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Sexuelle Belästigung/Mobbing/ Stalking

Begriffserklärungen

Verhaltensweisen, die die Würde und Integrität einer anderen Person verletzen, bringen häufig ihre Benachteiligung im Arbeits- oder Studienumfeld mit sich. Wie in der Senatsrichtlinie Partnerschaftliches Verhalten festgehalten, duldet die Universität Heidelberg ein solches Verhalten nicht, sie legt  vielmehr Wert auf Respekt und Wertschätzung im Umgang miteinander. Alle Universitätsmitglieder, insbesondere diejenigen in Leitungs- und Führungspositionen und in der Lehre, sehen sich in der Verantwortung, dass Diskriminierung oder Belästigung nicht toleriert und nicht ignoriert werden.


 
Belästigung
 

Unihd Hauptstr126 03Eine Person wird belästigt oder sexuell belästigt, wenn sie von einer anderen Person zum Objekt sexuell motivierter, unerwünschter Handlungen gemacht wird, die sie demütigen und in ihrer Würde verletzen.

Folgende Taten werden im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG § 3, Abs. 4) als Beispiele für sexuelle Belästigung aufgeführt:

  • unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen
  • sexuell bestimmte unerwünschte körperliche Berührungen
  • Bemerkungen sexuellen Inhalts
  • unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen.
     


Mobbing


Unihd Skulptur Hauptstr126 08Mobbing ist vom Bundesarbeitsgericht (BAG Beschluss vom 15.01.1997) als „das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte“ definiert worden. Begünstigt wird es „durch Stresssituationen am Arbeitsplatz, deren Ursachen u.a. in einer Über- oder Unterforderung einzelner Arbeitnehmer oder Arbeitnehmergruppen, in der Arbeitsorganisation oder im Verhalten von Vorgesetzten liegen können.“


 



Stalking


Unihd Skulptur Unibibliot 03Im Strafgesetzbuch (StGB § 185, § 238) wird Stalking (zu Deutsch auch Nachstellung) als Straftat betrachtet, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet wird. Als Stalking gelten:

  • Überwachung, Beobachtung oder Verfolgung einer Person
  • unerwünschte Anrufe, E-Mails, Briefe, Notizen
  • Nachstellung und Drohung einer Person oder einer ihr nahe stehenden Person
  • unerwünschte Geschenke oder Bestellung von Warensendungen.

 



Mögliche Folgen von sexueller Belästigung, Mobbing und Stalking

 

  • Beeinträchtigung des Selbstvertrauens, der Arbeitsmotivation und des Lern- und Arbeitsvermögens
  • Psychisch und psychosomatische Beschwerden

Werden Sie aktiv gegen sexuelle Belästigung

             Bei einer sexuellen Belästigung ist es wichtig, dieses Verhalten nicht zu ignorieren, sondern aktiv zu handeln:

Sich unmittelbar zur Wehr setzen

  • Deutlich machen, dass das Verhalten unerwünscht ist und den/die Täter/in zum Unterlassen auffordern!
  • Zeug/innen suchen!
  • Die Belästigung genau dokumentieren (Ort, Datum, Uhrzeit, Zitate, E-Mails etc.)!
  • Passant/innen oder den Sicherheitsdienst in der Nähe alarmieren

Das Gespräch suchen

  • Eine Vertrauensperson einweihen, um so mit der Situation besser umgehen zu können
  • Beratung an offizieller Stelle suchen
  • Universitätsgleichstellungsbeauftragte unterliegen grundsätzlich der Schweigepflicht und können somit als neutrale Beratungsinstanz der betroffenen Person Ratschläge geben. Besteht der Wunsch der Anonymisierung, so können diese Ansprechpartner auch für den/die Betroffene/n in Stellvertretung auftreten.
  • So kann auch eine offizielle Beschwerde in die Wege geleitet werden, dadurch ergibt sich die Möglichkeit rechtlicher Konsequenzen gegen den/die Täter/in, die jeweils von seinem /ihrem Status abhängen. Diese schließen arbeitsrechtliche Sanktionsmöglichkeiten (Abmahnung, Versetzung, Kündigung/Suspendierung, Hausverbot, Exmatrikulation) gegen den/die Belästigende/n ein.
  • Es ist gesetzlich geregelt, dass im Falle sexueller Belästigung Angehörigen der Universität und Studierenden je eine weibliche und eine männliche Ansprechperson beratend zur Seite gestellt wird. An der Universität Heidelberg können die Betroffenen sich an die folgenden Ansprechpersonen wenden.


Ansprechpersonen
 

Wenn Sie ein vertrauliches Gespräch suchen, sich über die Möglichkeiten informieren möchten um eine für Sie belastende Situation zu klären, Auskunft zu rechtlichen Aspekten oder inneruniversitären Verfahrenswegen haben wollen, können Sie sich an die folgenden Ansprechpersonen wenden.

 

Dr. Agnes Speck
Gleichstellungsbüro
Tel.: 06221 54-7697
E-Mail: Agnes.Speck@uni-heidelberg.de

 

Tobias Just, M.A.
Marsilius-Kolleg
Tel.: 06221 54-3981
E-Mail: just@mk.uni-heidelberg.de
 

 Weitere Anlauf- und Beschwerdestellen Adobe



Normen und gesetzliche Grundlagen



Weiterführende Links

 

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 08.11.2017
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