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Prof. Dr. Friederike Nüssel
Sprecherin
Plankengasse 1
69117 Heidelberg
Friederike.Nuessel@oek.uni-heidelberg.de

 
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Ziele

Querrolle 250x125Im Zentrum dieses Field of Focus steht die Erforschung der Konstruktion und Dynamisierung kultureller Räume, um das Verständnis drängender Probleme der kulturellen Identität, sozialer und religiöser Konflikte und transkultureller Prozesse zu vertiefen, wie sie zum Beispiel durch zunehmende Mobilität, Migration oder historische Verflechtungen entstehen. Im Austausch zwischen der Neuphilologischen, Philosophischen und Theologischen Fakultät werden dazu gemeinsame fächerübergreifende Themen als Forschungsschwerpunkte identifiziert und in mehreren interdisziplinären Forschungsnetzwerken, so etwa im Exzellenzcluster „Asia and Europe in a Global Context“, bearbeitet. Zudem sollen die interdisziplinären, zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen an den drei beteiligten Fakultäten integriert werden.

Die Forschung zu Fragen der interdisziplinären und interkulturellen Anthropologie und Ethik erfordert eine intensive Kooperation von Lebens-, Kultur-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften. Neben den bereits etablierten Transkulturellen Studien sollen zukünftig das Interdisziplinäre Forum für Biomedizin und Kulturwissenschaften (IFBK) und das Forschungszentrum für Internationale und Interdisziplinäre Theologie (FIIT) zusammen mit der 2010 aufgebauten Gruppe Subjektivitätsforschung in einem engen Verbund verknüpft werden. 

Eine Forschungsgruppe „Digital Humanities“ wird die Auswirkungen einer wachsenden Menge an Daten, Bildmaterial und Speichermedien in den Geisteswissenschaften im Hinblick auf kulturelle Identität, Texteditionen, Archive und digitale Kultur untersuchen. Die Gruppe soll einen Beitrag zur theoretischen Grundlagenforschung leisten und stellt eine Schnittstelle zu benachbarten Einrichtungen der Universität dar, etwa zur Universitätsbibliothek, dem Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI) oder dem Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen.

Ein neuer thematischer Schwerpunkt wird unter dem Namen „Textwelten“ entwickelt. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie geschichtliche, kulturelle und transkulturelle Kontexte die Entstehung, Wahrnehmung und Interpretation von Texten prägen und wie deren Interpretation auf diese Kontexte zurückwirkt.

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Letzte Änderung: 05.07.2013
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