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Vortragsreihe Forschen für Morgen

Wer soll entscheiden? Europäische Sichtweisen auf Patientenverfügungen

Mittwoch, 23. Juli 2014, 19 Uhr

 

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Foto Ruth Horn-2Dr. Ruth Horn / The Ethox Centre, Nuffield Department of Population Health, University of Oxford

Patientenverfügungen werden als wichtige Hilfe, die Selbstbestimmung nicht mehr entscheidungsfähiger Patienten zu gewährleisten, intensiv diskutiert. Der Europarat hat 2009 und erneut 2012 alle Mitgliedstaaten aufgefordert, Patientenverfügungen einen juristischen Stellenwert anzuerkennen. Dem Beispiel anderer westlicher Ländern folgend haben England, Deutschland und Frankreich Gesetze zu Patientenverfügungen erlassen. Trotz dieser Anerkennung auf normativer Ebene bleibt die Anzahl von geschriebenen Patientenverfügungen in diesen drei Ländern jedoch sehr gering. Die Gründe dafür sind von Land zu Land verschieden und verweisen auf unterschiedliche kulturelle und gesellschaftliche Traditionen. Durch den Vergleich von Gesetzestexten, parlamentarischen Debatten und ärztlichen, wie auch öffentlichen Diskussionen sowie durch Interviews mit Ärzten beleuchtet Ruth Horn die jeweiligen gesellschaftlichen Besonderheiten in England, Deutschland und Frankreich. Ein solcher Vergleich kann dazu beitragen, theoretische Konzepte neu zu überdenken und Richtlinien neu zu definieren, so dass diese besser der jeweiligen Realität eines Landes angepasst sind.


 

Ort: Heidelberg Center for American Studies, Hauptstraße 120, 69117 Heidelberg
 

Im Anschluss Empfang im Atrium des HCA
 

Plakat und Flyer zur Veranstaltung
 

Veranstaltet vom Gleichstellungsbüro, PD. Dr. Dr. Eva Winkler, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen, Universitätsklinik Heidelberg und Heidelberg Center for American Studies

 

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 24.06.2014
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