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Prof. Dr. Klaus Oschema

Kontakt neu (s. "Aktuell")

Lehrstuhl für die Geschichte des Mittelalters unter
besonderer Berücksichtigung des Späten Mittelalters
Universitätsstraße 150
Gebäude GA 4/31
44801 Bochum

Tel.: +49-234-32-22560
Fax: +49-234-32-14065

Email: klaus.oschema@rub.de

Sprechstunde während der Vorlesungszeit:

Aufgrund meines Wechsels an die Ruhr-Universität Bochum biete ich in Heidelberg keine regulären Sprechstundentermine mehr an. Sie können mich aber jederzeit gerne per Mail oder telephonisch unter den oben stehenden Koordinaten erreichen! Für Nachfragen etc. stehe ich selbstverständlich weiter gerne zur Verfügung.


Aktuell

Zum 1. Mai 2017 wurde ich auf die Professur für Geschichte des Mittelalters (insb. des Späten Mittelalters) an der Ruhr-Universität Bochum berufen. Dort bin ich ab sofort unter den oben stehenden Koordinaten erreichbar und stehe für Nachfragen selbstverständlich weiter gerne zur Verfügung. Ich möchte allen Studierenden der vergangenen Semester herzlich für die gemeinsame Arbeit in Heidelberg danken!

 

Tagung: "Order into Action. How Large-Scale Concepts of World Order detemine Practices in the Premodern World", gemeinsam mit Prof. Dr. Bernd Schneidmüller und Dr. Christoph Mauntel (Projekt "World orders" im Heidelberger Exzellenz-Cluster "Asia and Europe in a Global Context"). Die Tagung fand am 10.-12. November 2016 im Handschriftenlesesaal der UB Heidelberg statt. Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link. Ein ausführlicher Bericht zur Tagung findet sich hier.

Radio: Zum Geburtstag Isabellas von Portugal, Herzogin von Burgund in der Mitte des 15. Jahrhunderts, produzierte der WDR ein "Zeitzeichen", zu dem ich beitragen durfte. Die Sendung ist unter diesem Link verfügbar.

Neue Publikation: "Die Performanz der Mächtigen. Rangordnung und Idoneität in höfischen Gesellschaften des späten Mittelalters (RANK, 5)", hg. v. Klaus Oschema/Cristina Andenna/Gert Melville/Jörg Peltzer, Ostfildern 2015. Für weitere Informationen bitte hier klicken.

Neue Publikation: „Abrahams Erbe. Konkurrenz, Konflikt und Koexistenz der Religionen im europäischen Mittelalter (Das Mittelalter, Beiheft 2)“, hg. v. Klaus Oschema/Ludger Lieb/Johannes Heil, Berlin/München/Boston 2015. Für weitere Informationen bitte hier klicken.

Eine Auswahl meiner Arbeiten finden Sie online unter www.academia.edu (Klaus Oschema auf academia.edu)


 

Zur Person

Seit Mai 2017
Professor für die Geschichte des Mittelalters (insb. des Spätmittelalters) an der Ruhr-Universität Bochum

September 2016 bis April 2017
Gerda Henkel Member des "Institute for Advanced Study" (Princeton)

März 2012 bis April 2017 (beurlaubt ab September 2016)
Akademischer Rat a. Z. (Lehrdozentur für Mittelalterliche Geschichte) an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Seit 2012
Mitglied im Beirat des Mediävistenverband e.V. (www.mediaevistenverband.de)

März bis September 2014
Vertretung der Professur für Mittelalterliche Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt

November 2015
Ernennung zum "Ausserplanmässigen Professor" an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

April 2012
Habilitation für Mittelalterliche Geschichte und Historische Grundwissenschaften an der Philosophischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

  • Thema der Habilitationsschrift: "Bilder von Europa im Mittelalter"

Juni 2010-Juni 2011
Mitglied im Vorstand der Jungen Akademie

Juni 2009-Juni 2014
Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (www.diejungeakademie.de)

März 2009 bis Februar 2011
Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bern als Projektleiter des SNF-geförderten Forschungsprojekts "Bilder von Europa im Mittelalter"

Oktober 2007 bis Februar 2012
Assistent für mittelalterliche Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

April 2004
Verteidigung der Dissertation in Paris (EPHE)

  • Thema der Dissertation: "Freundschaft und Nähe im spätmittelalterlichen Burgund. Studien zum Spannungsfeld von Emotion und Institution" unter Betreuung von Prof. Dr. Gert Melville (TU Dresden) und Prof. Dr. Michel Pastoureau (EPHE Paris)

November 2002-Oktober 2007
Assistent für mittelalterliche Geschichte an der Universität Bern

Mai 2000-Oktober 2002
Promotionsstipendiat des Europäischen Graduiertenkollegs 625 an der TU Dresden und der École Pratique des Hautes Études Paris

April 2000
Magister Artium an der Universität Bamberg

  • Thema der Magisterarbeit: "Zwischen Weltbild und Weltanschauung: Studien zum Europa-Begriff des 12. bis 15. Jahrhunderts."

