

Erle

Gemeinde Raesfeld, Kreis Borken
ADRESSE: Schermbecker Strasse / Westerholten, knapp 1 km südlich von Erle
BELEGUNGSZEIT: 1872-1933
GRABSTEINE: 4
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 32.
- Geschichte in Dorsten 1989, S. 123.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 573
BEMERKUNGEN:
Es handelt sich um einen Privatfriedhof der Familie Cahn

 

Erwitte (Alter Friedhof)

Stadt Erwitte, Kreis Soest
ADRESSE: Gografenstrasse, im Bereich des Erwitter Schlosses, 50m nördlich des Schlosses
BELEGUNGSZEIT: 19. Jahrhundert
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 123.
BEMERKUNGEN:
Der Friedhof wurde 1958 aufgelöst und zur Grünfläche umgestaltet; Grabsteine wurden zum Friedhof Erwitte (Neuer Friedhof) gebracht.

 

Erwitte (Neuer Friedhof)

Stadt Erwitte, Kreis Soest
ADRESSE: Im Ostteil des kommunalen Friedhofs an der Bundesstrasse 1.
BELEGUNGSZEIT: 1881 - Anfang 20. Jahrhundert
GRABSTEINE: 77
DOKUMENTATION:
- 2002 durch Mike Redel (Abschrift, deutsche Inschriften)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 123.
BEMERKUNGEN:
Auf dem Friedhof befinden sich Grabsteine des untergegangenen Friedhof, ehemals im Bereich des Schlosses, Erwitte (Alter Friedhof).

 

Espelkamp

Stadt Espelkamp, Kreis Minden-Lübbecke
ADRESSE: Alt - Espelkamp, "Auf der Heide"(Flur 7, Nr. 28)
BELEGUNGSZEIT: um 1737 - 1940
GRABSTEINE: 77
DOKUMENTATION:

- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 104.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 422.
BEMERKUNGEN:
Es handelt sich hier um den ehemaligen Begräbnisplatz der Synagogengemeinde Rahden.

 

Essentho

Stadt Marsberg, Hochsauerlandkreis
ADRESSE: ausserhalb des Ortes an der Fürstenberger Strasse
BELEGUNGSZEIT: um 1850 - 1937
GRABSTEINE: 28
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1994 durch Michael Senger (Belegungsplan)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 74.
- Geschichte in Lattek 1989, S. 110.
- Belegungsplan, Geschichte in Senger 1994, S. 379- 380, 385.
BEMERKUNGEN:
H. Stratmann / G. Birkmann in Westfalen-Lippe 1987 zählten 1987 insgesamt 35 Steine.

 

Frille

Stadt Petershagen, Kreis Minden-Lübbecke
ADRESSE: am Friller Brink, Brunnenweg (Flur 13, Nr. 57)
BELEGUNGSZEIT: vermutlich 1856 - 1937
GRABSTEINE: 43
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 105
- Geschichte in Pracht 1998, S. 412.
BEMERKUNGEN:
Da der Friedhof während der NS - Zeit weitgehend zerstört wurde, befindet sich heute kaum einer der Steine an seinem ursprünglichen Platz.

 

Fröndenberg

Stadt Fröndenberg, Kreis Unna
ADRESSE: Springstrasse, oberhalb von Haus Nr. 4a, am nördlichen Rand des Fröndenberges gelegen
BELEGUNGSZEIT: ca. 1844 - 1945
GRABSTEINE: 16
DOKUMENTATION:
- 2000 durch Mike Redel (Abschrift: deutsche Inschriften)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 136.
BEMERKUNGEN:

 

Fürstenau

Stadt Höxter
ADRESSE: "Am Judenberg", am Beginn des Wanderweges nach Bödexen, nahe des Saumabaches linker Hand gelegen, (Flur 6, Nr. 151/87)
BELEGUNGSZEIT: vor 1773 - 1940
GRABSTEINE: 30
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 83.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 199 – 200
- Volldokumentation von Nathanja Hüttenmeister auf den Webseiten des Steinheim-Instituts in der epigraphischen Datenbank
BEMERKUNGEN:
Der Friedhof wurde auch von den in Albaxen lebenden Juden genutzt.

