Liebe Besucherinnen und Besucher,
Willkommen auf der Internetseite der Forschungsgruppe Religion und
Gesellschaft!
Hier finden Sie Informationen zu unserer aktuellen Studie.
Gefördert von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft
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Fragestellung
der Studie In der Altersstufe der 8-9jährigen Kinder beginnt für katholische Kinder der Kommunionunterricht. Bezüglich des Kommunionunterrichts haben wir tiefer gehende Fragestellungen. Hier möchten wir untersuchen, wie der Kommunionunterricht praktiziert wird und wie die Inhalte des Kommunionunterrichtes sich auf die Entwicklung christlicher Wertvorstellungen auswirken. Weiter möchten wir den Fragen nachgehen, wie sich durch den Unterricht die Vorstellungen von Gott und Gesellschaft verändern.
Aufbau der Studie Die Studie umfasst mehrere schriftliche und persönliche Befragungen. Dabei werden Kinder, ein Elternteil, Katechetinnen und Katecheten sowie Pfarrer befragt. Die mehrfachen Befragungen sind notwendig, um Veränderungen erfassen zu können.
Die schriftliche Befragung Für die schriftlichen Befragungen erfolgt die Auswahl der Kinder und Eltern nach dem Zufallsprinzip. Die ausgewählten Personen sind repräsentativ für Deutschland. Die Adressen stammen aus Registern der Einwohnermeldeämter. Es werden Kinder und Eltern aller Religions- und Konfessionszugehörigkeiten in der Studie berücksichtigt, ebenso Kinder und Eltern ohne Konfession. Für die Fragestellung unsere Studie sind alle Gruppen gleichermaßen wichtig! Die schriftliche Befragung von Kindern und Eltern umfasst insgesamt vier Erhebungszeitpunkte. Das bedeutet, dass Kinder und Eltern, die ausgewählt wurden, insgesamt viermal Post von uns bekommen mit der Bitte, die Fragebögen auszufüllen und zurückzusenden. Bei katholischen Kindern wird zudem der zuständige Pfarrer sowie der Begleiter oder die Begleiterin des Kommunionunterrichts (Katecheten) dazu befragt, wie der Kommunionunterricht organisiert ist und welche Inhalte mit welchen Methoden vermittelt werden. Die Pfarrer, Katechetinnen und Katecheten werden dabei lediglich gebeten, den Ablauf und Inhalt des Kommunionunterrichts zu beschreiben – sie werden nicht zu einzelnen Kindern oder Eltern befragt!
Die persönliche Befragung Zusätzlich zu den schriftlichen Befragungen wird eine Gruppe von Kindern und ihren Eltern ausgewählt, die durch Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter persönlich interviewt werden, um Untersuchungsergebnisse der schriftlichen Befragung exemplarisch zu vertiefen. Darüber hinaus bieten persönliche Gespräche die Chance, nicht nur vorgegebene Inhalte zu gewichten, sondern Neues zu erschließen und auf diese Weise innovativ zu wirken.
Aktuelles Derzeit werden die Fragebögen für die vierte Befragung vorbereitet. Der Versand der Fragebögen wird voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni erfolgen. Im
Rahmen eines Kolloquiums der Forschungsgruppe an der
Universität Heidelberg wurde
im Februar 2012 der aktuelle Stand der Studie mit ersten
Zwischenergebnissen vorgestellt. Präsentation - Bericht zu den schriftliche Befragungen - Februar 2012 Präsentation
- Bericht zu den mündlichen Interviews -
Februar 2012 Datenschutz Im Rahmen der schriftlichen Befragungen werden persönliche Daten von Eltern und Kindern erhoben. Dies ist notwendig, damit die Antworten einer Person aus den den verschiedenen Befragungen demselben Fall zugeordnet werden können. Nur so können Veränderungen zuverlässig erfasst werden. Selbstverständlich werden alle gesetzlichen Datenschutzbestimmungen von uns eingehalten. Die Speicherung von Personendaten und die Verarbeitung der Antworten der Fragebögen erfolgen getrennt voneinander. Nur die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter haben Zugang zu den Daten. Dieser Personenkreis ist zur Geheimhaltung verpflichtet. Die elektronisch gespeicherten Daten sind durch eine Firewall vor Fremdzugriffen geschützt. Die Einverständniserklärung ist die Voraussetzung für die Teilnahme an der Studie. Die Aufbewahrung der Einverständniserklärungen erfolgt an einem gesicherten Ort. Nach Eingabe der Daten werden die Fragebögen vernichtet. In Veröffentlichungen wird es nicht möglich sein, einen Personenbezug herzustellen.
Projektmitarbeiter/innen Tübingen: Prof. Dr. Albert Biesinger; Dr. Melanie Wegel; Simone Hiller Bonn: Prof. Dr. Reinhold Boschki; PD Dr. Stefan Altmeyer Heidelberg: Prof. Dr. Dieter Hermann; Dr. Angelika Treibel; Nicole Toms, M.A.; Perke Fiedler; Janette Kuhardt Frankfurt/M: Prof. Dr. Dr. Klaus Kießling; Dipl.-Theol. Michael Mähr Dortmund:
Prof.
Dr. Dr. h.c. Norbert Mette; Monika
Duda |