Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
 
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Die kriminologische Haftgruppe ist eine Arbeitsgruppe von Studierenden der Universität Heidelberg, die unter Anleitung eines Mitarbeiters des Instituts für Kriminologie regelmäßig Inhaftierte im Strafvollzug besuchen.

Die Aktivitäten der Haftgruppe finden als studienergänzende universitäre Veranstaltung unter dem Titel „Soziales Training: Recht im Alltag“ statt. Die Veranstaltung bietet kriminologisch interessierten Studierenden die Möglichkeit, Einblicke in die Praxis des Strafvollzugs zu erhalten.

Die Gruppenmitglieder besuchen inhaftierte Menschen in Vollzugsanstalten und gestalten den Kontakt mit den Gefangenen zum gegenseitigen Nutzen.

Ziele der Gruppe sind:

  • Die Gefangene durch rechtliche Informationen zu unterstützen.

  • Die Gefangene durch kompetente Kommunikation zu fördern.

  • Die Gefangene durch positive Freizeiterfahrungen in der Gesprächsgruppe zu stärken.

Die kriminologische Haftgruppe unterteilt sich in vier Arbeitsbereiche:

Untersuchungshaft Männer:  

Besuche in der JVA Heidelberg in der Untersuchungshaftabteilung für Männer

   

Termin: Montags vom 13:45 – 16:00 Uhr

Untersuchungshaft Frauen  

Besuche in der JVA Heidelberg in der Untersuchungshaftabteilung für Frauen

   

Termin: Dienstags vom 13:45 – 16:00 Uhr

Strafhaft Männer   Besuche in der JVA Mannheim in der Strafhaftabteilung für Männer
    Termin: Mittwochs von 18:50 - 21:00 Uhr
Strafhaft Männer "Freigänger"   Besuche in der JVA Mannheim in der Strafhaftabteilung für Männer
    Termin: Mittwochs von 18:50 - 21:00 Uhr

Die Chancen der Mitarbeit für die studentischen Teilnehmer sind:

  • Integration von Praxiselemente im Studium

  • Gesprächsmöglichkeit mit Inhaftierten

  • Erleben von Innenansichten des Strafvollzugs

  • Die Herausforderung, komplexe Themenbereiche allgemeinverständlich zu erläutern

  • Interdisziplinarität zu erfahren und zu praktizieren (Rechtswissenschaft, Psychologie, Erziehungswissenschaft, Soziologie)

  • Informationen von Vollzugspraktikern zu erhalten (Vollzugsbedienstete, Staatsanwälte, Richter, Sozialarbeiter etc.)

  • Durch Rahmenveranstaltungen weitere Einrichtungen der Strafjustiz, Psychiatrie, Drogentherapie, Erziehungshilfe etc. (teilweise auch im Ausland) kennen zu lernen

  • Sich gesellschaftlich zu engagieren

  • Eine Teilnahmebestätigung zu erhalten

Eine Teilnahme an dem Programm setzt eine Immatrikulation an der Universität Heidelberg sowie die Teilnahme an den Informations- Vorbereitungsworkshops voraus. Darüber hinaus müssen bestimmte formale Voraussetzungen der Vollzugsanstalt erfüllt werden.

Bei Interesse kommen sie bitte zur nächsten Informationsveranstaltung. Dort können sie weitere Detail erfahren. Ihr Ansprechpartner zu Fragen zur Haftgruppe im Institut für Kriminologie ist Herr Beisel Telefon (06221) 547494.

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Verantwortlich: © 2007 Institut für Kriminologie          Bearbeiter:  Horst Beisel        

Letzte Änderung: 30.10.2007