
Das Anmelde- und Aufnahmeverfahren der kriminologischen Haftgruppe findet in fünf Schritten statt.
2. Anmeldung und Antrag auf Zulassung zum ehrenamtlicher Vollzugshelfer
3. Einzelgespräch mit dem Mentor der Gruppe
5. Schulungs- und Vorbereitungsveranstaltung
Eine Aufnahme in die Haftgruppe ist zu jedem Semester möglich. Etwa vier Wochen vor dem Vorlesungsende des laufenden Semesters findet eine Informationsveranstaltung für Interessierte statt. Dort werden die Arbeitsweise der Gruppe und das Aufnahmeverfahren besprochen. Bei dieser Veranstaltung werden die Anmeldeunterlagen ausgegeben.
2. Anmeldung und Antrag auf Zulassung zum ehrenamtlicher Vollzugshelfer
Die Anmeldeunterlagen setzen sich aus folgenden Papieren zusammen:
Bewerber müssen die vollständig ausgefüllten Unterlagen bis zum Ende der laufenden Vorlesungszeit beim Institut für Kriminologie eingereicht haben.
3. Einzelgespräch mit dem Mentor der Gruppe
Vor der Weiterleitung des Zulassungsantrags wird mit jedem Bewerber am Institut für Kriminologie ein Gespräch geführt, in dem die Motivation der gewünschten Mitarbeit und die persönlichen Teilnahmevoraussetzungen thematisiert werden. Nach Abschluss der Einzelgespräche werden die Antragsunterlagen vom Institut für Kriminologie gebündelt an die Justizvollzugsanstalt Mannheim weitergeleitet und dort bearbeitet. Unter anderem wird eine Personenüberprüfung durchgeführt, die eine Anfrage beim Bundeszentralregister beinhaltet.
Nach Abschluss der Personenüberprüfung teilt die Vollzugsanstalt dem Institut für Kriminologie mit, welche Personen als ehrenamtlichen Mitarbeiter zugelassen sind.
5. Schulungs- und Vorbereitungsveranstaltung
Etwa eine Woche vor Vorlesungsbeginn werden insgesamt zwei bis drei Schulungs- und Vorbereitungseinheiten von ca. 2-3 stündiger Dauer am Institut für Kriminologie sowie in der Vollzugsanstalt Mannheim stattfinden. Die Teilnahme an diesen Einführungsveranstaltungen ist Voraussetzung für die Mitarbeit in der Strafvollzugsgruppe.
Beginn und Zeitraum der Besuche im Gefängnis
Die wöchentlichen Besuche in den Vollzugsanstalten Mannheim und Heidelberg sowie die Arbeit mit den Gefangenen werden parallel zur Vorlesungszeit stattfinden. Das Programm wird regulär zum Ende der Vorlesungszeit auslaufen. Bei Interesse der studentischen Teilnehmer und bei ausreichender personeller Besetzung besteht die Option, die Gruppenveranstaltungen auch in der anschließenden vorlesungsfreien Zeit fortzuführen. Die zugelassenen studentischen Gruppenmitglieder können über mehrere Semester an dem Programm teilnehmen. Ein Wechsel innerhalb der angebotenen Gruppen ist nach Rücksprache möglich.
Das Programm der Besuche von Studierenden
der Universität Heidelberg in den Vollzugsanstalten Mannheim und Heidelberg ist
dauerhaft angelegt. Für die jeweils folgenden Semester soll dieses Angebot
erneut aufgelegt werden.
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