 

Gemen

Stadt Borken, Kreis Borken
ADRESSE: Ecke Landwehr / Otto-Hahn-Strasse
BELEGUNGSZEIT: vermutlich 2. Hälfte 18. - 1. Hälfte 20.Jahrhundert
GRABSTEINE: 35
DOKUMENTATION:
- 1992 - 1995 durch Thomas Ridder (Fotos, Inschriften, Übersetzung, Belegungsplan)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 30
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 239
BEMERKUNGEN:
Im Dezember 1999 wurden 14 Grabsteine umgestossen und zerbrochen.

 

Gescher

Stadt Gescher, Kreis Borken
ADRESSE: Südlohner Damm
BELEGUNGSZEIT: 1867 -
GRABSTEINE: 13
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 30
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 362
BEMERKUNGEN:

- Auf diesem Friedhof wurden auch Juden aus Valen beerdigt.
- Während der NS-Zeit wurde der Friedhof verwüstet und bei einer Schändung 1988 fast vollständig zerstört.

 

Geseke

Stadt Geseke, Kreis Soest
ADRESSE: Ehringhauser Strasse
BELEGUNGSZEIT: ab 1874 - 1941
GRABSTEINE: 109
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1989 - 1997 durch Arbeitskreis Geseke (Volldokumentation)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Belegungsplan in Geseke 1984, S. 197-199
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 124.
- Volldokumenation in Geseke 1997, S. 20 - 250.
BEMERKUNGEN:
8 Grabsteine wurden vom alten 1938 aufgelösten Friedhof hierher gebracht.

 

Gladbeck

Stadt Gladbeck, Kreis Recklinghausen
ADRESSE: Feldhausener Strasse, Teil des Kommunalfriedhofs, Nordwest Ecke, dicht an der Konrad - Adenauer - Strasse
BELEGUNGSZEIT: 1908 - 1937
GRABSTEINE: 8
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1980 - 1985 durch Werner Schneider (Belegungsliste)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Schneider 1983, S. 47, 49.
- Belegungsliste, Geschichte in Schneider 1985, S. 19, Teil B.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 118.
- Geschichte in Weichelt 1999, S. 373 - 374.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 372 f
BEMERKUNGEN:
1929 geschändet, wurde der Friedhof während der NS - Zeit zerstört, zahlreiche Grabsteine zertrümmert. Die heute dort vorhandenen Grabsteine sind nach 1945 aufgestellt worden, ergänzt durch ein Mahnmal. Insgesamt sind 31 Beerdigungen verzeichnet.

 

Grevenstein

Stadt Meschede, Hochsauerlandkreis
ADRESSE: am südlichen Ortsausgang von Grevenstein, östlich der Landstrasse nach Wentholthausen, innerhalb des christlichen Friedhofs.
BELEGUNGSZEIT: Ende 19. Jahrhundert - 1935
GRABSTEINE: 6
DOKUMENTATION: - 1994 durch Michael Senger (Belegungsliste, Belegungsplan)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Belegungsliste, Belegungsplan in Senger 1994, S. 375 - 376, 378.
BEMERKUNGEN:

 

Gronau

Stadt Gronau, Kreis Borken
ADRESSE: Vereinsstrasse 72a
BELEGUNGSZEIT: 1828 - 1936
GRABSTEINE: 54
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1992 - 1994 durch Heinz-Peter Tilly und Herbert Diekmann (Inschriften, Übersetzung)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 31.
- Inschriften, Übersetzung in Gronau 1994, S. 158 - 165.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 380
BEMERKUNGEN:
Der Friedhof wurde auch von den Juden in Epe und Nienborg genutzt.

 

Großeneder

Stadt Borgentreich, Kreis Höxter
ADRESSE: ausserhalb des Ortes zwischen dem Fluss Eder und dem Sportplatzweg (Flur 9, Nr. 99)
BELEGUNGSZEIT: um die Mitte des 19. Jahrhunderts - ca. 1930
GRABSTEINE: 28
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 80
- Geschichte in Kleinert 1987, S. 88.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 180, 254.
BEMERKUNGEN:
Der Friedhof wurde 1952 um ein unbelegtes Teilstück verkleinert.

