Laufende und abgeschlossene Forschungsprojekte
Laufende und abgeschlossene Dissertationsprojekte
Laufende Forschungsprojekte
Laufende und abgeschlossene Dissertationsprojekte
BARDELEBEN, Miriam von: Pope im Kontext von Gender Studies. (Prof. Dr. Vera Nünning)
BERKE, Aurelia (abgeschlossen): Der französisch-britische Dualismus aus mentalitätsgeschichtlicher Sicht, 1870-1904. (Köln, Prof. Dr. Vera Nünning)
BIEWER, Carolin: AT: Die Sprachen der Liebenden in Shakespeares Komödien vor dem Hintergrund elisabethanischer Psychologie und Physiologie. (Prof. Dr. Andreas Höfele)
BOECKER, Bettina: Shakespeares elisabethanisches Publikum: Historische Erscheinungsformen und Funktionen einer Fiktion der Shakespearekritik und –forschung. (Prof. Dr. Andreas Höfele)
BRACHER, Philip: The Myth of the Frontier in Southwestern Novels. (Prof. Dr. Dieter Schulz)
DEWALD, Peter (abgeschlossen): Baseball als heiliges Spiel: Die rituelle Inszenierung amerikanischer Besonderheit. (Prof. Dr. Dieter Schulz)
EHMER, Heidi E.: Die sprachliche Repräsentation sozialer Gruppen im öffentlichen Raum – Frauen, Männer und alte Menschen in der Anzeigenwerbung deutscher und amerikanischer Presseerzeugnisse im Vergleich. (PD Dr. Sonja Kleinke, Förderung durch die Friedrich-Naumann-Stiftung)
ENSSLIN, Astrid: Literary Hypertexts in Foreign Language Teaching. (Leeds, Prof. Dr. Peter Paul Schnierer)
FRANK, Tobias: Weiblicher Bildungsroman in den New English Literatures. (Prof. Dr. Vera Nünning)
FREISTEIN-SCHADE, Andrea: Die Darstellung der Hysterie anhand von Frauenfiguren des englischen Romans zwischen Viktorianismus und Moderne. (Braunschweig, Prof. Dr. Vera Nünning)
FRIEDEMANN, Paul: Poetology of Literary Hypertexts. (Prof. Dr. Peter Paul Schnierer)
FUCHS, Klaus: Don Juan und der 'überflüssige Mensch': Perspektiven des byronischen Helden. (Prof. Dr. Hans-Joachim Zimmermann)
HACKERT, Stephanie (abgeschlossen): 'I did done gone': Typological, Sociolinguistic, and Discourse-Pragmatic Perspectives on Past Temporal Reference in Urban Bahamian Creole English. Heidelberg, 2002 [Mikrofiche-Ausgabe]. (Dissertationspreis am Anglistentag Bayreuth 2002) (Prof. Dr. Beat Glauser)
HEINZ, Susanne (abgeschlossen): Englanderfahrung und Gesellschaftskritik: Nathaniel Hawthornes "English Notebooks" und "Our Old Home". Hamburg: Verlag Dr. Kova 2002. (Prof. Dr. Dieter Schulz)
HILSENBECK, Brigitte: Margaret Fuller: Feminismus und Transzendentalismus. (Prof. Dr. Dieter Schulz)
ITALIANI, Marcus: Die Darstellung von Elisabeth Woodville in Historiographie und Literatur. (Prof. Dr. Vera Nünning)
KAMP, Cornelia: AT: Diagrammatische Ikonizität in der englischen Nominalphrase. (PD Dr. Sonja Kleinke)
KAST, Martin: Die Perspektive des Kindes im Werk E.L. Doctorows. (Prof. Dr. Dieter Schulz)
KERTING, Verena: Die Ästhetik Henry David Thoreaus. (Prof. Dr. Dieter Schulz)
KLÜßENDORF, Ricarda: Nets of Souls: Tony Kushner's Theater of Community. (Prof. Dr. Dieter Schulz, Förderung durch die Friedrich-Naumann-Stiftung)
KOTSYN, Irina: AT: Englisch-russische Autorenübersetzung sprachlicher Metaphern in Nabokovs Roman Lolita. (PD Dr. Sonja Kleinke)
KOWIS, Elena: AT: Neuere Entwicklungen im utopischen Roman. (PD Dr. Christoph Schöneich)
KÜKREKOL, Filiz: AT: Narratologie als ideologisches Medium in der englischen Prosa des 18. Jahrhunderts. (Prof. Dr. Raimund Schäffner)
LACHENMANN, Frauke: Hugh Henry Brackenridge: Richter, Republikaner, Man of Letters. (PD Dr. Dietmar Schloss)
LANG, Birgit: Zerfall von Systemen bei Edgar Allan Poe und Paul Auster. (Prof. Dr. Dieter Schulz)
