Prof. Dr. Katja Patzel-Mattern | Projekt "Humanisierung des Arbeitslebens"

Aushandlung und Teilhabe im Programm “Humanisierung des Arbeitslebens“.

Eine Untersuchung innerbetrieblicher Reformvorhaben bei der Peiner AG, 1975-1984

Die 1970er Jahre waren eine Zeit der ökonomischen Krise, gekennzeichnet durch sinkende Inlandsnachfrage und Beschäftigung bei gleichbleibender Inflation. Die Industrie reagierte mit Rationalisierungen; die Arbeiterschaft mit Streiks. In dieser Situation legten die Bundesministerien für Forschung und Technologie und für Arbeit 1974 das Programm „Humanisierung des Arbeitslebens“ (HdA) auf. Wettbewerbsfähigkeit sollte gestärkt, zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen vermittelt und zugleich in den Unternehmen Arbeitsbedingungen, Mittbestimmungsmöglichkeiten und Produktionsformen verändert werden.

Das Projekt, das im Januar 2018 startet, erforscht diese Verschränkung eines politischen Konzepts mit konkreten Reformvorhaben auf Unternehmensebene. Anhand der Umsetzung des HdA-Programms bei der Peiner AG, einem Maschinen- und Schraubenunternehmen mit Staatsbeteiligung, untersucht es Aushandlungsprozesse bei der Implementation von Veränderungen. In einem Post Doc- und einem Promotionsprojekt wird analysiert, wie hierarchische und soziale Differenzierungen auf die Umsetzung der innerbetrieblichen Reformvorhaben wirkten. Ziel ist es, Möglichkeiten und Grenzen der politischen Steuerung in ökonomischen Krisenverläufen sichtbar zu machen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Beteiligte Wissenschaftlerinnen:

Gina Fuhrich, M.A. 
Prof. Dr. Katja Patzel-Mattern

 


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Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 17.12.2017
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