Einführungsheft von Studierenden für Studierende
Das Einführungsheft will Studienanfängern Informationen zum Verfassen einer Hausarbeit geben, wichtige Literatur nennen und Hilfsmittel für mittel- und neulateinische Philologie anführen. Es erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.In Bearbeitung
Inhaltsverzeichnis
2. Grundlegende Literatur zur mittellateinischen
Philologie
4. Grundlegende Literatur zur neulateinischen Philologie
6. Das Erstellen einer Hausarbeit
6.3 Regeln für
bibliographischen Angaben
6.4 Der Wissenschaftliche
Apparat
Anhang
8. Systematik der Bibliothekssaufstellung
9. Durchschnittliche Stilhöhe des literarischen
Lateins
10. Wörterbücher der spätantiken und mittelalterlichen Latinität (Vorlesung Prof. Berschin)
11. Antike lateinische Autoren
12. Lateinische christliche Autoren bis 500
13. Autoren und Werke des Mittelalters 500-1300
14. Latein in Europa 1300-1700
16. Datierung in mittellateinischen Texten
17. Besonderheiten der mittellateinischen Aussprache
und Schreibweise
1. Fachprofil
Die Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit lehrt und erforscht die lateinische Schrift, Sprache und Literatur von der Spätantike bis in die Neuzeit (IV.-XIX. Jahrhundert). Kern der Disziplin ist das Lesen, Verstehen und Bewerten der lateinischen Überlieferungsträger; sie ist damit Philologie und Medienwissenschaft. Seit der Fachgründung hat sich eine Vierteilung des Faches herauskristallisiert, welche in der Lehre abzubilden und zu vermitteln ist: Paläographie, Literaturgeschichte, Sprachgeschichte und Überlieferungsgeschichte. In der Paläographie werden Geschichte der lateinischen Schrift und Handschriftenkunde seit der römischen Antike gelehrt. Ziele sind das Bestimmen, Datieren, Lokalisieren und Lesen von Manuskripten (daneben Inschriften und Drucken). Weitergegeben werden Kenntnisse der Fachterminologie, der Arbeitstechniken des Schriftvergleichs, der differenzierten Kürzungssysteme, bibliographischen Werkzeuge und zentralen Schriftmonumente. Forschung und Lehre der Literaturgeschichte erfolgt teilweise nach traditionellen Konzepten (Literaturepochen, Gattungsgeschichte, Autor und Werk), darüber hinaus mit Berücksichtigung der ausgeprägten Intertextualität mittel- und neulateinischer Literatur, des Charakters von Überlieferungszentren und Literaturlandschaften, der Eigenheiten des Bildungssystems und der Relevanz handschriftlicher Zeugnisse bei der Rekonstruktion der Produktionsbedingungen. Kontinuitäten und Brüche der lateinischen Sprachentwicklung seit der Spätantike sind Gegenstand der Sprachgeschichte. Ziel ist neben der Kenntnis dieser Entwicklungslinien die Sicherheit im Einordnen von Texten nach sprachlich-formalen Kriterien. Themen sind Ausbildung der christlichen Sondersprache, Verschriftlichung des Vulgärlateins, Bewusstsein der Zweisprachigkeit, Sprachabweichungen nach Bildungsstand und volkssprachlichen Hintergrund, Freigabe der Wortbildungsmöglichkeiten und Sprachkorrektur in den „Renaissancen“. Einen Schwerpunkt der Sprachgeschichte bildet traditionell die Entwicklung der Dichtungsformen. In das Teilgebiet der Überlieferungsgeschichte fallen Handschriften- und Schultradition antiker Autoren und Textsammlungen. Es wird bestimmt, wie Überlieferungsweg, Kommentierung und Vermittlung in Schulen einen Text gesichert und verändert haben und auf welchem Fundament die modernen Editionen stehen.
2. Grundlegende Literatur zur mittellateinischen Philologie
Einführungswerke
- Langosch, Karl: Lateinisches Mittelalter.
Einleitung
in
Sprache
und Literatur, 3.erg. Auflage, Darmstadt 1975.
- Strecker,
Karl: Introduction to Medieval Latin,
transl. and rev. by Robert B. Palmer, 2. verb.
Auflage, Berlin 1963.
- Traube, Ludwig: Zur Paläographie und
Handschriftenkunde, hg. von Paul Lehmann, München 1909 (=
Vorlesungen und Abhandlungen von Ludwig Traube 1).
- Traube, Ludwig: Einleitung in die lateinische Philologie des Mittelalters, hg. von Paul Lehmann, München 1911 (= Vorlesungen und Abhandlungen von Ludwig Traube 2).
Bibliographien
- Leonardi,
Claudio u.a. (Hgg): Medioevo Latino.
Bollettino bibliografico della cultura europea da Boezio a Erasmo
(secoli VI-XV), Spoleto-Florenz 1980ff.
- Mantello, Frank Anthony Carl/ Rigg, Arthur George (Hgg.): Medieval Latin. An Introduction and Bibliographical Guide, Washington D.C. 1996.
Anthologie
- Bourgain, Pascale / Hubert Marie-Clotilde (Hgg.): Le Latin Médiéval, Turnhout 2005(= L´Atelier Du Médiéviste 10).
2.1 Literaturgeschichte
Nachschlagewerke
- Curtius, Ernst Robert: Europäische
Literatur
und lateinisches Mittelalter, 2. durchgesehene Auflage, Bern 1954.
- Gröber, Gustav (Hg.): Übersicht
über
die lateinische Literatur von der Mitte des VI. Jahrhunderts bis zur
Mitte des XIV.
Jahrhunderts, Neue Ausgabe, München 1963.
- Manitius,
Max: Geschichte der lateinischen Literatur des Mittelalters, 3
Bde., München 1911-1931 (= Handbuch der Altertumswissenschaft
IX, 2).
- Ruh, Kurt u.a. (Hgg.): Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, 11 Bde., 2. völlig neu bearb. Aufl., Berlin-New York 1978-2004.
Zeitschriften
- Mittellateinisches Jahrbuch.
Begr. von K. Langosch, z. Zt. hg. von D. Gall u.a., Köln 1964ff.
- The
Journal of Medieval Latin.
Hg. im Auftrag der North American Association of Medieval Latin, Turnhout 1991ff.