LAQUÉ, Stephan (abgeschlossen): 'More things in heaven and earth': Hermetik, Dekonstruktion und die Erfahrung von Transzendenz in Shakespeares Hamlet. (Prof. Dr. Andreas Höfele)
LEMKE, Cordula (abgeschlossen): Die Erfahrung in den Romanen von Virginia Woolf und Jeanette Winterson. (Prof. Dr. Andreas Höfele)
LÖW, Danielle: The Doric in Pitmedden: Language Attitudes in a ScottishVillage. (Prof. Dr. Beat Glauser)
LUTZ, Andrea: AT: War, Literature and Theory in the 20th Century: Ethical Dimensions. (Prof. Dr. Peter P. Schnierer)
MANECKE, Ute: Salman Rushdie's Concept of Wholeness in the Context of the Literature of India. (Nottingham, Prof. Dr. Peter P. Schnierer)
MAZAUD, Caroline: Mehrwort-Elemente in der Prämodifizierung der englischen Nominalphrase: eine korpusorientierte Analyse von Texten aus England, Schottland, Irland, U.S.A., Kanada, Jamaika, Singapore, Australien und Neuseeland. (Prof. Dr. Beat Glauser)
MEJRI, Ridha: The Role of English in Multilingual Tunesia. (Prof. Dr. Beat Glauser)
MEVIUS, Jochen: The Literary and Cultural Representation of the Battle of Britain and the Construction of National Identity. (Prof. Dr. Vera Nünning)
MOHR, Volker (abgeschlossen): The Record of Scotticisms: Historical Sociolinguistics, Discourse and Lexicography. (Prof. Dr. Beat Glauser)
MÜLLER, Carsten: Britische historiographische Metafiktion. (Prof. Dr. Vera Nünning)
PAESLACK, Martin: Einheit und Demokratie: Die Erinnerung an Carl Schurz und ihre Bedeutung für die deutsch-amerikanischen Beziehungen von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart. (Köln, Prof. Dr. Vera Nünning)
PITZER, Katrin: AT: Verbotenes Lesen: Aspekte der Zensur in der englischen Literatur des 20. Jahrhunderts. (PD Dr. Raimund Schäffner)
PONTI, Anna: AT: The Afro-Caribbean Holistic Arts in Great Britain. (PD Dr. Raimund Schäffner)
RENKER, Annika: Entwurzelung und Heimatsuche in der englischsprachigen Reise- und Exilliteratur des 20. Jahrhunderts. (Prof. Dr. Peter Paul Schnierer)
RITTERSBACHER, Christa (abgeschlossen): Frau und Mann im Sprichwort: Einblicke in die sprichwörtliche Weltanschauung Großbritanniens und Amerikas (Heidelberger Frauenstudien, 9). Heidelberg: Wunderhorn 2002. (Prof. Dr. Beat Glauser)
ROGGENDORF, Simone: Die Formierung und Repräsentation einer kulturellen Elite in der englischen Literatur und Kunst des 18. Jahrhunderts. (Prof. Dr. Vera Nünning)
STEGMANN, Annegret: Die Erinnerung an 'King Charles the Martyr': Paradigma der intertextuellen Rekonstruktivität des kulturellen Gedächtnisses. (Prof. Dr. Vera Nünning)
STRAUB, Agnes: Orestes Brownsons Auseinandersetzung mit dem deutschen Idealismus. (Prof. Dr. Dieter Schulz)
UHSADEL, Katharina: AT: A.S. Byatts Romantetralogie in der Tradition des weiblichen Bildungsromans. (PD Dr. Christoph Schöneich)
WÖLTJE, Wiebke-Maria: AT: Der Intellektuelle in der öffentlichen Diskussion der USA und im Romanwerk Philip Roths. (PD Dr. Dietmar Schloss)
ZWERNEMANN, Jens: 'Painting and Writing have much to tell each other': On the Conceptualisation of Personal Identity in Modernist Painting and Literature. (Prof. Dr. Vera Nünning)
ZWICKL, Simone (abgeschlossen): Language Attitudes, Social Identity and Dialect Use Across the Northern Irish/Irish Border: Ethnolinguistic Differences in Armagh and Monaghan (Belfast Studies in Language, Culture and Politics; 5). Belfast: Cló Ollscoil na Banríona 2002. (Prof. Dr. Beat Glauser)
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Laufende Forschungsprojekte
GLAUSER, Beat: A Comparative Analysis of Creole Proverbs from Suriname, Jamaica and Guadeloupe.
