Urte Weeber

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Historisches Seminar
der Universität Heidelberg
Grabengasse 3-5

69117 Heidelberg

Telefon: 06221/54-2442
E-Mail: urte.weeber@zegk.uni-heidelberg.de

 

Zur Person nach oben

Urte Weeber (geb. Klüver) studierte Geschichte und Germanistik in Heidelberg. Während des Studiums führten Praktika sie unter anderem nach Südafrika und Kolumbien. Ihre Zulassungsarbeit schrieb sie über die Rolle nicht-europäischer Völker im Rechtsverständnis des Niederländers Hugo Grotius (1583-1645). Von 2007 bis 2011 war sie Mitglied der Projektgruppe "Liberalism and Republicanism in Early Modern Europe. Concepts of Citizenship as a Usable Past for Today's Israeli-European Civic Dialogue" (University of Haifa/University of Heidelberg). Seit dem Sommersemester 2008 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit. Im Juni 2014 wurde sie mit ihrer Arbeit „Die Zukunft gestalten. Venedig, die Vereinigten Provinzen der Niederlande und die Eidgenossenschaft als Fluchtpunkte des Sagbaren in einem politischen Reformdiskurs der Frühaufklärung“ promoviert.

Neben ihrer Tätigkeit in Forschung und Lehre ist Urte Weeber auch für die Koordination des Erasmusprogrammes am Historischen Seminar zuständig.

 

Arbeitsschwerpunkte in Forschung & Lehre nach oben

  • Politische Ideengeschichte (17./18. Jahrhundert)
  • Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit
  • Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft

 

Stipendien nach oben

  • 03/2011-08/2013 Stipendium des Brigitte-Schlieben-Lange-Programms des Landes Baden-Württemberg
  • 06/2007 – 03/2008 Stipendium der German-Israeli Foundation for Scientific Research and Development
  • 03/2009 Stipendium der Graduiertenakademie der Universität Heidelberg (Forschungsaufenthalt in der HAB Wolfenbüttel)
  • 07/2004 – 04/2007 Stipendium des Evangelischen Studienwerks Villigst e.V.

 

Veröffentlichungen nach oben

Richter, Weeber, Siebold, Freiheit

Was ist Freiheit?
Eine historische Perspektive, Frankfurt a. M./New York 2016 (gemeinsam mit Susan Richter und Angela Siebold).


Weeber, Diss., Republiken als Blaupausen
 

Republiken als Blaupause
Venedig, die Niederlande und die Eidgenossenschaft im Reformdiskurs der Frühaufklärung, (Diss.),
Berlin/Boston 2016 (Ancien Régime, Aufklärung und Revolution, Bd. 42).

 

Rezension:

Weber, Nadir: Rezension zu: Urte Weeber: Republiken als Blaupause. Venedig, die Niederlande und die Eidgenossenschaft im Reformdiskurs der Frühaufklärung, Berlin/Boston 2016, in: sehepunkte 17 (2017), Nr. 9 [18.09.2017], URL: http://www.sehepunkte.de/2017/09/30109.html.

Aufsätze:

  • Las repúblicas (contemporáneas) en el ideario de la illustración temprana, in: Repúblicas y Republicanismo en la Europa moderna (siglos XVI-XVIII), hg. von Manuel Herrero Sánchez, Madrid 2017, S. 185-203.
  • Gegenwart und Zukunft neu gedacht, in: Barock. Nur schöner Schein?, hg. von Alfried Wieczorek/Christoph Lind/Uta Coburger, Regensburg 2016, S. 219-220.
  • Ernst von Braunschweig-Lüneburg (1497–1546), in: Herrschaft und Glaubenswechsel. Die Fürstenreformation im Reich und in Europa in 28 Biographien, hg. von Susan Richter/Armin Kohnle, Heidelberg 2016, S. 101-113.
  • New Wine in old wineskins: Republicanism in the Helvetic Republic, in: The Political Culture of the Sister Republics, 1794-1806. France, the Netherlands, Switzerland, and Italy, hg. von Joris Oddens/Eric Jacobs/Mart Rutjes, Amsterdam 2015, S. 57-66.
  • Wie die Krise den Niedergang als Reform erfasst. Der Diskurs über zeitgenössische Republiken um 1700, in: Krisengeschichte(n). "Krise" als Leitbegriff und Erzählmuster in kulturwissenschaftlicher Perspektive, hg. von Carla Meyer/Katja Patzel-Mattern/Gerrit Jasper-Schenk (Vierteljahresschrift für Sozial-und Wirtschaftsgeschichte, Beihefte 210), Stuttgart 2013, S. 325-340.
  • Were the Republics Able to Handle the Challenge? Commerce as a Driving Force Behind Changing Role Models in Eighteenth-Century Political Discourse, in: The Liberal-Republican Quandary in Israel, Europe, And the United States. Early Modern Thought meets Current Affairs, hg. von Thomas Maissen/Fania Oz-Salzberger, Boston 2012, S. 66-86.
  • Hugo Grotius’ Völkerrechtskonzeption – ein spezifisch europäisches Instrument im Handel mit außereuropäischen Gemeinwesen?, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte (Germ. Abt.) 127, 2010, S. 301-312.

Rezensionen:

  • Rez. Umbruch und Beständigkeit. Kontinuitäten in der Helvetischen Revolution von 1798, hg. von Daniel Schläppi (2009), in: Das Achtzehnte Jahrhundert 38/1, 2014, S. 75-77.
  • Rez. Liberal Beginnings. Making a Republic for the Moderns, hg. von Andreas Kalyvas and Ira Katznelson (Cambridge: Cambridge U.P., 2008), in: EHR 126, 2011, S. 711-713.
  • Rez. Achim Landwehr, Die Erschaffung Venedigs. Raum, Bevölkerung, Mythos 1570-1750, Paderborn 2007, in: HSoz-u-Kult, 23.06.2009, <http://hsozkult.geschichte.huberlin.de/rezensionen/2009-2-217>.

 

Lehrveranstaltungen nach oben

  • SS 2015 Proseminar zum Thema "Kampf um die Meere"
  • SS 2014 Proseminar zum Thema „Die Aufklärung und die Todesstrafe“
  • WS 2010/2011 Proseminar zum Thema „Der ‚gute König’ Henri IV – Toleranz und Staatsbildung im konfessionellen Zeitalter“
  • WS 2008/2009 Hauptseminar in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Thomas Maissen zum Thema „Die Krise der Republiken“ mit Exkursion nach Venedig im Februar 2009
  • SS 2008 Proseminar zum Thema „Kampf um innere Einheit und äußere Unabhängigkeit. Die Vereinigten Provinzen der Niederlane von der Union von Utrecht (1579) bis zum Westfälischen Frieden (1648).“

 

Projektmitgliedschaften nach oben

 

Seitenbearbeiter: Gregor Stiebert
Letzte Änderung: 18.09.2017
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