Weiterbildung
Gender- und Diversitykompetenz im Berufsalltag einer Universität
Zielsetzung
In dem Programm werden Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die das vielseitige Aufgabenspektrum von Einrichtungen und Gleichstellungsbeauftragten für Chancengleichheit und Diversity betreffen. Die Teilnehmenden sollen durch die Erweiterung ihrer fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen auf dieses anspruchsvolle Aufgabengebiet vorbereitet werden. Zudem wird die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Netzwerkbildung mit anderen KollegInnen geboten. Die einzelnen Seminare enthalten Praxisteile, Übungen und Gespräche. Die Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat ab. Die Module können auch als Einzelveranstaltungen gebucht werden.
Schwerpunkte und Inhalte
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Modul 2: Verhandlungsführung und Konfliktmanagement im Gleichstellungsfall
Termin: 10.-11.06.2013 -
Modul 1: Rechtliche Grundlagen der Gleichstellung
Termin: 24.06.2013 -
Modul 3.1: Hochschulsteuerung im Bereich der Gleichstellung
Termin: 18.10.2013 -
Modul 3.2: Berufungsverfahren aus Gleichstellungsperspektive
Termin: 18.10.2013 -
Modul 4: Diversitymanagement
Termin: 15.11.2013
Forum Kompetenz Chancengleichheit Journal-Club
Zielsetzung
Die Auseinandersetzung mit der Forschung zum Thema Genderstudies bzw. Chancengleichheit trägt zur Professionalisierung innerhalb der Hochschule bei. Gleichstellungskompetenz wird durch den (Informations-)Austausch mobilisiert und Ressourcen für die Organisationsentwicklung auf allen Ebene gesichert.
Schwerpunkte und Inhalte
- aktueller Forschungsberichte aus dem Bereich der Gender-Studies
- Empfehlungen und Stellungnahmen von Expertengruppen und wissenschaftsfördernden Verbänden
- Klassiker der Gleichstellungsforschung
Termin
Donnerstag, 25. April 2013, 10-12 Uhr
Kollegiales Coaching - Peergroup Treffen unter Anleitung einer Supervisorin
Zielsetzung
Professionalisierung als Hochschullehrerin durch Vorbereitung auf Anforderungen wie Personalverantwortung oder Didaktik-Methoden. Mit „Kollegialem Coaching“ wollen wir ein zusätzliches Forum anbieten, dass zum Austausch unter Peers, zur Supervision für Szenarien aus dem Semesteralltag und zum Vertiefen des Wissens über hochschulinterne Abläufe und Aktivitäten dienen soll.
Schwerpunkte und Inhalte
- Forum zum Austausch unter Peers
- Supervision für Szenarien aus dem Semesteralltag, zum Vertiefen des Wissens über hochschulinterne Abläufe und Aktivitäten
- Professioneller Umgang mit Konkurrenz
- Souverän in der Arbeitsumgebung
- Zeitmanagement und Jahresplanung
- Raum für Themen aus der Gruppe
Termin
Dienstag, 23. April 2013, 18-21 Uhr
Sciences goes Public
Zielsetzung
Das Seminar unterstützt Sie dabei, Ihre Forschungsergebnisse vor einem größeren Publikum zu präsentieren und vermittelt das Know-how zum richtigen Einsatz von Medien (Pressemitteilung, Artikel etc.).
Schwerpunkte und Inhalte
- Theorie und Praxisübungen für wissenschaftliches Präsentieren
- Theorie und Übungen zum souveränen Auftreten
- Theoretische und praktische Übungen zu Textsorten und ihren Botschaften
Termin
Dienstag, 07. Mai 2013, 9-17 Uhr
Orientierung im Labyrinth der Wissenschaft – den roten Faden „ent-wickeln“
Zielsetzung
Akademische Karrierewege verlaufen nicht immer geradlinig und manchmal liegen Landstraße und Überholspur recht nahe beisammen. Im Wettbewerb um Positionen und Mittel kann aus Kooperation und Kollegialität auch Konkurrenz werden. Bewerbungen und Anträge führen nicht nur zu Erfolg, auch Enttäuschungen müssen individuell verarbeitet und kommuniziert werden.