Sprichwörtersammlungen gehören zu den ersten nicht-religiösen Texten, die auf kreolisch überliefert sind. Sie bilden eine faszinierende Mischung aus europäischem, afrikanischem und einheimischem (karibischem) Gedankengut und weisen –trotz der sehr unterschiedlichen Kolonialgeschichte erstaunliche Ähnlichkeiten auf. Die Frage, was das kleine Schweinchen von seiner Mutter wissen will (Warum ist deine Schnauze so lang?) wird auf Haiti, in Jamaica, Suriname, Belize und Martinique/Guadeloupe gleich beantwortet. Auch, was die Mutter darauf entgegnet, ist jedem richtigen Kreolen bekannt (Warte nur!). Verglichen werden sollen für das vorliegende Projekt, die etwa 700 Sranan-Sprichwörter, die Wullschlägel 1856 in Suriname gesammelt hat, die Sammlung von Anderson/Cundall aus Jamaika von 1927 (etwa 1300 Sprichwörter) und die Liste von Ludwig/Montbrand/Poullet/ Telchid aus Guadeloupe (1990: ca. 1000 Sprichwörter). Herauszuarbeiten sind zum einen 'die kreolische Lebensphilosophie', wie sie sich im Sprichwort darstellt, zum anderen die Unterschiede, die sich aus den unterschiedlichen Superstratkulturen ergeben.
: The English Great Vowel Shift and the Dialects.
Textbücher und Spezialuntersuchungen geben im Detail Auskunft darüber, wie durch die 'Great Vowel Shift' alle komplexen mittelenglischen Vokale zum modernen Standard hin verschoben worden sind. Dabei wird in der Regel übersehen, daß zur Zeit der 'Great Vowel Shift' von einem spätmittelenglischen Standard, der sich hätte verändern können, entweder gar nicht oder nur geographisch sehr beschränkt (der Londoner Raum) die Rede sein kann.
Wer sich mit der 'Great Vowel Shift' beschäftigen will, muß über die Situation in den historisch gewachsenen Dialekten Bescheid wissen. Das Material des 'Survey of English Dialects', in Listen publiziert und in Atlanten verkartet, bedarf dringend der Interpretation in bezug auf die Phänomene, die sich im Umkreis der für den Standard postulierten 'Great Vowel Shift' in den Dialekten abgespielt haben.
HIRSCH, Bernd: Inszenierte Alterität: Repräsentationen des Fremden im viktorianischen Theater.
Diese Studie integriert hermeneutische und theatersemiotische Verfahren in ein diskursanalytisches Modell sozio-kultureller Austauschprozesse. Sie zielt darauf ab, theatrale Alteritätsentwürfe der Viktorianer gattungsübergreifend und im Kontext einer transmedialen Ikonographie des Fremden zu betrachten.
In den Blickpunkt einer Untersuchung, die sich vornehmlich dem Melodrama und komplementär dazu den wenigen literaturhistorisch kanonisierten Theaterstücken aus dem Viktorianismus sowie dessen Inszenierungen überlieferter Spielvorlagen zuwendet, rücken notwendig auch englische Selbstentwürfe. Entsprechend gilt ein zentrales Erkenntnisinteresse der Ambivalenz von Alteritätserfahrungen, die jenseits reflexartiger Eigenvergewisserungen den Konstruktcharakter von Identitäten erkennen lassen.
INSLEY, John: The Place-Names of Lancashire (English Place-Name Society)
Die English Place-Name Society hat seit 1924 77 Namenbücher für die Grafschaften Englands herausgegeben. Im Rahmen dieses Projektes bin ich Herausgeber für die Grafschaft Lancashire. Als ersten Band beabsichtige ich in drei bis vier Jahren ein Namenbuch mit den früheren Schreibungen und Etymologien der "Major Names" (Names of Parishes and Townships) herauszugeben.