2.2 Paläographie
Einführungswerk
Tafelwerke
- Lowe,
Elias A. [/Bischoff,
Bernhard]
(Hgg.):
Codices Latini
Antiquiores. A Palaeographical Guide To
Latin Manuscripts Prior To The Ninth Century, 11 Bde., Oxford
1934-1966.
- Steffens, Franz: Lateinische Paläographie, Berlin-Leipzig 21929. http://www.archivi.beniculturali.it/Biblioteca/indexSteffens.html [digitalisierte 1.Auflage]
Bibliographie
2.3 Sprachgeschichte
Einführung
Wörterbücher
- Georges, Karl Ernst/ Georges, Heinrich: Ausführliches
lateinisch-deutsches
Handwörterbuch, 2 Bde., Hannover 141976.
auch digital: UB→ Datenbanken→ Altertumswissenschaften oder Klassische Philologie→ Lateinisch-Deutsch/ Deutsch-Lateinisch
- Habel,
Edwin/ Gröbel, Friedrich (Hgg.): Mittellateinisches Glossar,
Paderborn
21959.
- Heinichen, Friedrich A.: Lateinisch-Deutsch
zu den
klassischen und ausgewählten mittelalterlichen Autoren,
Stuttgart 1978 (mehrere Nachdrucke) (= Pons-Globalwörterbuch).
- Mittellateinisches Wörterbuch bis zum
ausgehenden 13. Jahrhundert, 1967ff. (bisher erschienen Bd.I-II,
fasc.10 [bis „eximius“]).
- Thesaurus Linguae Latinae, Leipzig 1900ff. (bisher erschienen Bd.I-X 2, fasc.1-14 [bis „protego“]).
Grammatik
- Leumann,
Manu/ Hofmann, Johann Baptist/ Szantyr, Anton: Lateinische
Grammatik, 2 Bde.,
München 1965-1977 (= Handbuch der Altertumswissenschaft II, 2).
- Stotz, Peter: Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters, 4 Bde., München 2000-2004 (Handbuch der Altertumswissenschaft II, 5).
Metrik
- Boldrini, Sandro: Prosodie und Metrik der
Römer,
Stuttgart-Leipzig 1999.
- Crusius,
Friedrich: Römische Metrik. Eine Einführung,
München 61961.
- Norberg, Dag: Introcution a L´étude de la Versification Latine Médiévale, Stockholm 1958 (= Acta Universitatis Stockholmiensis: Studia Latina Stockholmiensia 5).
2.4 Überlieferungsgeschichte
- Hunger,
Herbert u.a. (Hgg.): Geschichte der Textüberlieferung der
antiken und mittelalterlichen Literatur, Zürich 1961-1964.
- Kristeller,
Paul Oskar u.a. (Hgg.): Catalogus
Translationem et Commentariorum: Mediaeval and Renaissance Latin
Translations and Commentaries. Annotated Lists and Guides, 8 Bde.,
Washington D.C. 1960-2003.
- Lexikon
des Mittelalters, 9 Bde., München-Zürich 1980-1998.
- Reynolds, Leighton D. (Hg.): Texts And Transmission. A Survey Of The Latin Classics, Oxford 21986.
3. Lektürekanon Mittellatein
Diese Leseliste will lediglich Vorschläge und Anregungen zum Weiterlesen geben, sie ist keinesfalls als verbindlich anzusehen.
Prosa
1. Hagiographie
- Sulpicius Severus, Vita S. Martini
- Gregor der Große, Vita S. Benedicti (= 2. Buch der Dialogi)
2. Historiographie
- Gregor von Tours, Historia Francorum
- Ruotger, Vita domni Brunonis, ganz
- Otto Frisingensis, Chronica
- Vita Caroli IV
3. Brief
- Lupus von Ferrieres, 1 Brief
- Heloise an Abaëlard
- Bernhard von Clairvaux
- Petrus Venerabilis
- Johannes von Salisbury (über Thomas Beckets
Ermordung)
- Petrarca, 1 Brief
4. Rede
- Caesarius von Arles, 1 Predigt
- Bernhard von Clairvaux, Aufruf zum Zweiten Kreuzzug
5. Exemplum
- Caesarius von Heisterbach
- Gesta Romanorum
- Physiologus, 1 Beispiel
- Odo von Cherito, 1 Fabel
6. Fachschriften
- Walahfrid, de
exordiis et incrementis, Abschnitt über Hymnen
- Andreas Capellanus, De amore, 1 Konstellation, z.B. Ein
Adliger
spricht mit einer Bürgerin
- Matthäus von Vendôme, Ars versificatoria
- Thomas von Aquin
- Regula Benedicti
- Institutiones
- Beda, de arte metrica
Poesie
7. Satire
- Amarcius, Sermones, Buch 1
- Walter von Châtillon, eine Satire
8. Weltliche Epik
- Waltharius, in Auswahl
- Ruodlieb, in Auswahl
- Walter von Châtillon, Alexandreis, Buch 10
- Ecbasis, in Auswahl
- Nivard von Gent, Ysengrimus, in Auswahl
9. Geistliche Epik
- Iuvencus, Evangeliorum libri quattuor, in Auswahl
- Hrotsvit von Gandersheim, Gongolf
- Petrus Riga, Aurora, in Auswahl
- Alan von Lille, Der Anticlaudian, Buch 5
10. Weltliche Lyrik
- Sedulius Scotus, zwei Gedichte
- Walahfrid Strabo, Carmen 75
- Gottschalk von Orbais, Carmen 6
- Theodulf von Orléans, Carmen 25
- Carmina Cantabrigiensia, Carmina 11, 14 und 15
- Hildebert von Lavardin, Carmina 36 und 38
- Hugo Primas, Gedicht 16
- Archipoeta, Die beiden Beichten
- Carmina Burana, Stück 143, Liebeslied Ecce gratum
11. Geistliche Lyrik
- Ambrosius, Die fünf sicheren Hymnen
- Die anonyme Schwanensequenz
- Notker der Dichter, Pfingstsequenz
- Oster-Tropus Quem queritis
- Adam von St-Victor, Sequenz auf Mariä Geburt
- Abaelard, Planctus Israel super Samson
- Thomas von Celano (?), Dies irae
- Stabat mater
- Arnulf von Leuven, Salve, salve, summe, bonus
12. Drama
- Hrotsvit von Gandersheim, Abraham
- Hildegard von Bingen, Ordo virtutum
- Ludus de Antichristo
- Vitalis von Blois, Geta
4. Grundlegende Literatur zur neulateinischen Philologie
Überblickswerke
Ijsewijn, Jozef/ Sacré, Dirk: Companion to Neo-Latin Studies, 2 Bde., Leuven 21998-1990 (=Supplementa Humanistica Lovaniensia 5, 14).