 

Gütersloh (Alter Friedhof)

Stadt Gütersloh
ADRESSE: ehemals "Judenbrink", heute Herzebrocker Strasse 221.
BELEGUNGSZEIT: 1722 - 1866
GRABSTEINE: 10
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
1976 durch Hans-Joachim Mielcke u.a. in Barlev 1988 (Belegungsliste)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 60.
- Geschichte, Belegungsliste in Barlev 1988, S. 29, 131.
- Geschichte in Gatzen 1989, S. 30 - 33.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 63, 88
BEMERKUNGEN:
Bevor die Juden von Gütersloh einen eigenen Begräbnisplatz anlegen konnten, beerdigten sie ihre Toten in Rheda (Alter Friedhof). Erst 1890 ging der Friedhof in den Besitz der Gemeinde über. Laut Barlev wurden die Namen der Verstorbenen auf den 10 verbliebenen Grabsteinen 1976 von den Konfirmanten des Pastors Hans-Joachim Mielcke festgehalten.

 

Gütersloh (Neuer Friedhof)

Stadt Gütersloh
ADRESSE: Böhmerstrasse 4.
BELEGUNGSZEIT: 1866 - 1941
GRABSTEINE: 66
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1976 durch Hans - Martin Betz u.a. in Barlev 1988 (Belegungsliste, Belegungsplan)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 60
- Belegungsliste, Belegungsplan in Barlev 1988, S. 131 - 136, 137.
- Geschichte in Gatzen 1989, S. 30 - 33.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 63 - 64, 89.
BEMERKUNGEN:
Laut Barlev wurden die Namen der Verstorbenen 1976 von einer Schülergruppe der Freiherr - von - Stein - Schule unter der Leitung ihres Lehrers Hans - Martin Betz festgehalten.

 

Haaren

Stadt Wünnenberg, Kreis Paderborn
ADRESSE: am Ortsrand, Helmerner Strasse (Flur 13, Nr. 31)
BELEGUNGSZEIT: ca. 1852 - 1982
GRABSTEINE: 27
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 115.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 480, 498.
BEMERKUNGEN:

 

Hagen

Stadt Hagen
ADRESSE: ehemals Böhmerstrasse
BELEGUNGSZEIT: 1820 - 1. Hälfte 20. Jahrhundert
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
- 1966 durch Stadtverwaltung Hagen (Belegungsliste)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 65
BEMERKUNGEN:
1966 erfolgten Umbettungen nach Eilpe. Der älteste der 58 dorthin verbrachten Grabsteine stammt aus dem Jahre 1851.

 

Halle

Stadt Halle, Kreis Gütersloh
ADRESSE: Moltkestrasse / Winnebrockstrasse
BELEGUNGSZEIT: 1845 - 1926
GRABSTEINE: 77
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 63
- Geschichte in Gatzen 1989, S. 30 - 32.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 66 - 67, 92.
BEMERKUNGEN:
1940 zwangsveräussert, wurde die mit Grabstätten belegte Fläche des ursprünglich grösseren Grundstückes 1951 an die Jewish Trust Cooperation resitituiert.

 

Hallenberg (Alter Friedhof)
Stadt Hallenberg, Hochsauerlandkreis
ADRESSE: ehemals zu Füssen des Kreuzberges, an dem Fluss Weife, zwischen den heutigen Strassen Urberg und Röhrenweg
BELEGUNGSZEIT: Anfang / Mitte 17. - Ende 19. Jahrhundert
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Lachemeyer 1981, S. 158.
- Geschichte in Glade 1991, S. 31, 285.
BEMERKUNGEN:

 

Hallenberg (Neuer Friedhof)

Stadt Hallenberg, Hochsauerlandkreis
ADRESSE: An der Strasse Langeloh, ehemals "Vorderste Scheid", an der B 236 in Richtung Bromskirchen, umschlossen vom kommunalen Friedhof.
BELEGUNGSZEIT: 1902 - 1941; nach 1945 - heute
GRABSTEINE: 15
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Glade 1991, S. 214 - 218, 285.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 73.
BEMERKUNGEN:

 

Haltern

Stadt Haltern, Kreis Recklinghausen
ADRESSE: Nähe Südwall, früher Am Lippetor, im Zuge der Bundesstrasse 51
BELEGUNGSZEIT: 1769 - 1939.
GRABSTEINE: 6
DOKUMENTATION:
- 1980 - 1985 durch Werner Schneider (Volldokumentation)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Schneider 1983, S. 146, 154 - 155, 158
- Volldokumentation in Schneider 1985, S. 20, Teil B
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 118
- Geschichte in Aschoff 1988, S. 269 - 270
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 388
BEMERKUNGEN:

- Bis 1767 wurden Juden aus Haltern in Coesfeld (Alter Friedhof) und Warendorf (Alter Friedhof) beerdigt.
- Der Friedhof Haltern wurde 1939 enteignet und während der NS - Zeit weitgehend zerstört.
- Vier der von Schneider dokumentierten Grabsteine befanden sich nach 1945 in einem Magazin des örtlichen Rathauses.
- Im Zuge der Instandsetzung 1980 wurde ein Gedenkstein errichtet.

 

Hamm (Alter Friedhof)

Stadt Hamm
ADRESSE: ursprünglich Nordenwall
BELEGUNGSZEIT: vermutlich 17. Jahrhundert - 1825
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Brand 1976, S. 10 - 11.
- Geschichte in Rausch 1985, S. 6 - 9.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 67.
BEMERKUNGEN:
Laut Brand wurde der Friedhof möglicherweise schon im Mittelalter von den Juden in Hamm genutzt. Trotz wiederholter Bemühungen der Stadt Hamm, den alten Friedhof zu schliessen, bestand dieser bis 1954. Dann erfolgten Umbettungen zum Friedhof an der Ostenallee, Hamm (Neuer Friedhof).

 

Hamm (Neuer Friedhof)

Stadt Hamm
ADRESSE: Ostenallee, Ostenfriedhof, Teil des kommunalen Friedhofs
BELEGUNGSZEIT: 1840 - 1994
GRABSTEINE: 203
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1993 - 1994 durch Stadtarchiv Hamm (Belegungsliste, Belegungsplan, Übersetzung ausgewählter Steine)
- 1999 durch Mike Redel (Teilaufnahme: Fotos, Abschrift: deutsche Inschriften)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Rausch 1985, S. 6.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 67.
- Belegungsliste, Belegungsplan, Übersetzung ausgewählter Steine in Hilscher 1994.
BEMERKUNGEN: Der Friedhof wurde laut Linn / Löttgen in Linn 1983, (S. 307, 318) auch von den in Rosbach lebenden Juden benutzt.

 

Harsewinkel

Stadt Harsewinkel, Kreis Gütersloh
ADRESSE: August-Claas-Strasse 54 (Flur 32, Nr. 131)
BELEGUNGSZEIT: 1763/93 ? - 1929
GRABSTEINE: 9
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 62, 63.
- Geschichte in Gatzen 1989, S. 31 - 33.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 68, 93.
BEMERKUNGEN:
Das Datum der Anlegung des Friedhofs ist nicht bekannt.

 

Hattingen (Alter Friedhof)

Stadt Hattingen, Ennepe-Ruhr-Kreis
ADRESSE: Bismarckstrasse
BELEGUNGSZEIT: 1819 - 1905
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 54.
- Geschichte in Hattingen 2005, S. 21
VERÖFFENTLICHUNGEN:

BEMERKUNGEN:
Infolge der Verbreiterung der Bismarckstrasse kam es 1907 zu Umbettungen nach Hattingen (Neuer Friedhof), wohin auch laut Birkmann / Stratmann in Westfalen-Lippe 1987 einige Grabsteine gebracht wurden.

 

Hattingen (Neuer Friedhof)

Stadt Hattingen, Ennepe-Ruhr-Kreis
ADRESSE: Am Vinckenbrink
BELEGUNGSZEIT: 1894 - 1940, 1981
GRABSTEINE: 62
DOKUMENTATION:
- 1998 durch Eva Nimmert (Belegungsliste, Abschrift der deutschen Inschriften, Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 54.
- Geschichte in Hattingen 2005, S. 21
BEMERKUNGEN:

 

Hausberge

Stadt Porta Westfalica, Kreis Minden-Lübbecke
ADRESSE: Kemperstrasse
BELEGUNGSZEIT: 1618 / 21 - 1907, 1992
GRABSTEINE: ca. 149
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 106.
- Geschichte in Nordsiek 1988, S. 22 - 23.
- Geschichtein Röhs 1991, S. 135 - 136.
- Geschichte in Brandhorst 1995, S. 167.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 401, 414, 445 - 446.
BEMERKUNGEN:
Der Friedhof ist Teil eines bereits seit dem 17. Jahrhundert existierenden Begräbnisplatzes der jüdischen Gemeinde in Minden sowie der gesamten jüdischen Bevölkerung im Erzbistum Minden. Die Parzelle für die Juden in Hausberge beherbert 19 Steine und befindet sich in der Südostecke des hinter dem Haupteingang an der Kempstrasse.