: Mitarbeit am Liber Dunelmensis Projekt (Universität Durham)
Das Gedenkbuch von Durham (Liber Vitae Dunelmensis) ist eine der wichtigsten historischen und namenkundlichen Quellen des englischen Mittelalters, aber es wurde nie ordentlich herausgegeben. Unter der Leitung von Professor David Rollason von der Universität Durham ist eine neue digitalisierte Ausgabe in Vorbereitung. Eine Gruppe von Historikern und Spezialisten in benachbarten Disziplinen ist an diesem Projekt beteiligt und mein besonderer Beitrag liegt in der philologischen Auswertung des Personennamen-Materials.
KLEINKE, Sonja: AT: Gender in Public Discourse.
Im laufenden Forschungsprojekt sollen in einer vergleichenden Analyse Entwicklungen der sprachlichen Repräsentation von Frauen und Männern im öffentlichen Diskurs seit den Anfängen der feministischen Linguistik in den 1970er Jahren bis in die heutige Zeit verfolgt werden. Es soll insbesondere der Frage nachgegangen werden, welche Wandlungen das Bild von Frauen und Männern im öffentlichen Diskurs in den letzten 30 Jahren erfahren hat. Dazu werden repräsentative Bereiche öffentlicher Kommunikation wie z.B. institutioneller Diskurs, sprachlicher Diskurs in den Medien (Fernsehen, Rundfunk, Zeitungen) und verschiedene Bereiche der Internetkommunikation in einer Querschnittstudie systematisch empirisch in Hinblick auf die sprachliche Repräsentation von Frauen und Männern untersucht.
: AT: Sprachliche Unhöflichkeit.
Das Ziel dieses Projektes ist eine detaillierte, empirische, deskriptiv ausgerichtete Bestandsaufnahme der kommunikativen Funktionen und Techniken sprachlicher Unhöflichkeit in unterschiedlichen Bereichen der gesellschaftlichen Kommunikation. Den Ausgangspunkt bilden die sprachlichen Höflichkeitsmodelle von Lakoff, Leech und Brown/Levinson. Sie sollen in Bezug auf ihre Anwendbarkeit auf Phänomene sprachlicher Unhöflichkeit kritisch überprüft und gegebenenfalls erweitert werden. Geplant ist die Einrichtung eines Korpus, das sprachlich unhöfliche Äußerungen in verschiedenen Bereichen der gesellschaftlichen Kommunikation im Englischen und Deutschen dokumentiert, um so eine Grundlage für weitere (auch kontrastive) Untersuchungen zu schaffen.
: AT: Grammatik und Semantik der Englischen Gegenwartssprache.
Das Ziel des Projektes ist die weitere kognitiv-semantische Erforschung nominaler Strukturen des Englischen. Dazu wird das in Kleinke 2002 entwickelte semantische Modell englischer Komplementstrukturen auf substantivische Strukturen ausgeweitet, womit auch Fragen der lexikalischen Semantik stärker in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken. Die Untersuchung von Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen wird auf kognitiv-semantischer Grundlage weitergeführt und auf andere nicht-finite Strukturen (auch unter kontrastiven Gesichtspunkten) ausgedehnt. Dabei werden empirische und korpusgestützte Untersuchungsmethoden, die auch den Rahmen für studentische Forschungsprojekte und wissenschaftliche Qualifizierungsarbeiten bieten können, eine besondere Rolle spielen.
MOHR, Volker: Scottish linguistics, 1595-1872: an annotated bibliography.
Dieses Projekt erfasst Sprachlehrwerke, die von Schotten verfasst wurden und/oder die in Schottland verwendet wurden, einschließlich Angaben zu lokalisierten Exemplaren.
NÜNNING, Vera: Nation und Geschlecht im 18. Jahrhundert.
Dieses längerfristig angelegte Forschungsprojekt befaßt sich aus diskursanalytischer Sicht mit dem Zusammenwirken von Gender und Nation im 18. Jahrhundert, als sowohl neue Vorstellungen von Weiblichkeit ausgeprägt, als auch neue Auffassungen von der englischen Nation entwickelt wurden. Dem Forschungsvorhaben liegt die Hypothese zugrunde, daß ein Zusammenhang besteht zwischen kollektiv verbreiteten nationalen Fremdbildern – die ihrerseits die britische nationale Identität maßgeblich beeinflußten – und den Auffassungen von der 'Natur' von Frauen. Demgemäß geht es auch weniger um die inhaltliche Bestimmung von nationaler Identität und Weiblichkeit, als um die Rhetorik von Nationalcharakter und Geschlechtskonstruktion. Im Rahmen dieses Projektes ist gerade eine Datenbank zu Prosaschriften des 18. Jahrhunderts angeschafft worden – und ich würde mich freuen, wenn demnächst auch Examensarbeiten und Dissertationen im Rahmen dieses Forschungsvorhabens geschrieben würden!
