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Dr. Klaus Oschema

Kontakt:

Historisches Seminar der Universität Heidelberg
Grabengasse 3-5
69117 Heidelberg

Zimmer 220

Tel.: 06221-542455
Fax: 06221-542267
Email: klaus.oschema@zegk.uni-heidelberg.de

 

Zur Person:

Geboren am 29. 6. 1972 in Bamberg

1993-2000
Studium der mittelalterlichen Geschichte, Philosophie, Englischen Sprachwissenschaft und Mediaevistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Université de Paris X - Nanterre.

April 2000
Magister Artium an der Universität Bamberg

Thema der Magisterarbeit: "Zwischen Weltbild und Weltanschauung: Studien zum Europa-Begriff des 12. bis 15. Jahrhunderts."

Mai 2000-Oktober 2002
Promotionsstipendiat des Europäischen Graduiertenkollegs 625 an der TU Dresden und der École Pratique des Hautes Études Paris

November 2002-Oktober 2007
Assistent für mittelalterliche Geschichte an der Universität Bern

April 2004
Verteidigung der Dissertation in Paris (EPHE)

Thema der Dissertation: "Freundschaft und Nähe im spätmittelalterlichen Burgund. Studien zum Spannungsfeld von Emotion und Institution" unter Betreuung von Prof. Dr. Gert Melville (TU Dresden) und Prof. Dr. Michel Pastoureau (EPHE Paris)

Seit Oktober 2007
Assistent für mittelalterliche Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
 

März 2009 bis Februar 2011
Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bern als Projektleiter des SFN-geförderten Forschungsprojekts "Bilder von Europa im Mittelalter"


Seit Juni 2009
Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (www.diejungeakademie.de)

Juni 2010-Juni 2011
Mitglied im Vorstand der Jungen Akademie

 

Veröffentlichungen:

Acrobat LogoPublikationsliste von Klaus Oschema (pdf)

Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre:

  • Forschungsschwerpunkte:
    Fragen der hoch- und spätmittelalterlichen Geistes- und Kulturgeschichte, mit einem Schwerpunkt auf der Adelskultur (insbesondere Burgund). Bei der Untersuchung längerfristiger Entwicklungen gesellschaftlicher (Eigen-)Wahrnehmung stehen Konzeptionalisierungsmuster im Mittelpunkt, die zur Beschreibung und Interpretation von Vergesellschaftung zur Verfügung standen (Freundschaft, Verwandtschaft). Bild- und Textquellen (v.a. Historiographie) werden dabei gleichermaßen als Grundlage herangezogen.

Forschungsprojekt:

"Bilder von Europa. Europa-Konzepte im Mittelalter und in der mediävistischen Forschung"

Europa und seine Geschichte zählen (wie an den zahlreichen einschlägigen Publikationen zu erkennen) derzeit zu den Boomthemen der Disziplin. Allerdings ermöglichen die vorliegenden Arbeiten nur in Ansätzen eine Gesamtsicht zur Entwicklung des Europa-Begriffs und -Konzepts in der Zeit des Mittelalters. Im Rahmen des Habilitationsprojekts soll zunächst die nachvollziehbare Entwicklung anhand einer breiten Sichtung des einschlägigen Quellenmaterials für die Epoche geleistet werden. Im Anschluss an diese Befunde stellt sich dann die Frage der Deutung, die im Verlauf des 20. Jahrhunderts alleine aus mediävistischer Sicht bereits äußerst divergent beantwortet wurde. An ausgewählten, thematisch einschlägigen Arbeiten wird daher der Versuch unternommen, die jeweiligen Hintergründe dieser Divergenzen in Abhängigkeit von den aktuellen Bedürfnissen der Autoren und ihres gesellschaftlichen Umfelds aufzuzeigen. Gerade aufgrund seiner hohen politischen Relevanz erscheint das Phänomen "Europa" geeignet, paradigmatisch Möglichkeiten und Grenzen der historischen Arbeit zu analysieren.

Sonstiges:

Acrobat LogoLehrveranstaltungen vergangener Semester (pdf)

Acrobat Logo Vorträge (pdf)

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 20.01.2012
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