In diesem Workshop setzen Sie sich mit Ihren Ansprüchen an Erfolg auseinander und reflektieren Ihre persönlichen Erfahrungen mit Höhen und Tiefen. Strategien für den konstruktiven und gelassenen Umgang mit Konkurrenz in der Wissenschaft werden in der Gruppe erarbeitet.
Referentin:
Prof. Dr. Caja Thimm,
Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität, Universität Bonn & Gäste
Termin
Montag, 13. Mai 2013, 10.30-17.30 Uhr
Universität Heidelberg
Zentrale Universitätsverwaltung (ZUV)
Raum 235, Seminarstr. 2, 69117 Heidelberg
Teilnahmebeitrag: 65,- €
Ihre Stimme zählt – Fach- und Führungskompetenz stimmlich transportieren
Zielsetzung
Für eine Karriere in Hochschule und Wissenschaft steht die Fachkompetenz als Voraussetzung außer Frage, sie muss jedoch auch gekonnt kommuniziert werden. In Lehrveranstaltungen, bei Vorträgen oder in Gremien muss die Stimme präsent sein und überzeugen. Dem Klang der Stimme kann dabei mehr Bedeutung zukommen als den Worten, die wir gebrauchen: Mit hellen, hohen Stimmen wird häufig anderes assoziiert als mit tiefen und sonoren. Ihre Aussagen überzeugen vor allem dann, wenn Klang und Inhalt beim Sprechen übereinstimmen. Somit ist die Stimme ein wichtiger Faktor für Ihre Selbstpräsentation und folglich auch für Ihre Karriere.
In diesem Seminar erhalten Sie theoretische und praktische Grundlagen für eine leistungsstarke und wirkungsvolle Stimme, damit Sie Ihr individuelles Sprechpotenzial durch Wissen und Übung voll entfalten können.
Referentin:
Petra Hornberger,
Dipl. Sprecherzieherin
Stimmtrainerin, Stuttgart
Termin
Freitag, 14. Juni 2013, 10.15-18.00 Uhr
Universität Heidelberg
Zentrale Universitätsverwaltung (ZUV)
Raum 235, Seminarstr. 2, 69117 Heidelberg
Teilnahmebeitrag: 65,- €
Geschlechtergerechte Sprachverwendung
Zielsetzung
Das Seminar unterstützt Sie dabei, Kommunikationsmittel und Sprachformen für einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch kennenzulernen. Sie analysieren Situationen, in denen diese Sprachformen eingesetzt werden und beschäftigen sich mit ihrer Bedeutung.
Schwerpunkte und Inhalte
- Grundlegende Konzepte der Sprachverwendung werden an Beispielen vorgestellt und für die mündliche und die schriftliche Sprachverwendung erörtert
- Formulierung von Regeln für eine geschlechtergerechte Sprachverwendung in den Schriftstücken und in den schriftlichen Darstellungen der Universität
- Zielerreichung aus dem Audit - Familiengerechte Hochschule: Schriftstücke in geschlechtergerechter Sprache abzufassen
Termin
Freitag, 08. November 2013, 9-13 Uhr
Chancengerechtigkeit in Berufungskommissionen und in Personalauswahlverfahren
Zielsetzung
Das Seminar vermittelt Methoden zum gendergerechten Umgang mit Bewerberinnen in Berufungsverfahren und anderen Personalauswahlverfahren.
Schwerpunkte und Inhalte
Inhaltsvermittlung und Training zu
- Leistungsbewertung
- Vermeidung von Gender Bias
- Berücksichtigung von individuellen Lebensarrangements (z. B. Familie, Pflege, Kindererziehung, Mobilität)
Termin
Freitag, 15. November 2013, 13-17 Uhr
Laufbahnberatungintensiv
Besonders die Postdocphase ist die Zeit, in der die meisten Nachwuchswissenschaftlerinnen ihre wissenschaftliche Karriere beenden. Es fehlt oft an Orientierung, beruflicher Absicherung und es ist auch die Zeit der Familiengründung.
