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Prof. Dr. Johannes Eurich

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Europäisches FP7-Projekt: Soziale Plattform für innovative soziale Dienstleistungen (InnoServ)

Ziel

Das Ziel des Projektes ist es zum einen, Schlüsselfaktoren für Innovationen im Bereich sozialer Dienstleistungen zu identifizieren und zum anderen herauszufinden, welche Innovationen für die Weiterentwicklung sozialer Dienstleistungen entscheidend sein werden. Die Bestimmung von Innovationen in der wissenschaftlichen Forschung wie auch auf praktischer Ebene ist die zentrale Funktion der „Sozialen Plattform für innovative soziale Dienstleistungen“.

Auf der Plattform sollen die Hauptvertreter aus Forschung, Praxis und Politik im Bereich der Planung und Durchführung sozialer Dienstleistungen zusammengebracht werden. Ihr Anliegen ist es, jeweilige aktuelle Trends in Wissenschaft, Praxis und Politik zu bemessen, Wissenslücken zu identifizieren und Forschungsfragen anzuregen, die diese adressieren. Eine wichtige Funktion des InnoServ-Projektes ist die Nutzung von innovativen und niederschwelligen Kommunikationsmitteln, wie zum Beispiel Filme, Podcasts oder visualisierte Soziologie. Diese sollen die Kommunikationshürden zwischen den einzelnen Forschungsdisziplinen und der praktischen Anwendung überwinden sowie eine breite Zielgruppe von Wissenschaftlern, Praktikern, politischen Entscheidungsträgern, Verbänden und Dienstleistungsnutzern ansprechen.

Vorgehensweise

Es werden die aktuellen Trends und Richtungen in der Erforschung sozialer Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und sogenannter Sorgetätigkeiten sowie die Analyse der politischen Richtlinien sozialer Dienstleistungen in Europa untersucht. Dies soll dazu beitragen, jene innovativen sozialen Dienstleistungen zu identifizieren, die Sektor übergreifend entwickelt werden.

Innovative Praxisbeispiele werden durch Fallstudien kommuniziert, die das theoretische Verständnis des gegenwärtigen Forschungsstands mit den praktischen Aspekten bereits umgesetzter innovativer Dienstleistungsideen verknüpfen. Die Fallstudien sollen dafür genutzt werden, Diskussionen zwischen den Stakeholdern über innovative soziale Dienstleistungen in den verschiedenen Kontexten in Europa anzustoßen. Jeder Fall soll mindestens einen Aspekt oder ein Prinzip der innovativen Dienstleistung darstellen oder eine Kombination mehrerer Aspekte aufzeigen. Die Verbreitung der Fallstudien soll schließlich durch die Nutzung neuer Informationstechnologien erfolgen.

Unter Anwendung methodologischer Instrumente zur Unterstützung und Leitung der Diskussionen werden in der Reflexion mit verschiedenen Stakeholdergruppen die Kernproblemfelder, Lücken und Bedarfe ermittelt und Hinweise für zukünftige Forschung gegeben. Eine große Bandbreite unterschiedlicher Stakeholder (Fachpersonal, Verbraucher, politische Entscheidungsträger) auf unterschiedlichen Ebenen (lokal, regional, national, europäisch) diskutiert die Innovationsbeispiele der Fallstudien. Diese verschiedenen Perspektiven anhand methodologischer Grundlagen auszuwerten, ist einer der heuristischen Ansätze der Plattform.

Beteiligung

Bei dem Projekt sind verschiedene europäische Universitäten und NPOs beteiligt.

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 16.01.2015
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