Professur für Neuere Geschichte | Profil

 

Professur für Neuere Geschichte
mit dem Schwerpunkt des 19. und 20. Jahrhunderts

 

Die Professur für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt des 19. und 20. Jahrhunderts beschäftigt sich dem Epochenzuschnitt folgend im Kern mit Fragen der Entstehung der modernen Welt (C. Bayly). Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen entsprechend die im "langen 19. Jahrhundert" Schwung aufnehmenden Entwicklungen wie etwa Nationalstaatsbildung, Globalisierungsprozesse oder Industrialisierung, die in dieser Hinsicht maßgebliche Rollen gespielt haben und noch immer spielen. Forschung und Lehre orientieren sich zum größten Teil an Themen aus der europäischen (Kolonial)geschichte, betten diese aber in einen transnationalen beziehungsweise globalhistorischen Kontext ein. Dies widerspiegelt nicht nur unsere aktuellen Lebens- und Arbeitsbedingungen und gibt damit unserer eigenen Lebenswelt eine angemessene historische Dimension, ein solcher Zugang trägt vor allem auch der Bedeutung globaler Vernetzung in den letzten Jahrhunderten Rechnung und versucht, deren historischer Wirkmächtigkeit besser gerecht zu werden. Gleichzeitig bedeutet dies aber nicht die Vernachlässigung lokaler oder regionaler Zusammenhänge. Ganz im Sinne einer modernen Globalgeschichte wird an der Professur das Globale als aus der Vernetzung verschiedener lokaler Kontexte entstehend begriffen. Lokal- und mikrohistorische Ansätze spielen daher eine entsprechend wichtige Rolle in Forschung und Lehre.


Team_WS1516



obere Reihe (v. l. n. r.): Daniela Egger, Stefanie Neuer, Carolin Matjeka, Johanna de Schmidt, Marco Muser, Tommy Stöckel, Sandra Klosuntere Reihe (v. l. n. r.): Christoph Streb, Andreas Greiner, Roland Wenzlhuemer, Susanne Hohler, Susann Liebich, Inéz-Maria Wellner

Seitenbearbeiter: Marco Muser
Letzte Änderung: 14.01.2016
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