In dieser Veranstaltung stehen Fragen nach Möglichkeiten, Planung und Verwirklichung einer wissenschaftlichen Karriere im Mittelpunkt. Angesprochen sind alle diejenigen, die sich für den Werdegang in der Wissenschaft entschieden haben und sich nun mit diesen Fragen beschäftigen. Für eine individuelle und intensive Beratung steht Ihnen Dr. Beate Scholz zur Verfügung, sie analysiert mit Ihnen gemeinsam Ihre aktuelle Situation und berät mit Ihnen die nächsten Schritte.
Bitte melden Sie sich frühzeitig an, die Teilnehmerinnenzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Zudem möchte Frau Scholz bereits vor dem Treffen in Heidelberg mit Ihnen Kontakt aufnehmen, um sich individuell auf Sie vorzubereiten.
Termin: 31. Januar 2014, 10 - 17 Uhr
Ort: In den Räumen des Gleichstellungsbüros
Hauptstraße 126
69117 Heidelberg
Information und Anmeldung
Gleichstellungsbüro Universität Heidelberg
Tel: 06221 54-7697
E-Mail
Mentoring und Training
Mit diesem Programm werden habilitierende Frauen und Nachwuchs- wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur angesprochen. Ziel ist es, die Wissenschaftlerinnen darin zu bestärken, dass sie ihre Kompetenzen umsetzen und ihre Chancen erfolgreich nutzen, sie in organisatorischen und verwaltungstechnischen Fragen weiterzubilden und sie auf Führungsaufgaben vorzubereiten. Mit dem Konzept
des Mentoring sollen diskriminierende Faktoren ausgeglichen werden, die Frauen ihren Werdegang erschweren. So haben Frauen wesentlich weniger Zugang zu Informationen, Kontakten und Netzwerken, es fehlen ihnen oftmals Rollenvorbilder und eine systematische Planung ihres Berufswegs. Hier können Frauen an Wissen und Erfahrungen ihrer Mentoren und Mentorinnen partizipieren; sie bekommen Beratung beim Aufbau eines Qualifikationsprofils, Beratung in Situationen beruflicher Orientierung, Zugang zum Aufbau informeller Arbeitsbeziehungen und aktive Aufmerksamkeit und Ermutigung.
Mentorinnen und Mentoren zu finden ist erfreulicherweise kein Problem.
Training und persönliche Beratung sind die weiteren Bestandteile des MuT-Programms. Trainieren kann man seine Fähigkeiten im Bereich von Didaktik und Präsentation, Selbstdarstellung und Auftreten, beraten lassen kann man sich bei der persönlichen Laufbahnplanung, im Verlauf eines Bewerbungsverfahrens, bei der Vermittlung von Kontakten.
Im September 1998 hat die erste Orientierungsveranstaltung „Mentoring und Training" stattgefunden - auf die Ausschreibung haben sich 88 Inte- ressentinnen gemeldet (inzwischen hat sich der Kreis der Interessentinnen noch erheblich erweitert). In einem Bewerbungsverfahren wurde d
ie erste Gruppe von Wissenschaftlerinnen aus- gewählt - unter ihnen sind aufgrund der Bewerberinnenlage erheblich mehr Natur- als Geisteswissenschaftlerinnen. Die Teilneh- merinnen, Habilitandinnen an Universitäten des Landes Baden-Württemberg, haben die drei Tage genutzt, um ihr Wissen über soziale, strukturelle und organisatorische Verhältnisse an Universitäten zu erweitern und damit angefangen aufzuholen, was viele ihrer männlichen Kollegen durch kontinuierliche Anstellungsverhältnisse im „learning by doing" erfahren haben.
Ein wesentlicher Baustein im Programm war die Analyse des eigenen wissenschaftlichen Werdegangs. Auf dieser Grundlage wurden Vorstellungen über die Zielsetzung für die Arbeit mit den Mentorinnen entwickelt. Mittlerweile kann über die ersten Erfahrungen über die Zusammenarbeit mit Mentorinnen berichtet werden - sie sind außerordentlich erfreulich und motivieren für die Weiterarbeit an dem Projekt.
Auskünfte und Anmeldung
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Dr. Dagmar Höppel |
Dr. Agnes Speck |