 

Havixbeck

Gemeinde Havixbeck, Kreis Coesfeld
ADRESSE: Schützenstrasse, zwischen Haus Nr. 41 und dem Sportplatz
BELEGUNGSZEIT: 1825 - 1928
GRABSTEINE: 15
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 39.
- Inschriften (hebräische und vor 1900) sowie Übersetzungen in Coesfeld 1990, S. 317-318
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 394
BEMERKUNGEN:

 

Heddinghausen

Stadt Marsberg, Hochsauerlandkreis
ADRESSE: in der Nähe der Strasse von Niedermarsberg, vor dem Ort
BELEGUNGSZEIT: ca. 1820 - 1929
GRABSTEINE: 28
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)-
- 1994 durch Michael Senger (Belegungsplan)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 74.
- Geschichte in Lattek 1989, S. 110.
- Belegungsplan, Geschichte in Senger 1994, S. 381 - 382.
BEMERKUNGEN:

 

Heimsen

Stadt Petershagen, Kreis Minden-Lübbecke
ADRESSE: Neuhof / Ecke Kälberbreite, an der Strasse nach Gut Neuhof (Flur 5, Nr. 32)
BELEGUNGSZEIT: ca. 1860 - 1932
GRABSTEINE: 36
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 106
- Geschichte in Pracht 1998, S. 411, 444.
BEMERKUNGEN:

 

Hemer

Stadt Hemer, Märkischer Kreis
ADRESSE: Am Perick, Am Langeloh
BELEGUNGSZEIT: um 1800 - 1955
GRABSTEINE: 25
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
Geschichte, Belegungsplan, Belegungsliste in Hemer 1998, S. 178-186
BEMERKUNGEN:

 

Hennen

Stadt Iserlohn, Märkischer Kreis
ADRESSE: In der Waldemay, am Getränkeshop Durchgang zur Wiese
BELEGUNGSZEIT: um 1700 - 1920
GRABSTEINE: 8
DOKUMENTATION:
- 2002 durch Mike Redel (Abschriften)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 101.
BEMERKUNGEN:
Die Grabsteine befinden sich vermutlich nicht an ihrem ursprünglichen Platz. Der Friedhof wurde auch von den Juden in Ergste, Dellwig und Altendorf genutzt.

 

Herbede

Stadt Witten, Ennepe - Ruhr
ADRESSE: Wilbergstrasse, Teil des kommunalen Friedhofs
BELEGUNGSZEIT: 1886 - 1947
GRABSTEINE: ?
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 57.
BEMERKUNGEN:
Auf dem Friedhof befinden sich im vorderen, zur Strasse gelegenen Teil einige Gräber russischer Soldaten.

 

Herbern

Gemeinde Ascheberg, Kreis Coesfeld
ADRESSE: Auf dem Südfeld, Dörnweg, Waterforwinkel
BELEGUNGSZEIT: ca. 1800 - 1927
GRABSTEINE: 16
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 2002 durch Mike Redel (Abschrift, deutsche Inschriften)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 37
- Geschichte in Farwick 1988, o.S.
- Inschriften (hebräische und vor 1900) sowie Übersetzungen in Coesfeld 1990, S. 306-309.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 173
BEMERKUNGEN:
Laut Farwick gab es bereits im 18. Jahrhundert einen Begräbnisplatz "auf dem Bült", westlich des Dorfes Herbern, von dem heute keine Spuren mehr existieren. Zwischen 1936 und 1937 wurde der Friedhof auf dem Südfeld verwüstet, 18 Grabsteine vollständig zerstört und schliesslich, während der Reichspogromnacht erneut geschändet. 1946 ist der Friedhof wieder hergestellt worden.

