Bereichsbild
Biographische Zeittafel Dietrich Schubert
1960
-61
Studium an der Universität Leipzig.
1962
-64
Ausbildung zum Verlagskaufmann in Köln.
1964
-69
Studium der Kunstgeschichte,
Archäologie und Soziologie an den Universitäten Freiburg, Wien und München.
1969 Promotion in München bei Wolfgang Braunfels.
1971
-77
Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Regensburg
1978
-79
Habilitationsstipendium der DFG.
1979 Habilitation an der TU München.
1980 Professor für allgemeine Kunstgeschichte in Heidelberg.
2006 Emeritierung.
 
Biographische Zeittafel Johann Michael Fritz
1956
-62
Studium der Kunstgeschichte, Christlichen Archäologie und Klassischen Archäologie in Freiburg, Berlin, Wien und München.
1962 Promotion in Freiburg.
1962
-68
Wissenschaftlicher Referent am Rheinischen Landesmuseum Bonn.
1968
-83
Oberkonservator am Badischen Landesmuseum Karlsruhe.
1983 Habilitation in Freiburg.
1983
-98
Professur für Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg.
2005 Ehrendoktor der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Münster.
2007 Honorary Fellow of the Society of Antiquaries of London.
 

1980 – 2006 Dietrich Schubert / 1983 – 1999 Johann Michael Fritz

Dietrich Schubert – „kritische Wege zur Moderne“

Dietrich Schubert, ca. 2006. © http://www.iek.uni-hd.de/md/zegk/iek/medien/institut/mitarbeiter/schubert.jpg.

Dietrich Schubert, ca. 2006. © http://www.iek.uni-hd.de/md/zegk/iek/medien/institut/mitarbeiter/schubert.jpg.

1980 wird Dietrich Schubert (*1941) Professor für Allgemeine Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg. Schwerpunkte seiner Forschung sind die niederländische Malerei des 19. Jahrhundert und die Skulptur des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, insbesondere die Kunst Wilhelm Lehmbrucks und Alfred Hrdlickas. Ein weiteres Arbeitsgebiet stellt die Rolle des Künstlers im Ersten Weltkrieg dar. Hierzu ist 2013 auch eine umfangreiche Monographie erschienen.

 

Wilhelm Lehmbruck: Jünglingskopf (1913). © Gohr, Siegfried: Museum Ludwig Köln: Gemälde, Skulpturen, Environments vom Expressionismus bis zur Gegenwart. München 1986.

Wilhelm Lehmbruck: Jünglingskopf (1913). © Gohr, Siegfried: Museum Ludwig Köln: Gemälde, Skulpturen, Environments vom Expressionismus bis zur Gegenwart. München 1986.

Publikationen (Auswahl)

  • Die Gemälde des Braunschweiger Monogrammisten: ein Beitrag zur Geschichte der niederländischen Malerei des 16. Jahrhunderts. Köln 1970. (Dissertation)
  • Die Kunst Lehmbrucks. Worms 1981. (Habilitation)
  • Heidelberger Kunstgeschichte unterm Hakenkreuz, in: Kunstgeschichte im „Dritten Reich“: Theorie, Methoden, Praktiken. Hrsg. von Ruth Heftrig, Olaf Peters und Barbara Schellewald. Berlin 2008, S. 65-86.
  • Künstler im Trommelfeuer des Krieges 1914-18. Heidelberg 2013.

Johann Michael Fritz – „Liebe zur Kirche und Kunst“

Kelch aus der Kollegiatskirche Kalisch. © Johann Michael Fritz: Goldschmiedekunst der Gotik in Mitteleuropa. München 1982, Abb. 281.

Kelch aus der Kollegiatskirche Kalisch. © Johann Michael Fritz: Goldschmiedekunst der Gotik in Mitteleuropa. München 1982, Abb. 281.

Johann Michael Fritz (*1936) wirkt nach seinem Studium zunächst über 20 Jahre an deutschen Museen, bevor er sich 1983 habilitiert und eine Professur an der Universität Heidelberg übernimmt. Sein Hauptarbeitsgebiet bildet die Gold- und Silberschmiedekunst in Europa vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Aus der Beschäftigung mit den liturgischen Geräten des deutschen Protestantismus erfolgt 2004 die Publikation Das evangelische Abendmahlsgerät in Deutschland, für die ihn die Universität Münster mit dem Ehrendoktor auszeichnet.

Publikationen (Auswahl)

  • Gestochene Bilder. Gravierungen auf deutschen Goldschmiedearbeiten der Spätgotik. Köln, Graz 1966. (Dissertation)
  • Goldschmiedekunst der Gotik in Mitteleuropa. München 1982. (Habilitation)
  • Das evangelische Abendmahlsgerät in Deutschland: vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches. Leipzig 2004.

 

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Letzte Änderung: 03.04.2017
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