Melanie Hembera, M.A.
Lehrstuhl für Zeitgeschichte
Am Lehrstuhl seit
WS 2008/09
Funktion / Position
Doktorandin
Kontakt
E-Mail: melanie.hembera@zegk.uni-heidelberg.de
Dissertationsprojekt
Die Shoah im Distrikt Krakau des Generalgouvernements. Eine Fallstudie am Beispiel der Stadt Tarnów
Zur Person
Melanie Hembera, 1983 in Göppingen geboren, studierte von Oktober 2003 bis Juli 2008 Mittlere und Neuere Geschichte sowie Politische Wissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Ihre Magisterarbeit schrieb sie zum Thema „Nationalsozialistische Ausbeutungs- und Vernichtungspolitik im Generalgouvernement. Eine Fallstudie am Beispiel des jüdischen Zwangsarbeitslagers Pustków“. Praktische Erfahrungen konnte sie während Praktika im Bundesarchiv-Außenstelle Ludwigsburg und am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main sammeln. Von April 2004 bis Juli 2005 war sie ungeprüfte studentische Hilfskraft im Forschungsprojekt der Volkswagen-Stiftung: „Das Bild der Holocaust-Täter in der deutschen Rechtssprechung nach 1945“ (Prof. Dr. Edgar Wolfrum/ Dr. Cord Arendes – Historisches Seminar/ Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) und von November 2006 bis Juni 2007 ungeprüfte studentische Hilfskraft im DFG-Projekt „Finanzpolitische Anpassungsreaktionen an die wirtschaftliche Globalisierung“ (Prof. Dr. Reimut Zohlnhöfer – Institut für Politische Wissenschaft/ Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg). Seit September 2008 ist sie Doktorandin am Historischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Von Oktober 2008 bis Dezember 2010 war sie als geschäftsführende Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zeitgeschichte tätig.
Lehrveranstaltungen
- WS 2008/09: Quellenübung zur deutschen Zeitgeschichte; gemeinsam mit Prof. Dr. Edgar Wolfrum
- WS 2009/10: EPG II-Übung: Die Täter und Täterinnen der Shoah; gemeinsam mit Gunnar Seelow, M.A.
Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre
- NS-Verbrechen und Täterforschung
- Deutsche Besatzung in Polen 1939-44
- Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Stipendien
- 2009 und 2011 Stipendium für einen dreiwöchigen Intensivsprachkurs im Rahmen der Universitätspartnerschaft der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Jagiellonen-Universität Krakau
- 2010 und 2011 Forschungsstipendium des Deutschen Historischen Instituts Warschau
- 2010 Reisestipendium des Deutschen Historischen Instituts Warschau zur Konferenzteilnahme "Arbeit in den nationalsozialistischen Ghettos"
- 2011 Two-Week Research Fellowship for PhD Students/ Candidates from Abroad, The International Institute for Holocaust Research, Yad Vashem
Veröffentlichungen
Aufsätze
- Ermittlungsakten aufgeschlagen. Aufklärung und Strafverfolgung von NS-Verbrechen an den Häftlingen des jüdischen Zwangsarbeiterlagers Pustków, in: Mitteilungen aus dem Bundesarchiv, Sonderheft 2 (2008), S. 83-93.
Rezensionen
- Bettina Schaefer: Lass uns über Auschwitz sprechen. Gedenkstätte – Museum – Friedhof: Begegnungen mit dem Weltkulturerbe Auschwitz, Frankfurt am Main 2009, in: informationen des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-45, Heft 70 (2009), S. 38f.
- Holler, Martin: Der nationalsozialistische Völkermord an den Roma in der besetzten Sowjetunion (1941-1944). Gutachten für das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg 2009, in: informationen des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-45, Heft 71 (2010), S. 34.
Tagungsberichte
- Arbeit in den nationalsozialistischen Ghettos. 03.12.2010-04.12.2010, Warschau, in: H-Soz-u-Kult, 12.02.2011, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=3544>. Zudem veröffentlicht auf: http://www.ahf-muenchen.de/Tagungsberichte/Berichte/pdf/2011/025-11.pdf.