 

Herdecke (Alter Friedhof)

Stadt Herdecke, Ennepe-Ruhr-Kreis
ADRESSE: zwischen Lade - und Bahnhofstrasse, Friedhof Wienberg
BELEGUNGSZEIT: 19. Jahrhundert - 1895
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 55.
BEMERKUNGEN:

 

Herdecke (Neuer Friedhof)

Stadt Herdecke, Ennepe-Ruhr-Kreis
ADRESSE: Zeppelinstrasse, süd- östlicher Teil des Städtischen Friedhofs
BELEGUNGSZEIT: vermutlich 1895 - 1938
GRABSTEINE: 16
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 55.
BEMERKUNGEN:
Auf dem Friedhof befinden sich zudem 23 Gräber von russischen Zwangsarbeitern aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges.

 

Herford

Stadt Herford
ADRESSE: Friedhofstrasse
BELEGUNGSZEIT: vor 1679 - heute
GRABSTEINE: 115
DOKUMENTATION:
- 1928 Abschrift von 32 hebräischen Inschriften (aus der Zeit 1697-1846) durch Prediger Goldmann. Namen und Daten in Deutsch hinzugefügt. Original Kriegsverlust, Rückvergrößerungen von Gatermann-Filmen (13 Blatt im A5-Format) im Staatsarchiv Detmold: Bestand P 10, Nr. 11.
- 1965 durch Bernhard Brilling (Übersetzung von 21 Steinen)
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte, Übersetzung in Brilling 1965, S. 33 - 54.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 69
- Geschichte in Röhs 1988, S. 98 - 99.
- Geschichte, Fotos in Herford 1989, S. 211 - 247.
- Geschichte in Otto 1989, S. 192.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 121 - 123, 140 - 145.
BEMERKUNGEN:

Das Friedhofsgelände wurde mehrfach erweitert, zuletzt 1908.

 

Herne

Stadt Herne
ADRESSE: Emscherweg, heute Hoverskamp, Seitenstrasse der Bahnhofsstrasse in Herne-Baukau / Horsthausen
BELEGUNGSZEIT: um 1879 - 20. Jahrhundert
GRABSTEINE: ca. 80
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 60, 70.
- Geschichte in Tohermes 1987, S. 66 - 68.
BEMERKUNGEN:
Der Friedhof, der ursprünglich ein privater Begräbnisplatz war, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von der Gemeinde übernommen und genutzt. 1975 und 1979 wurde er geschändet.

 

Herne (Südfriedhof)

Stadt Herne
ADRESSE: Wiescherstrasse, Gräberfeld des Kommunalfriedhofs
BELEGUNGSZEIT: 1903 - 1933
GRABSTEINE: 1
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Tohermes 1987, S. 71
BEMERKUNGEN:

 

Herstelle

Stadt Beverungen, Kreis Höxter
ADRESSE: Am Teichberg (Flur 2, Nr. 112) ausserhalb der Ortschaft an einem Hang
BELEGUNGSZEIT: 18. - 19. Jahrhundert
GRABSTEINE: ?
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 79.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 172.
BEMERKUNGEN:

 

Herzfeld

Gemeinde Lippetal, Kreis Soest
ADRESSE: am Ortsausgang der Strasse von Herzfeld nach Lippstadt, 1. Wirtschaftsweg links
BELEGUNGSZEIT: ? - Anfang 20. Jahrhundert
GRABSTEINE: 1
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 124.
BEMERKUNGEN:

 

Hilchenbach

Stadt Hilchenbach, Kreis Siegen-Wittgenstein
ADRESSE: Rothenberger Strasse / Brachthauser Strasse
BELEGUNGSZEIT: 1899 - 1948
GRABSTEINE: 12
DOKUMENTATION:
- 1990 - 1991 durch Klaus Dietermann (Belegungsliste, Belegungsplan, Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Belegungsliste, Belegungsplan in Siegen-Wittgenstein 1991, S. 46 -47, 52.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 121.
- Geschichte in Dietermann 1991, S. 60, 64 - 65.
- Geschichte in Dietermann 1998, S. 135
BEMERKUNGEN:
Während der NS - Zeit wurden die Grabsteine mit Kalk übertüncht, 1949 wurde er erneut geschändet.

 

Hörde

Stadt Dortmund
ADRESSE: am heutigen Hörder Kampweg, neben Nr. 32
BELEGUNGSZEIT: 1914 - 1967
GRABSTEINE: ca. 80
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 46.
- Geschichte: http://ods.dokom.net/mbr/agsor/haus/friedhof/friedhof.htm
BEMERKUNGEN:
Seit 1942 befinden sich auf dem Friedhof 16 Begräbnisse vom Friedhof in Lüdinghausen.