Zeitschrift
im Mittellateinischen Seminar ab Bd. 17, Leuven 1968 ff. vorhanden ( ab Bd. 23 enthält jede Ausgabe ein Instrumentum bibliographicum)
Wörterbuch
Hoven, René: Lexique de la Prose Latine de la Renaissance, Leiden-New York-Köln 1994.
5. Lektürekanon Neulatein
Diese Leseliste will lediglich Vorschläge und Anregungen zum Weiterlesen geben, sie ist keinesfalls als verbindlich anzusehen.
- Erasmus, Colloquia, De libero arbitrio
- Luther
- Bidermann, Cenodoxus, Philemon Martyr
- Reuchlin, Henno
- Celtis, Germania
- Schnur, Anthologie
- Balde
- John Owen
- Isaac Newton
6. Das Erstellen einer Hausarbeit
Ein paar Grundregeln:
- Rechtzeitig anfangen!
- Thema präzisieren
- Rückfragen stellen
- Ockhams Rasiermesser beachten
6.1 Allgemeines
- Die Hausarbeit sollte lose in einer
Klarsichtfolie oder in einen Schnellhefter gelegt werden, damit
sich die Blätter zur Korrektur leicht herausnehmen lassen, d.h.
nicht heften oder binden lassen.
- Es muss eine Versicherung beigefügt werden, in der man
bestätigt, dass man die Arbeit allein und nur mit den genannten
Hilfsmitteln geschrieben hat (Anti-Plagiatserklärung):
Ich erkläre, dass ich die Arbeit selbständig und nur mit den angegebenen Hilfsmitteln
angefertigt habe und dass alle Stellen, die dem Wortlaut oder dem Sinne nach anderen
Werken entnommen sind, durch Angabe der Quellen als Entlehnung kenntlich ge-
macht worden sind.
- Der
Umfang einer Hausarbeit richtet sich
nach den Vorgaben des Dozenten. In einem Proseminar sollte man von
12–15 Seiten ausgehen, in Hauptseminaren dementsprechend mehr, meist
20–25 Seiten.
Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und evtl. Anhänge zählen
nicht zum Umfang der Arbeit.
- Blätter bitte nur auf einer Seite bedrucken.
- Die Arbeit hat links einen Rand von 2 cm
und rechts von 4cm (Korrekturrand).
Standardschriftgröße
des Haupttextes ist 12 Punkte mit einem 1 ½-fachen
Zeilenabstand. Die Schriftgröße der Fußnoten
ist 10 Punkte mit 1-fachem Abstand. Die Ausrichtung des Textes
erfolgt im Blocksatz. Längere Zitate, die man vom Haupttext
absetzt, sind ebenfalls in 10 Punkten mit 1-fachem Abstand zu
formatieren.
- Zur Schriftart: Es sollten die gängigen
Schriften wie Arial oder Times New Roman verwendet werden. Bitte hier
aber grundsätzlich beim Dozenten nachfragen.
- Die Ausrichtung des Textes erfolgt im Blocksatz.
- Rechtschreibung und Grammatik: Entweder
nach neuer oder alter Rechtschreibung – dann aber auch in
der ganzen Arbeit durchhalten. Bitte vor Abgabe mehrmals auf Fehler
überprüfen (jedes Schreibprogramm hat ein mehr oder weniger
gutes Prüfprogramm, ersetzt aber dann doch nicht den
menschlichen Korrektor); evtl. einer anderen Person zum Lesen
geben (nicht nur wegen der Rechtschreibung, auch der Klarheit wegen).
Rechtschreibe- und Grammatikfehler sind vermeidbar und unnötig,
sie zerstören den Eindruck einer inhaltlich auch noch so guten
Arbeit.
- Die meisten Schreibprogramme unterstützen
den Verfasser bei der Worttrennung. Man sollte davon
Gebrauch machen, da der Text dadurch professioneller wirkt.
Außerdem lassen sich so Lücken im Text schließen.
- Anführungszeichen: Im
Mittellateinischen Seminar wird normalerweise die
französisch-schweizerische Form des Anführungszeichens
benutzt: «Anführungszeichen». Die nach links
außen
zeigende Klammer wird mit Alt+0171 erzeugt, die nach rechts
mit Alt+0187. Die Benutzung der Zeichen ist
unverbindlich, es steht jedem frei, auch die normalen deutschen zu
benutzen.
- Es gelten außerdem die Hinweise für
das Maschinenschreiben/Textverarbeitung und die Richtlinien
für den Schriftsatz im Duden (Bd. 1: Rechtschreibung).
- Allgemeine Tipps für Word: Studium und PC
Gelungene Einführung für Anfänger, die wissen wollen, wie man mit Word und Co. wissenschaftliche Texte abfassen kann und wo einem die Programme vierl Arbeit abnehmen können (z.B. Inhaltsverzeichnis)
6.2
Aufbau
Das
Titelblatt nennt den Namen des Mittellateinischen
Seminars der
Universität Heidelberg, die Veranstaltung, den Leiter/in
der Veranstaltung, Titel der Arbeit, Name, Adresse, Fächer und
Semesteranzahl des Autors und den Abgabetermin.
Der
Schluss fasst die wichtigsten Ergebnisse der
Hausarbeit
zusammen, ergänzt und gibt einen Ausblick. Fragestellungen der
Einleitung sind spätestens jetzt zu beantworten.
6.3 Regeln für bibliographischen Angaben
- Im
Literaturverzeichnis werden alle Werke
aufgelistet, die zur tatsächlichen Erstellung der Hausarbeit
herangezogen wurden – nicht mehr, abe rauch nicht weniger!
- Untergliederung in: 1. Quellen und 2. (Sekundär-)Literatur
- Es gibt kein allgemein verbindliches System für die Form der bibliographischen Angaben, somit sind die hier angegebenen Regeln als Vorschlag zu betrachten; in jedem Fall muss jedoch auf Eindeutigkeit, Einheitlichkeit und Nachvollziehbarkeit geachtet werden
- Die Werke werden alphabetisch nach Verfassernachname bzw. Herausgebernachname aufgelistet.
