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Dr. Andreas Büttner

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Lehre & Forschung
Zur Person
Aktuelles Forschungsprojekt
Sonstiges

 

 

 Geld und Krönungen
 

 

Kontakt

Dr. Andreas Büttner
Historisches Seminar der Universität Heidelberg
Grabengasse 3–5 (Zimmer 220)
Tel. 06221/54-2455
Fax 06221/54-2267
E-Mail: andreas.buettner@zegk.uni-heidelberg.de

Sprechstunden während des Semesters und in der vorlesungsfreien Zeit sind auf einer separaten Übersicht nachzulesen.

 

 Lehre & Forschung

Zur Person

seit 2012
Assistent für mittelalterliche Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
 

2007-2011
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Teilprojekts B8 "Ritualisierung politischer Willensbildung im Mittelalter" im Sonderforschungsbereich 619 "Ritualdynamik"
 

2005
Auslandsstudium an der Università degli Studi di Catania
 

2002-2007
Studium der Mittleren und Neuen Geschichte, Historischen Hilfswissenschaften und Religionswissenschaft an der Universität Heidelberg

 

Aktuelles Forschungsprojekt

Geld, Gunst und Gnade. Die Monetarisierung der Politik im 12. und 13. Jahrhundert

Das Projekt „Geld, Gunst und Gnade“ erforscht in einer Verbindung von kultur- und wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen die Auswirkungen der hochmittelalterlichen Monetarisierung Europas auf die politische Ordnung. Ausgangspunkt ist hierbei die zu dieser Zeit zunehmende Verfügbarkeit und Präsenz von Geld in Form von Barren und Münzen, wodurch vielfältige Neuerungen initiiert wurden: Die königliche Gunst und Gnade, an sich ein absolutes Gut, wurde mit der Zahlung von Geldern verbunden, sie war nun in konkreten Beträgen messbar und handelbar.

Das Projekt will diese monetäre Quantifizierung von Gunst und Gnade im 12. und 13. Jahrhundert mit ihren Auswirkungen auf politische Ordnungsvorstellungen und Praxis erforschen. Es gilt, die zentrale Bedeutung des Geldes in vergleichender Betrachtung herauszuarbeiten. Die monetären Austauschprozesse sollen dabei nicht als rein ökonomisches Phänomen, sondern als Abbild sozialer Beziehungen verstanden und gedeutet werden. Die klassischen ökonomischen Funktionen des Geldes – Zahlungsmittel, Maßstab zur Wertbestimmung, Instrument zur Wertspeicherung – dehnten sich auch auf die Herrschaftskonzeption aus. Der hierdurch hervorgerufene Wandel soll für die Zeit der staufischen Herrscher untersucht werden. Hierbei sind die unterschiedlichen Regionen des Imperiums – das Reich nördlich der Alpen, Norditalien, Sizilien – gesondert wie vergleichend zu behandeln, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten, Phasenverschiebungen, konvergierende Entwicklungen und Austauschprozesse zu erkennen.

 

(Fortsetzung des von der DFG geförderten und mittlerweile abgeschlossenen Projekts: "Geld, Gunst und Gnade. Die Monetarisierung von Politik und Frömmigkeit im 12. und 13. Jahrhundert", aus der die Dissertationen von Janis Witowski zu "Ehering und Eisenkette. Lösegeld- und Mitgiftzahlungen im 12. und 13. Jahrhundert" und Alexander Wolny zum Ablass in den Bistümern Halberstadt  und Naumburg  hervorgingen)

 

Sonstiges

 

  • Mitglied im WIN-Kolleg "Messen und Verstehen der Welt durch die Wissenschaft" der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Link)
  • Mitglied im Wissenschaftlichen Netzwerk: "Imitation - Mechanismen eines kulturellen Prinzips im Mittelalter" (Link)

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 08.03.2017
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