Inhalte und Aufbau des Studiums

Der Studiengang kann als Hauptfach (75%, 50%) oder als Nebenfach (25%) studiert werden. Sein Kennzeichen ist der duale Aufbau:


1) Module zu Geschichts- und Kulturwissenschaft sowie zu Literatur- und Sprachwissenschaft (mit kulturwissenschaftlicher Komponente)
Der Studiengang besteht zum einen aus Lehrveranstaltungen, die in die Grundlagen und Methoden der Geschichts- und Kulturwissenschaften, der Literaturwissenschaft und der Linguistik einführen: Vorlesungen, Seminare und Übungen ergänzen sich zu Basis-, Aufbau und Vertiefungsmodulen. Hier werden inhaltliche Kenntnisse und zentrale wissenschaftliche Arbeitsweisen vermittelt und geübt: Quellen- und Literaturrecherche, Umgang mit Texten, Umgang mit Quellen, Abfassen und Präsentieren von wissenschaftlichen Arbeiten.


2) Module zum Spracherwerb
Gleichzeitig erhalten die Studierenden intensiven Unterricht in zwei slavischen Sprachen bzw. im Nebenfach in einer slavischen Sprache. Im Hauptfach kann Russisch mit Polnisch, Tschechisch, Kroatisch/Serbisch oder Bulgarisch kombiniert werden. Im Begleitfach (Fachanteil 25%) wird eine der Sprachen Russisch, Tschechisch oder Polnisch gewählt. Synergieeffekte sind Teil des Studienplans: Literarische Texte, historische Quellen und Fachliteratur können von Anfang an schrittweise in der Originalsprache gelesen werden und fördern ihrerseits den Spracherwerb.

Im ersten Jahr besuchen die Studierenden beispielsweise im 75%-igen Studiengang zwei Basismodule mit wissenschaftlichem Schwerpunkt sowie parallel zwei Basismodule zum Spracherwerb. Im zweiten Jahr schließen Aufbaumodule nach gleichem Zuschnitt an. Das dritte Studienjahr ermöglicht die Schwerpunktsetzung in einem Vertiefungsmodul und ist für das Abfassen der B.A.-Abschlussarbeit vorgesehen. Im 50- und 25%-igen Studiengang ist die Zahl der Lehrveranstaltungen proportional reduziert.

Die Veranstaltungen finden im Historischen Seminar und im Institut für Slavistik statt. Der Studiengang bietet zudem die Möglichkeit, einzelne Vorlesungen, Kurse und Übungen mit Osteuropa- und Ostmitteleuropabezug aus anderen Fächern bzw. Instituten zu importieren: Die Studierenden können das breite Angebot der Exzellenz-Universität und der benachbarten Hochschule für Jüdische Studien, des Siebenbürgen-Instituts und anderer wissenschaftlicher Einrichtungen nutzen.

Weitere Informationen zum Inhalt und Aufbau des Studienganges finden Sie im Modulhandbuch und in der Prüfungsordnung. Für Studierende, die sich vor dem WiSe 2015/16 eingeschrieben haben, gilt die Version der Prüfungsordnung vom 1. Juni 2010.

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Letzte Änderung: 21.12.2016