- Namenszusätze wie "von" u.a. werden zum Vornamen gezogen.
- Maßgeblich sind die Angaben auf dem Titelblatt des Buches und nicht auf Buchdeckel, Umschlag, o. Ä.
- Bis zu drei Herausgeber werden angegeben; bei mehr als drei wird nur der erste verzeichnet und die übrigen durch "u.a." gekennzeichnet (analog für mehr als drei Erscheinungsorte)
- Jede der Angaben endet mit einem Punkt.
- Die Auflage (außer die erste) eines Werkes wird als Hochzahl vor dem Erscheinungsjahr angegeben; wurde die neue Auflage verbessert, erweitert o. Ä., wird das folgendermaßen gekennzeichnet: ...Titel, x.verb. Auflage, Ort Jahr.
- Nachdrucke werden so gekennzeichnet: ...Ort Jahr, ND Ort Jahr.
Quellenverzeichnis
Einzeleditionen
Nachname, Vorname (Hg.): Titel. Untertitel, Ort Jahr (= Reihentitel Bandnummer).
Beispiel:
Paravicini, Anke (Hg.): Quid suum virtutis. Eine Lehrdichtung des XI. Jahrhunderts, Heidelberg 1980 (= Editiones Heidelbergenses 21).
Einzelwerke in einer Sammeledition
Nachname, Vorname (Hg.): Titel, in: Sammeledition Bandnummer, Ort Jahr, Seiten.
Beispiel:
Cardauns, Hermann (Hg.): Annales Sancti Pantaleonis Coloniensis, in: MGH Scriptores 22, Hannover 1872, ND Stuttgart 1976, S. 529-547.
Literaturverzeichnis
Monographien
Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, Ort Jahr.
Beispiel:
Berschin, Walter: Griechisch-Lateinsches Mittelalter. Von Hieronymus zu Nikolaus von Kues, Bern-München 1980.
Mehrere Bände (Nennung des Gesamtwerkes)
Nachname, Vorname: Titel, x Bde., Ort Jahr.
Beispiel:
Brunhölzl, Franz: Geschichte der lateinischen Literatur des Mittelalters, 2 Bde., München 1975-1992.
Angabe eines Bandes bei mehreren Einzelbänden
Nachname, Vorname: Titel aller Bände. Bd. x. Titel, Ort Jahr.
Beispiel:
Brunhölzl, Franz: Geschichte der lateinischen Literatur des Mittelalters. Bd. 1. Von Cassiodor bis zum Ausklang der karolingischen Erneuerung, München 1975.
Titel, die in einer Reihe erscheinen
Nachname, Vorname: Titel, Ort Jahr (=Reihe Bandnummer).
Beispiel:
Berschin, Walter: Biographie und Epochenstil im lateinischen Mittelalter. Bd. 3. Karolingische Biographie 750-920 n. Chr., Stuttgart 1991 (= Quellen und Untersuchungen zur lateinischen Philologie des Mittelalters 10).
Festschrift
Nachname, Vorname: Titel Aufsatz, in: Nachname, Vorname (Hg.): Titel. Festschrift für XY zum 70. Geburtstag, Ort Jahr, Seiten.
Beispiel:
Sonderegger, Stefan: Notker der Deutsche und das Evangelium, in: Ochsenbein, Peter/ Ziegler, Ernst (Hgg.): Codices Sangallenses. Festschrift für Johannes Duft zum
80. Geburtstag, Sigmaringen 1995, S. 9-24.
Beiträge in Sammelwerken
Nachname, Vorname: Titel, in: Nachname, Vorname (Hg.): Titel. Untertitel, Ort Jahr, Seiten.
Beispiel:
Houdt, Toon van: Just Pricing and Profit Making in late scholastic economic Thought, in: Sacré, Dirk/ Tournoy, Gilbert (Hgg.): Myricae. Essays on Neo-Latin Literature in Memory of Jozef Ijsewijn, Leuven 2000 (= Supplementa Humanistica Lovaniensia 14), S. 397-414.
Aufsätze in Zeitschrift
Nachname, Vorname: Titel, in: Titel der Zeitschrift Bandnummer, Jahr, Seiten.
Beispiel:
Schindel, Ulrich: ‘Metren des Horaz’, in: Mittellateinisches Jahrbuch 41/3, 2006,
S. 347-356.
Artikel in Lexika, Wörterbüchern, u.a.
Nachname, Vorname: Artikel « XY», in: Titel des Lexikon, Bd. x, Ort Jahr, Seiten/ Spalten.
Beispiel:
Jacob, Christoph: Artikel «Ambrosius v. Mailand», in: Lexikon für Theologie und Kirche, Bd.1, 3. völlig neu bearb. Auflage, Freiburg u.a. 1993, Sp. 495-497.
Rezensionen
Nachname, Vorname: Rezension ‹Autor, Titel›, in: Titel der Zeitschrift Bandnummer, Jahr, Seiten.
Beispiel:
Lohmer, Christian: Rezension ‹Oliver Münsch, Der ‘Liber Legum’ des Lupus von Ferrières› in: Mittellateinisches Jahrbuch 40/1, 2005, 133f.
Texte aus dem Internet
Nachname, Vorname: Titel des Textes, in: Titel der Homepage. Untertitel: Hypertext-Adresse (Erstelldatum bzw. Datum des letzten Besuchs).
Beispiel:
Fabricius, Johannes Albertus: Bibliotheca Latina mediae et infimae aetatis, in: Informationssystem der MGH-Bibliothek. Digitale Bibliothek: http://www.mgh-bibliothek.de/lexikothek/fabricius/index.html (21.09.2007).
6.4
Der Wissenschaftliche Apparat
• Jegliche Übernahme von Literatur – sei es als direktes Zitat oder Paraphrasierung – muss als solche kenntlich gemacht werden →Fußnoten oder Endnoten (Fußnoten sind allerdings praktikabler und daher vorzuziehen). Sie dienen dem Nachweis und der Nachprüfbarkeit.
