Beschreibung der Dokumentationsprojekte

-       Bremen –

 

 


Siebert

Das Heidelberger Zentralarchiv besitzt eine Fotodokumentation für den Friedhof Hastedt, die 1985 von der Hochschule für Jüdische Studien angekauft worden war.  Es handelt sich um Fotos von 96 Grabsteinen, die zusammen mit den Übersetzungen der hebräischen Inschriften auf A4 Blätter aufgeklebt sind. (Das  Zentralarchiv verwahrt nur Abzüge, keine Negative). Die Aufnahmen stammen von Frau Ursula Siebert aus Bremen und die Übersetzungen von Meir Mandelbaum, der damals Sozial- und Kultusrefernt der Israelitischen Gemeinde im Lande Bremen war. Die Dokumentation ist auf das Jahr 1983 datiert und trägt den Titel: Die alten Grabsteine auf dem Friedhof der Israelitischen Gemeinde im Lande Bremen, Deichbruchstraße.

 

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Jakubowski

Jeannette Jakubowski hat an der TU Berlin Geschichte, Germanistik und Judaistik studiert. 1997 wurde sie vom Verein Erinnern für die Zukunft in Bremen beauftragt, eine Studie über den jüdischen Friedhof in Hastedt zu erarbeiten. Die Ergebnisse sind fünf Jahre später als Buch veröffentlicht worden: Jakubowski 2002. Es handelt sich vor allem um eine historische Darstellung auf der Grundlage von Archivmaterial. Von 60 ausgewählten Grabsteinen wurden jedoch auch Fotos veröffentlicht, auf denen die Inschrift in der Regel  gut zu lesen ist (S. 80 ff). Insgesamt neun hebräische Inschriften wurden vollständig transkribiert und übersetzt, wobei die Autorin von Dr. F.G. Hüttemeister Unterstützung erhalten hat.

 

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