1993-2000
Studium der mittelalterlichen Geschichte, Philosophie, Englischen Sprachwissenschaft und Mediaevistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Université de Paris X - Nanterre.

 

Veröffentlichungen

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Liste der Publikationen von Klaus Oschema (pdf)
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Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Forschungsschwerpunkte:
    Fragen der hoch- und spätmittelalterlichen Geistes- und Kulturgeschichte, mit einem Schwerpunkt auf der Adelskultur (insbesondere Burgund); Begriff und Konzept „Europa“ im Mittelalter und in der mediävistischen Forschung; Großkonzepte der Weltordnung- und Wahrnehmung im Mittelalter (Erdteile, Imperien); Konzepte und Formen der sozialen und politischen Organisation im Mittelalter (Freundschaft, Verwandtschaft); Astrologen als Experten im späten Mittelalter.
     
  • Aktuell in der Lehre: Im Zusammenhang mit meinen aktuellen Arbeiten und Interessen biete ich zur Zeit insbesondere Veranstaltung im Bereich der interdisziplinären Mittelalter-Forschung, der Rolle und Praktiken spätmittelalterlicher Astrologen und der Geschichte Savoyens an.

 

Forschungsprojekte

„Beratung aus den Sternen – Astrologen als Experten im europäischen Spätmittelalter (13.-15. Jh.)“

Astrologische Praktiken zur Zukunftsvorhersage spielten in den Gesellschaften des europäischen Spätmittelalters eine zentrale Rolle: Allen Anfeindungen seitens der kirchlichen Lehre zum Trotz, suchten Fürsten wie städtische Obrigkeiten Rat bei Astrologen. Diese waren oft gelehrte Universitätsbesucher (nicht selten Mediziner) und boten Entscheidungshilfen in vielerlei Lebenssituationen. Mein Projekt interessiert sich insbesondere für die Etablierung der als Astrologen tätigen Gelehrten als gefragte „Experten“, die u.a. als „wissenschaftliche Politikberater“ beschrieben werden können. Damit waren sie keine pittoresken Randfiguren in den Gesellschaften des Mittelalters (und weit bis in die frühe Neuzeit hinein), sondern zentrale Gestalten in zahlreichen Zusammenhängen, von der fürstlichen Politik über die Beratung bei individuellen Lebensentscheidungen bis hin zur universitären Lehre, in der die Astrologie an vielen Orten zum Pflichtbestandteil wurde. Im Fokus steht hier besonders die Gattung der „Judicia anni“ – Jahresprognostiken, die vor allem ab dem 14. Jh. vermehrt verfasst wurden.

 

Projekt A 27 "World Orders in Transcultural Perspective: Pre-modern Concepts of Continents and Empires" im Exzellenz-Cluster Asia & Europe in a Global Context, gemeinsam mit Prof. Dr. Bernd Schneidmüller (2013-2016, abgeschlossen). Für weitere Informationen bitte hier klicken.

 

"Bilder von Europa. Europa-Konzepte im Mittelalter und in der mediävistischen Forschung"
(abgeschlossen; Publikation: „Bilder von Europa im Mittelalter“)

Europa und seine Geschichte zählen (wie an den zahlreichen einschlägigen Publikationen zu erkennen) derzeit zu den Boomthemen der Disziplin. Allerdings ermöglichen die vorliegenden Arbeiten nur in Ansätzen eine Gesamtsicht zur Entwicklung des Europa-Begriffs und -Konzepts in der Zeit des Mittelalters. Im Rahmen des Habilitationsprojekts soll zunächst die nachvollziehbare Entwicklung anhand einer breiten Sichtung des einschlägigen Quellenmaterials für die Epoche geleistet werden. Im Anschluss an diese Befunde stellt sich dann die Frage der Deutung, die im Verlauf des 20. Jahrhunderts alleine aus mediävistischer Sicht bereits äußerst divergent beantwortet wurde. An ausgewählten, thematisch einschlägigen Arbeiten wird daher der Versuch unternommen, die jeweiligen Hintergründe dieser Divergenzen in Abhängigkeit von den aktuellen Bedürfnissen der Autoren und ihres gesellschaftlichen Umfelds aufzuzeigen. Gerade aufgrund seiner hohen politischen Relevanz erscheint das Phänomen "Europa" geeignet, paradigmatisch Möglichkeiten und Grenzen der historischen Arbeit zu analysieren.

 

Sonstiges

Acrobat LogoLehrveranstaltungen vergangener Semester (pdf)

Acrobat LogoBetreute Abschluss- und Qualifikationsarbeiten (pdf)
Acrobat Logo Vorträge (pdf)

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 12.06.2017
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