• Bei der ersten Benutzung eines Werkes wird dieses vollständig zitiert, erst bei erneuter Benutzung kann man eine Kurzfassung (Verfassernachname, Kurztitel, Jahr, Seitenangaben) benutzen (die verkürzte Angabe in der Fußnote muss auf jeden Fall eindeutig und nachvollziehbar sein).
Beispiel:
1 Hellmann, Tironische Noten (2000), S. 24f.
• Wird das Werk mehrmals hintereinander benutzt, erfolgt die Angabe per «ebenda» (Ibid. oder Ebd.).
Beispiel:
3 Hellmann, Tironische Noten (2000), S. 25f.
4 Ebd., S. 19.
• Handelt es sich um denselben Autor, aber um unterschiedliche Werke, wird der Autorenname durch Ders. (= Derselbe) oder Dies. (= Dieselbe) ersetzt.
Beispiel:
5 Wiegand, Der zweigipflige Musenberg (2000), S. 168.
6 Ders., Hodoeporica (1984), S. 230f.
• Handelt es sich um ein mehrbändiges Werk, wird die Fußnote um die Bandnummer ergänzt.
Beispiel:
18 Brunhölzl, Geschichte der lateinischen Literatur des Mittelalters, Bd. 2 (1992), S. 107.
• Bezieht sich die Angabe auf eine Seite plus die nächste, wird sq. bzw. f. benutzt. Bezieht sich eine Angabe auf mehrere Seiten eines Werkes, werden diese genau angegeben (z. B. pp. 108–109), ein unbestimmtes sqq. bzw. ff. sollte man vermeiden.
• Kann man sich nicht auf ein Originalwerk stützen (mit anderen Worten: man zitiert aus einem Buch, das ebenfalls zitiert), muss man dies deutlich machen, in dem man z. B. «zitiert nach» vor die Angabe setzt.
• Vgl. wird dann verwendet, wenn entweder eine sinngemäße Übernahme aus der Literatur gekennzeichnet werden soll oder wenn auf einen speziellen Aspekt in der weiterführenden Literatur verwiesen wird.
•
Anmerkungen beginnen mit einem Großbuchstaben und
enden mit einem Punkt!
6.5 Das Zitieren
• Direkte Zitate im Haupttext werden in Anführungszeichen gesetzt. Auslassungen sind durch […] zu kennzeichnen. Fügt man dem Zitat etwas hinzu, ist dies ebenfalls in [ ] zu setzen. Das Zitat sollte, wenn es sich nur um ein Satzfragment handelt, grammatikalisch korrekt in den Satz eingebaut werden, ohne jedoch den Sinn zu verfälschen!
• Längere, mehrzeilige Zitate sollte man vom Haupttext trennen, einrücken und eventuell durch eine andere Schrift auszeichnen.
• Zusätzliche Hinweise und Informationen, auch längere Belegstellen, die evtl. den Fluss des Haupttextes beeinträchtigen, gehören in die Fußnoten.
7. Bibliotheksplan

8. Systematik der Bibliothekssaufstellung
A. Texte
I Sammlungen
II Schriften einzelner Verfasser
und einzlene Werke
III Analekten und Anthologien
B. Lexikographie und Sprachwissenschaft
I
Wörterbücher
II Indices, Concordantien und
Sonderwörterbücher
III Lexikologie und Glossographie
IV Grammatik und Sprachgeschichte
V Untersuchungen der Sprache
einzelner Verfasser
C. Paläographie und
Handschriftenkunde
I Allgemeine
Paläographie
II Reproduktionen und Monographien
III Handschriftenkunde
IV Kataloge
V Geschichte der
Handschriftensammlungen
D. Historia Litterarum
I Allgemeine
Literaturgeschichte
II Geschichte der Gattungen
III Geschichte der literarischen
Kunstformen
IV Monographien über einzelne
Schriftsteller und Werke
V Geschichte der Institutionen
E. Historische Theologie, Geschichte
der Philosophie und der Wissenschaften
I Historische
Theologie
II Geschichte der Philosophie
III Geschichte der Artes
IV Rechtsgeschichte
F. Allgemeine und Kulturgeschichte
I Politische
Geschichte
II Kulturgeschichte
III Kunstgeschichte
IV Besondere Gebiete
G. Einführungen, Bibliographien,
Varia
I
Einführungen und Methodenlehre
II Bibliographien
III Varia
H. Sammelwerke
I
Enzyklopädische Werke
II Gesammelte Schriften
III Festschriften
J. Zeitschriften
9. Durchschnittliche Stilhöhe des literarischen Lateins

10. Wörterbücher der spätantiken und mittelalterlichen Latinität (Vorlesung Prof. Berschin)
F. ARNALDI, Latinitatis Italicae medii aevi...
lexicon imperfectum, Archivum Latinitatis Medii Aevi 10-34, 1936-1964;
Addenda, ALMA 35, 1967sqq.; Addenda altera ALMA 60, 2002sqq.
A. BARTAL, Glossarium mediae et infimae latinitatis regni Hungariae,
Leipzig 1901.
A. BLAISE, Dictionnaire latin-français des
auteurs chrétiens, Straßburg 1954.
ID., Lexicon latinitatis medii aevi, Turnhout 1975.
F. BLATT, Lexicon latinitatis Danicae, Aarhus 1987sqq.
A--monachium
Dictionary of Medieval Latin from British Sources, London 1975.
A--O
L. DIEFENBACH, Glossarium latino-germanicum mediae et infimae aetatis,
Frankfurt a. M. 1857.
Ch. DuCANGE, Glossarium mediae et infimae latinitatis t. 1-3, Paris
1678, Neuausgabe t. 1-10, 1883-1887 [repr. Graz 1954].
A. FORCELLINI, Lexicon totius latinitatis t. 1-4
[«Onomasticon» t. 5-6, ed. J. Perin, Padua 1913/1920],
Padua 1771, unveränd. Nachdruck der Ausgabe 1864-1926, Padua 1940.
K.-E. GEORGES, Ausführliches lateinisch-deutsches
Handwörterbuch t. 1-2, Hannover/Leipzig 81913 (seitdem
mehrere unveränd. Nachdrucke).
Glossarium mediae latinitatis Cataloniae ab anno DCCC usque ad annum
MC, Barcelona 1960-1985.