 

Höxter (Alter Friedhof)
Stadt Höxter
ADRESSE: an der Strasse "Hinter der Mauer", erreichbar über die Corbiestrasse (Flur 27, Nr. 109 und 56, jeweils teilweise)
BELEGUNGSZEIT: vor 1618 - Anfang 19. Jahrhundert
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Pracht 1998, S. 194 -195.
- Geschichte sowie Rekonstruktion einer Belegungsliste in Ostkämper 2005.
BEMERKUNGEN:

 

Höxter (Neuer Friedhof)

Stadt Höxter
ADRESSE: Gartenstrasse, zwischen den Strassen "An der Petrischule" und "Papenbrink", (Flur 4, 1 und 2)
BELEGUNGSZEIT: 1839 - 1941
GRABSTEINE: 18 und Bruchstücke von über 100 Steinen
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1995 durch Elfi Pracht (Belegungsliste nach 18 Steinen)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 82.
- Geschichte in Würzburger 1988, o.S.
- Belegungsliste, Geschichte in Pracht 1998, S. 194 - 195, 259 - 260.
- Volldokumentation in Ostkämper 2005.
BEMERKUNGEN:

- In der NS-Zeit wurde der Friedhof nahezu vollständig verwüstet, jedoch nicht im November 1938. Am 16.4.1943 vermerkte die Stadt Höxter noch auf dem Fragebogen des Reichsinstituts, daß „die Grabsteine noch erhalten sind“. Die Zerstörungen gehen auch nicht auf Kriegseinwirkungen zurück, sondern wurden durch den Garnisonskommandanten veranlasst. Die genaueren Umstände werden noch recherchiert. (e-mail von Fritz Ostkämper, 28.Aug. 2008)
- Aus den Grabsteinresten wurden nach 1945 zwei Mahnmale errichtet, die sich auf dem Grundstück links des Mittelweges befinden. Teilweise sind die Inschriften auf den Bruchstücken noch lesbar.
- Pracht vermutet, dass auf dem Friedhof bis 1937 etwa 177 Begräbnisse angelegt wurden.

 

Hohenhausen

Gemeinde Kalletal, Kreis Lippe
ADRESSE: Lemgoer Strasse, B 23, neben Haus Nr. 57 (Flur 6, Nr. 331)
BELEGUNGSZEIT: 1686 - 1917
GRABSTEINE: 1
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 95.
- Geschichte in Pracht 1998, S. 319, 372.
- Geschichte in Scheffler 2008, S. 64, 67-68
BEMERKUNGEN:

Auf dem Friedhof sollen sich laut Pracht 16 Begräbnisse befinden. Die Grabsteine wurden wahrscheinlich wahrend der NS - Zeit entfernt. 8 Grabsteine sind erhalten geblieben und wurden im Frühjahr 1948 laut Scheffler in Lemgo (Alter Friedhof) wieder aufgestellt.

 

Hohenlimburg (Iserlohner Strasse)

Stadt Hagen
ADRESSE: Iserlohner Strasse, früher Gemarkung Elsey, Nr. 430 (1860)
BELEGUNGSZEIT: vor 1821 - etwa 1885, 1903 untergegangen
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Böning 1988a, S. 2 - 3, 13
BEMERKUNGEN:
12 Grabsteine befinden sich auf dem Friedhof Hohenlimburg (Heidestrasse).

 

Hohenlimburg (Heidestrasse)

Stadt Hagen
ADRESSE: Heidestrasse (Flur 15, Nr. 222)
BELEGUNGSZEIT: 1885/86 - 1938
GRABSTEINE: 62
DOKUMENTATION:

- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1986 durch Adalbert und Matthias Böning (Volldokumentation)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Gedenkschrift 1981, S. 124 - 127.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 66.
- Volldokumentation in Böning 1988a, S. 19 - 99
- Abschrift, kommentierte Übersetzung (Auswahl) in Böning 1998, S. 9 - 24.
BEMERKUNGEN:
1941 wurde der Begräbnisplatz zwangsenteignet; bis Kriegsende sind auf dem Friedhof etwa 60 russische Zwangsarbeiter beerdigt worden. Böning vermutet 1988 einen Verlust von 45 Grabsteinen. 12 Grabsteine stammen von einem älteren Begräbnisplatz in Hohenlimburg (Iserlohner Strasse).

