Fonds Wissenschaftliches Erbe


Barockgarten Studenten 3 695x300


Berühmte Handschriften, imposante Sammlungen, beeindruckende Museen und Gebäude, historische Gärten – die Universität Heidelberg birgt eine Vielzahl an Kostbarkeiten, die es zu schützen und zu erhalten gilt.
 

Der Fonds Wissenschaftliches Erbe soll helfen, die universitären Schätze der Universität Heidelberg auch für zukünftige Generationen zu bewahren. Hierfür notwendige Maßnahmen sind z.B.:
 
  • die Restaurierung der universitären Sammlungen und Exponate,
  • die Sanierung von Innenhöfen, Gärten und Gebäuden.
+++ ca. 30 Sammlungen und Museen +++ 35 Gebäude sind Kulturdenkmäler +++ Behei­matung eines der bedeu­tendsten Pflanzenarchive in Deutschland +++ Codex Manesse – weltberühmter Schatz in der Universitäts­bibliothek +++ wissenschaftliche Errungen­schaften zahlreicher Nobelpreisträger +++
 

Beispiele

Sanierung des Barockgartens

Der ehemalige Klostergarten des Heidelberger Jesuitenkollegs, gelegen zwischen dem Romanischen und Anglistischen Seminar sowie der Jesuitenkirche, bietet optimale Voraussetzungen für eine vielfältige Nutzung durch Studierende, Lehrende und Wissenschaftler-/innen. Durch die Neugestaltung des aus dem 18. Jahrhundert stammenden Barockgartens wurden insbesondere für die Studierenden mehr Möglichkeiten geschaffen, den Garten als Kommunikationsraum zu nutzen sowie in ruhiger Umgebung mitten in der Altstadt zu lernen.

Folgende Maßnahmen wurden umgesetzt:

  • WLAN-Ausstattung
  • Schaffung von neuen Sitzgelegenheiten
  • Sanierung der Grünflächen | Neupflanzung der Hecken
  • Erneuerung der Wege und Fahrradabstellplätze
  • Sanierung der Sandsteinmauer und Brunnenanlage
  • Instandsetzung von Stufen und Mauereinfassungen
Unser besonderer Dank
gilt unserem Ehrensenator,
Prof. Dr. Dietrich Götze,
der zur Verwirklichung des Projekts beigetragen hat.
 

Impressionen vor, während und nach der Sanierung

 
 

Restaurierung der anatomischen Sammlung

Die anatomische Sammlung des Instituts für Anatomie und Zellbiologie im Neuenheimer Feld gibt wertvolle Einblicke in die Medizinhistorie. Zur Sammlung, die bereits auf das 19. Jahrhundert zurückgeht, zählen 630 menschliche Präparate, 200 historische Modelle sowie zahlreiche Lithografien. Die Exponate der Sammlung müssen jedoch fachmännisch restauriert, dokumentiert und konserviert werden, um diese auch für zukünftige Generationen erlebbar zu machen. Mittelfristig ist geplant, die Sammlung, die sich bisher auf verschiedene Räume verteilt, an einem Standort zusammenzufassen.

Was wurde bisher erreicht?

 
Prof. Dr. Joachim Kirsch
"Dank einer großen Spende konnten wir bereits mit der Restaurierung der Exponate beginnen, haben Vitrinen angeschafft, die Ausstellungsräume mit UV-Schutz versehen. Damit haben wir wichtige Schritte eingeleitet, um die anatomische Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, für künftige Generationen zu bewahren und für die Forschung zu erschließen."

Professor Dr. Joachim Kirsch,
Geschäftsführender Direktor,
Institut für Anatomie und Zellbiologie
 


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Letzte Änderung: 20.10.2017
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