R. HAKAMIES, Glossarium latinitatis medii aevi Finlandicae, Helsinki 1958.
J. HARMATTA/I. BORONKAI, Lexicon latinitatis medii aevi Hungariae , Budapest 1987-1993.
A-I
M. KOSTRENČIČ, Lexicon latinitatis medii aevi Iugoslaviae, Zagreb 1971-1978.
R.E. LATHAM, Revised Medieval Latin Word-List from British and Irish Sources, London 1965.
Latinitatis medii aevi lexicon Bohemorum, Prag 1987sqq.
A-lapidea
Lexicon latinitatis nederlandicae medii aevi, Leiden 1977sqq.
A-venenosus
Mittellateinisches Wörterbuch bis zum ausgehenden 13. Jahrhundert, München 1967sqq.
A-efficientia
J.F. NIERMEYER, Mediae latinitatis lexicon minus, Leiden 1976; 2. Aufl. überarbeitet von J.W. BURGERS, Darmstadt 2002.
Novum glossarium mediae latinitatis ab anno DCC usque ad annum MCC, Kopenhagen/Genf 1957sqq.
L-pezzola
M. PLEZIA, Lexicon mediae and infimae latinitatis Polonorum, Breslau/Krakau/Warschau 1953sqq.
A-remuneratio
A. SLEUMER, Kirchenlateinisches Wörterbuch, Limburg a.d. Lahn 21926.
A. SOUTER, A Glossary of Later Latin to 600 A.D., Oxford 21957.
Thesaurus Linguae Latinae, Leipzig 1900sqq.
| I |
A - Amyzon |
| II |
an - Byzeres |
| III |
C - comus |
| IV |
con -cyulus |
| V 1 |
D |
| V 2 |
E |
| VI 1 |
F |
| VI 2 |
G |
| VI 3 |
H |
| VII 1 |
I - intervulsus |
| VII 2,1 |
intestabilis - kyrie eleison |
| VII 2,2 |
L |
| VIII |
M |
| IX 2 |
O |
| X 1 fasc. 1-15 |
P - pius |
| X 2 fasc. 1-14 |
porta - protego |
U. WESTERBERGH/E. ODELMAN, Glossarium mediae latinitatis Sueciae, Stockholm 1968sqq.
A-Z
11. Antike lateinische Autoren
| Drama |
Rede/Rhetorik |
Philosophie |
Brief |
Elegie |
Epos |
Lyrik |
Satire |
Geschichtsschreibung/Biographie |
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| 300 |
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| Cato (234-149) |
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| 200 |
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| Terenz (ca. 195/90-159) |
Cicero (106-43) |
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Vergil
Horaz (70-19) (65-8) Ovid (43-17 n. Chr.) |
Sallust (86-35) Livius (59-17 n. Chr.) |
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| Zeitenwende |
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| Tacitus (ca. 55- ca. 116/120) Sueton (ca. 75-150) |
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12. Lateinische christliche Autoren bis 500
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Biographie |
Philosophie |
Theologische Schriften |
Geistliche Dichtung |
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100 |
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Tertullian ca. 150- ca. 230 |
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200 |
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Laktanz ca. 250- ca. 325 |
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300 |
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Ambrosius ca. 340- 397 |
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Hieronymus ca. 350- 420 |
Prudentius 348- ca. 405 |
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Augustinus 354- 430 |
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400 |
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Boethius ca. 480- 524 |
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13. Autoren und Werke des Mittelalters 500-1300
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Geschichts- schreibung, Biographie |
Legende, Epos, Drama, Spiel |
Theologische Schriften |
Weltliche Dichtung |
Geistliche Dichtung |
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500 |
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Gregor von Tours ca. 540- 594 |
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Gregor der Große ca. 538- 594 |
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Venantius Fortunatus ca. 530- ca. 600 |
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600 |
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700 |
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Paulus Diaconus ca. 725- ca. 799 |
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Theodulf ca. 760- 821 |
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Einhard ca. 770- 840 |
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Hrabanus Maurus ca. 780- 856 |
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800 |
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Walahfrid Strabo ca. 808- 849 |
Notker Balbulus ca. 840- 912 |
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900 |
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Ruotger gest. ca. 968 |
Hrotsvit von Gandersheim geb. ca. 935 |
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Thietmar von Merseburg ca. 975- 1019/18 |
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1000 |
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Sigebert von Gembloux ca. 1030-1112 |
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Carmina Cantabrigensia |
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Marbod von Rennes ca.1035-1123 |
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Balderich von Bourgeuil 1046- 1130 |
Hildebert von Lavardin 1056- 1134 |
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Bernhard von Clairvaux 1090- 1153 |
Hugo von Orléans ca. 1093- ca. 1160 |
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Geschichts- schreibung, Biographie |
Legende, Epos, Drama, Spiel |
Theologische Schriften |
Weltliche Dichtung |
Geistliche Dichtung |
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1100 |
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Otto von Freising ca. 1114-1158 |
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Alanus ab Insulis ca. 1125-1203 |
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Ludus de Antichristo |
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Archipoeta geb. ca. 1135 |
Adam von St. Victor gest. ca. 1192 |
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Walter von Châtillon ca. 1130-1200
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Matthäus von Vendôme gest. ca. Ende des 12. Jh. |
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1200 |
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Jacobus de Voragine ca. 1230-1298 |
Gertrud die Große 1256-ca. 1301 |
Carmina Burana |
Thomas von Aquin 1224/25-1274 |
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14. Latein in Europa 1300-1700
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Italien |
Deutschland |
Niederlande |
England |
Polen |
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1200 |
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Dante 1265- 1321
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1300 |
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Petrarca 1304- 1374
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1400 |
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Nikolaus von Kues 1401-1464 |
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Reuchlin 1455-1522
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Pico della Mirandola 1463- 1494 |
Konrad Celtis 1459- 1508 |
Erasmus ca. 1466-1536 |
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Ulrich von Hutten 1488- 1523 |
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Thomas Morus ca. 1478- 1535 |
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Melanchthon 1497- 1560
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1500 |
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Tommaso Companella 1568- 1639 |
Jakob Bidermann 1578- 1639 |
Justus Lipsius 1547- 1606 |
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Sarbiewski 1595- 1640 |
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1600 |
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Jacob Balde 1604- 1668
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15. Bibelübersetzungen
Die LXX (Septuaginta), eine Übersetzung ins Griechische, entstand in Alexandria. Die Bücher der Tora (Pentateuch) wurden im 3. Jh. v. Chr. übersetzt. Bis zur Mitte des 2. Jh. v. Chr. wurden die restlichen Bücher des Tenach ("hebräische Bibel") ins Griechische übertragen, und zusätzlich einige Schriften, die nicht zum hebräischen Kanon gehören (1 Ezra, Weisheit, Sirach, Judith, Tobias, Baruch, 1 und 2 Makkabäer). Die LXX wurde von den christlichen Gemeinden benutzt und bildete dadurch das christliche Alte Testament und den Ausgangstext der alten Übersetzungen ins Lateinische.