 

Hopsten

Gemeinde Hopsten, Kreis Steinfurt
ADRESSE: Schapener Strasse, hinter einer Gärtnerei gelegen, Zugang über das Feld
BELEGUNGSZEIT: 1905 - 1931
GRABSTEINE: 8
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:
- Geschichte in Althoff 1984b, S. 113
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 129.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 401 f
- Bericht über Restaurierungsarbeiten in der Münsterländischen Volkszeitung vom 16. Okt. 2008
BEMERKUNGEN:

- Vor 1905 wurden Juden aus Hopsten in Ibbenbüren begraben.

 

Horn (Bad Meinberg)

Stadt Horn-Bad Meinberg, Kreis Lippe
ADRESSE: Paderborner Strasse, Nähe Jahnstrasse (Flur 10, Nr. 311)
BELEGUNGSZEIT: vor 1850-1939
GRABSTEINE: ca. 100
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte, Foto in Bödeker 1978, S. 269.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 93
- Geschichte in Capelle 1988, S.7, 11
- Geschichte in Pracht 1998, S. 317, 370 - 371.
BEMERKUNGEN:

 

Horn

Stadt Erwitte, Kreis Soest
ADRESSE: ausserhalb des Ortes, südwestlich von Horn
BELEGUNGSZEIT: vor 1855 - 1940
GRABSTEINE: 20
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:
-
Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 123.
- Geschichte in Lippstadt 1988, S. 143.
BEMERKUNGEN:

 

Horst

Stadt Gelsenkirchen
ADRESSE: Teil des Südfriedhofs
BELEGUNGSZEIT: 1920 - 1940
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Schneider 1983, S. 68, 69- 70.
- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 58.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 355
BEMERKUNGEN:
1940 sollen sich zwölf Begräbnisse auf dem Friedhof befunden haben, sie wurden 1944 bei einem Bombenangriff zerstört.

 

Horstmar (Stadtwall)

Stadt Horstmar, Kreis Steinfurt
ADRESSE: Der Friedhof lag am Stadtwall rechts auf der Südostseite des Münstertores
BELEGUNGSZEIT: bis 1845
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Handbuch 2008, S. 411
BEMERKUNGEN:

- Der Friedhof, der Eigentum der Stadt war, mußte 1845 wegen zu großer Nähe zur städtischen Siedlung geschlossen werden.
- 1890 verpachtete die Stadt einen Teil des Geländes.

 

Horstmar (Alter Friedhof)

Stadt Horstmar, Kreis Steinfurt
ADRESSE: Borghorster Weg / Ecke Bahnhofstrasse / Borghorster Weg
BELEGUNGSZEIT: 1849 – 1925
GRABSTEINE: keine
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 129.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 411
BEMERKUNGEN:

- Der Friedhof ist 1925 geschlossen und 1941 von der Stadt verkauft worden.
- Das Gelände wurde in den 1950er Jahren asphaltiert.

 

Horstmar (Neuer Friedhof)

Stadt Horstmar, Kreis Steinfurt
ADRESSE: Nordostecke des kommunalen Friedhofs an der Hagenstiege
BELEGUNGSZEIT: 1927 - 1935
GRABSTEINE: 5
DOKUMENTATION:
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 129.
- Geschichte in Handbuch 2008, S. 411
BEMERKUNGEN:

 

Hüsten

Stadt Arnsberg, Hochsauerlandkreis
ADRESSE: Alt Hüsten, Im Gebiet Moethe, zwischen der Mittel - und Josefstrasse
BELEGUNGSZEIT: vor 1857 - 1971
GRABSTEINE: 43
DOKUMENTATION:
- ca. 1975 - 2000 durch Denkmalamt (Fotos)
- 1994 durch Michael Senger (Belegungsliste, Belegungsplan)
- 2002 durch Mike Redel (Abschrift, deutsche Inschriften)
VERÖFFENTLICHUNGEN:

- Geschichte in Westfalen-Lippe 1987, S. 71.
- Belegungsliste, Belegungsplan in Senger 1994, S. 364 - 372.
BEMERKUNGEN:


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