: Kulturgeschichtliche Literaturwissenschaft: Eine kulturwissenschaftliche Geschichte der britischen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
In diesem Forschungsvorhaben sollen die Tragweite und Fruchtbarkeit einer kulturgeschichtlich orientierten Literaturwissenschaft anhand einer kaleidoskopartigen Darstellung britischer Literaturgeschichte vom späten 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart exemplarisch erarbeitet werden. Als theoretische und methodische Bausteine der projektierten Beiträge
des geplanten Sammelbandes dienen insbesondere Diskursanalyse, New Historicism, Cultural Materialism, Gender Studies und literarische Anthropologie, wobei auch die Literarizität der Kultur berücksichtigt werden soll. Im Zentrum der kulturhistorisch orientierten Interpretationen steht jeweils die Beziehung zwischen Literatur und Kultur; der Akzent liegt dabei auf den Fragen, welche Impulse Literatur für das 'kulturelle Imaginäre' geliefert hat und inwiefern bestimmte Wahrnehmungsschemata oder Verhaltensweisen durch literarische Texte allererst geprägt wurden.
: Erzählforschung aus der Sicht der Gender Studies.
Die kulturwissenschaftliche Neuorientierung der Erzählforschung hat u.a. zu einer Erweiterung und Modifizierung erzähltheoretischer Konzepte aus der Sicht der Gender Studies geführt. Für eine gender-orientierte Analyse von Erzähltexten ist es nämlich nicht gleichgültig, ob etwa weibliche oder männliche Figuren als Fokalisierungsinstanzen oder als (unzuverlässige) Erzähler fungieren. Weitere Aspekte der Ezähltheorie, die es aus der Sicht der Gender Studies neu zu konzeptualisieren gilt, sind die Semantisierung von Figurenkonzeption, Plot oder Raumdarstellung. Geplant ist die Veranstaltung eines Symposiums, das im Sommersemester in Zusammenarbeit mit dem 'Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften' stattfinden wird und zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Die Ergebnisse dieser Tagung, zu der auch Doktorandinnen aktiv beitragen, werden im Metzler Verlag publiziert werden.
SCHLOSS, Dietmar: AT: American Paradise: Cultural Criticism in the Age of Postmodernity and Postindustrialism.
Toni Morrison, Paradise; Don DeLillo, Underworld; Thomas Pynchon, Mason & Dixon und Philip Roth, American Pastoral – alle 1997 veröffentlicht.
: Civilizing America: Manners and Civility as Categories of Literary, Social, and Cultural Analysis.
Internationales Konferenzprojekt (24. -- 26. Juni 2004) mit folgenden Schwerpunkten: manners in der Gesellschaft des Mittelalters und der frühen Moderne; Norbert Elias' Kultur-Soziologie; manners in der Schottischen Aufklärung; civility und manners als Ordnungskategorien in der Kolonialgesellschaft und der Gesellschaft der frühen Republik; manners und der nation-state; manners und Demokratie; amerikanische Frauen und manners; die Debatte über American manners in den Reiseberichten, im Roman und in der amerikanischen Literaturtheorie des späten achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts; manners im realistischen Roman; Ethnizität und manners; der manners-Begriff und die neuen Cultural Studies; manners in der Postmoderne.
: The Politics of Virtue in Charles Brockden Brown's 'Walstein's School of History' and Arthur Mervyn.
Mitarbeit bei der E-Text-Edition "Uncollected Works of Charles Brockden Brown" der University of Virginia
: AT: Amerika im deutschen Roman des 18. Jahrhunderts.
: AT: Ralph Waldo Emerson on the Intellectual.
: AT: Educating the Nation: From Sentimental to Domestic Novel.
: AT: The Reception of Henry James in Germany.
SCHULZ, Dieter: Shakespeare in Amerika.
: Roger Williams (für die Reihe Controversies).
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