Die ersten Übersetzungen ins Lateinische entstanden um die Mitte des 3. Jh. n. Chr. in Nordafrika. Bald fanden sie ebenfalls in den europäischen Provinzen des Westreichs Verbreitung. Früher nahm man an, es habe zwei Hauptfassungen gegeben: die Afra und die Itala. Heute nimmt man eine Vielzahl von Fassungen und Redaktionen an. Sie werden als Vetus Latina bezeichnet. Diese Übersetzungen zeichnen sich sprachlich durch folgende Eigenschaften aus:
-
Merkmale der Umgangssprache ("Vulgärlatein")
-
griechische Lehnwörter und Lehnübersetzungen (baptisma, scriba für γραμματεύς)
-
Nachbildung bestimmter hebräischer Konstruktionen (instrumentales in, genitivus hebraicus, Perfekt für Präsens)
Die Vielzahl der nebeneinander zirkulierenden Fassungen wurde im 4. Jh. als störend empfunden. Um 382 beauftragte Papst Damasus den Gelehrten Hieronymus (347-420) mit einer neuen Übersetzung, insbesondere der Evangelien. Hieronymus übersetzte einige Bücher neu (aus der Originalsprache - Hebräisch im Alten, Griechisch im Neuen Testament), bei anderen redigierte er nur ältere Übersetzungen. Nach und nach setzte sich seine Übersetzung durch, bis sie in karolingischer Zeit die Vetus Latina verdrängte. Diese zirkulierte jedoch noch neben der Hieronymus-Übersetzung, und es kam häufig zu einer Mischung beider Fassungen. Deswegen wurde im Mittelalter mehrmals versucht, einen allgemein verbindlichen Bibeltext (Vulgata), auf Hieronymus' Arbeit basierend, zu erstellen. Die wichtigste Edition ist die von Alcuin von York, veranlasst von Karl dem Großen.
Die von uns benutzte Vulgata wurde 1592 als offizieller Bibeltext der katholischen Kirche publiziert. Sie beinhaltet die von Hieronymus übersetzten oder redigierten Texte sowie einige ältere Redaktionen. Obwohl der Name Vulgata strenggenommen erst im 16. Jh. verwendet wurde, nennt man so normalerweise Hieronymus' Übersetzungen und Redaktionen.
Ein
besonderer Fall ist das Psalterium. Die Psalmen waren zentraler Teil
der Liturgie, die am meisten gebeteten Texte. Deswegen war die
Bereitschaft, Änderungen zu akzeptieren, sehr gering. Hieronymus
fertigte eine Revision des Vetus-Latina-Textes nach dem
hebräischen
Original an, das Psalterium iuxta Hebraeos. Sie hat sich
jedoch nicht durchgesetzt. Zwei Vetus-Latina-Fassungen wurden im MA
verwendet: das Psalterium Romanum nur in Italien und das
außerhalb Italiens übliche Psalterium Gallicanum
oder Psalterium iuxta LXX, der Text der karolingischen
Bibeledition von Alcuin, den unsere Vulgata-Ausgaben anbieten. Erst
im 20. Jh. auf Veranlassung Papst Pius' XII. wurde das Psalterium aus
dem Hebräischen ins Lateinische übersetzt, es ist das
sogenannte Psalterium Pianum. Es fand aber keinen Eingang in
die Liturgie.
16. Datierung in mittellateinischen Texten
Die Namen der Wochentage:
1- Klassisch:
dies Solis, dies Lunae, dies Martis, dies Mercurii, dies Iovii, dies Veneris, dies Saturni
2- Christlich:
dominica dies (dominicus dies), secunda feria, tertia feria, quarta feria, quinta feria, sexta feria, dies sabbati (sabbatum)
Die Namen der Monate:
Januarius, Februarius, Martius, Aprilis, Maius, Junius, Julius, Augustus, September, October, November, Dezember.
Bezeichnung der Tage innerhalb eines Monates:
1 - Ab dem 12. Jh. mit Nummerierung (wie heutzutage), z. B.: die decima aprilis mensis (am 10. April). Diese Art der Tagesbezeichnung wurde erst im 15. Jh. allgemein gebräuchlich.
2 - Klassisch:
Drei Tage im Monat haben einen Namen: Kalendae (der 1.), Nonae (der 5. oder in März, Mai, Juli, Oktober der 7.) und Idus (der 13. oder in März, Mai, Juli, Oktober der 15.), die mit dem Adjektiv des Monatsnamen genannt werden: Kalendae Januariae, Nonae Maiae, Idus Martiae usw. Es werden die Tage vor diesen festen Daten gezählt, wobei der benannte Tag mitgezählt wird: die tertio nonarum martiarum, am dritten Tag vor den Nonen des März (der 5. März)
3- Nach kirchlichen Festen: die Nativitatis (25. Dez.), vigilia diei Nativitatis (24. Dez.), crastinus diei Nativitatis, proxima die post diem Nativitatis (26. Dez.), in octava Nativitatis (2. Januar). Bei Heiligentagen muss man die Unterschiede zwischen Diozösen beachten, neben dem Hauptfest wird auch die translatio gefeiert.
Datierung der Jahre
-
annus Domini, annus ab incarnatione Dominica: nach der Berechnung von Dionysius Exiguus (6. Jh.), allmählich verbreitet ab dem 8. Jh.
-
Herrscherjahre (anno tertio regni Ottonis - im dritten Jahr der Herrschaft von Kaiser Otto)
-
Indiktion: fünfzehnjähriger Zyklus, berechnet ab dem Jahr 312: in tertia indictione (in der dritten Indiktion, im dritten Jahr eines Indiktionszyklus)
-
örtlich begrenzte Systeme: spanische aera: ab 38 v. Chr.
-
In der Chronistik: ab Abraham, ab creatione mundi, ab Adam usw.
Jahresbeginn
An Weihnachten (nativitas Dominica)
Am 1. Januar (wie die Konsulnjahre)
Am 25. März (incarnatio Dominica): ab dem 13. Jh., calculo Pisano ab dem 1. v. Chr., calculo Florentino ab dem 1. n. Chr.
Ab Ostern: in Frankreich
Ansonsten: concurrente – Wochentag, auf den der 23. März fällt,
Zu Bestimmung der Daten:
Grotefend, H., Zeitrechnung des deutschen Mittelalters und der Neuzeit, Bd. 1-2, Hannover 1891/98.
Grotefend, H., Taschenbuch der Zeitrechnung des deutschen Mittelalters und der Neuzeit, 13. Aufl. Hannover 1991.
17. Besonderheiten der mittellateinischen Aussprache und Schreibweise
Zur karolingischen Aussprache des Lateinischen,
siehe http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak9/mlat/einleitung_appendix_5.html
Schriftliche Variationen müssen nicht notwendigerweise in einem mittellateinischen Text auftauchen.
• Verwechslung von i und y
Beispiel: martyr→ martir
• ae und oe werden seit dem 10.Jahrhundert allmählich durch ę (e-caudata), seit dem 12. Jahrhundert durch e ersetzt
Beispiel: aeternitas→ ęternitas
• Wegfall des h beim Anlaut
Beispiel: vehit→ veit
• t vor i mit Vokal wird wie ein c gesprochen (Assimilation) und schließlich auch geschrieben
Beispiel: tertius→ tercius
• Verwechslung von ph und f
Beispiel: nefas→ nephas
• Verwechslung von d und t
Beispiel: caput→ capud
• Einfügen eines p zwischen m und t, m und s, m und n
Beispiel: damnare→ dampnare
• Einfügen eines überflüssigen Buchstaben um ein Wort zu verbessern (Hypercorrectio)
Beispiel: ecclesia→ aecclesia
Quelle: Langosch, Karl: Lateinisches Mittelalter. Einleitung in Sprache und Literatur, 3. erg. Auflage, Darmstadt 1975.
18. Hilfreiche Links fürs Studium
Paläographie
- Ad Fontes: http://www.adfontes.uzh.ch/1000.php
Lernangebot der Universität Zürich zur Paläographie (u.a. Transkriptionsübungen) - Paläographie online: http://www.palaeographie-online.de/stundenplan.php?Kurs=22&stundenplanID=22
Angebot der virtuellen Hochschule Bayern. Der Gastzugang sowie die Hilfsmittel sind frei zugänglich - Paläographischer Schnellkurs: http://www.phil.uni-passau.de/histhw/palaeographie/startseite.html
- Franz Steffens, Paléographie latine: http://www.archivi.beniculturali.it/Biblioteca/indexSteffens.html
Die Ausgabe von 1910. - Ludwig Traube, Nomina Sacra (1907): http://openlibrary.org/b/OL14030899M/Nomina-sacra
- Virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz: http://www.e-codices.unifr.ch/de
- Florenz – Biblioteca Medicea Laurenziana Digitale: http://teca.bmlonline.it/TecaRicerca/index.jsp
- Köln: Codices Electronici Ecclesiae Coloniensis: http://www.ceec.uni-koeln.de/
Lateinische Texte
- Mediaevum: http://www.mediaevum.de
Portal zur deutschen und lateinischen Literatur des Mittelalters - Bibliotheca Augustana: http://www.hs-augsburg.de/~harsch/augustana.html
- Bibliotheca Latinitatis medievalis: http://www.intratext.com/Latina/Mediaevalis/
- Documenta Catholica omnia: http://www.documentacatholicaomnia.eu/
- Monumenta Germaniae Historica: http://bsbdmgh.bsb.lrz-muenchen.de/dmgh_new/
- Regesta Imperii: http://www.regesta-imperii.de/
- Auswahl klassischer, christlicher, mittelalterlicher und
neulateinischer Texte: http://www.thelatinlibrary.com/
- Decretum Gratiani: http://geschichte.digitale-sammlungen.de/decretum-gratiani/online/angebot
- Roman Law Library (Corpus Iuris Civilis): http://webu2.upmf-grenoble.fr/Haiti/Cours/Ak/
- VulSearch: http://vulsearch.sourceforge.net/
Vulgata inkl. Glossa ordinaria - Dag Norberg, A Practical Handbook of Medieval Latin (Paris 1980): http://homepages.wmich.edu/~johnsorh/MedievalLatin/Norberg/
- Peter Stotz, Die lateinische Sprache im Mittelalter (1995): http://www.mls.uzh.ch/documenta/online/sprache.html
Verschiedenes
- Capelli,Lexicon Abbreviaturarum: http://inkunabeln.ub.uni-koeln.de/vdibProduction/handapparat/nachs_w/cappelli/cappelli.html
Wörterbuch lateinischer und italienischer Abkürzungen - Georges, Lateinisch-Deutsches Handwörterbuch: http://www.zeno.org/Georges-1913
- Graesse, Orbis Latinus (1909): http://www.columbia.edu/acis/ets/Graesse/contents.html
- Niermeyer, Mediae latinitatis lexicon minus:http://www.archive.org/details/MedievalLatinLexicon
- The Hierarchy of the Catholic Church: http://www.catholic-hierarchy.org/
- Rom: Biblioteca Apostolica Vaticana http://www.vaticanlibrary.va/
- Abbildungsverzeichnis der europäischen Kaiser- und Königsurkunden: http://www.hgw-online.net/abbildungsverzeichnis/
- Regnum Francorum online: http://www.francia.ahlfeldt.se/
- Sancta Missa (viele wichtige liturgische Texte als PDF): http://www.sanctamissa.org/en/resources/
- Zeitrechnung des deutschen Mittelalters und der Neuzeit (Grotefend): http://www.manuscripta-mediaevalia.de/gaeste/grotefend/grotefend.htm
- Biographisch-Bibliographisches
Kirchenlexikon: http://www.bautz.de/bbkl/
- Bibliographische Datenbanken: http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/dbinfo/?bib_id=ubhe
- Studium und PC: http://www.studium-und-pc.de/
