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Aktuelle Veranstaltungen
Die Reiss-Engelhorn-Museen präsentieren vom 8. September 2013 bis 2. März 2014 in Mannheim und mehreren weiteren Standorten in der Region die Ausstellung "Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa".
 
Derzeit wird am Aufbau eines zweisprachigen Archivgutportals gearbeitet, das dem Nachweis und der digitalen Präsentation grenzüberschreitender Überlieferung am Oberrhein dient. Das deutsch-französische Interreg-Projekt „Archives digitales“ - Grenzüberschreitendes Netzwerk digitaler Geschichtsquellen: Archive als Gedächtnisse der historisch gewachsenen Landschaft Oberrhein geht 2013 online. Zu den Projektpartnern zählt auch das FPI. Über den obigen Link gelangen Sie zum Blog des Projekts, dem Sie alle wichtigen Informationen und aktuelle Ankündigungen entnehmen können.
 
Veranstaltungsarchiv
ZEGK
Das FPI ist Mitglied im Zentrum für Geschichts- und Kulturwissenschaften (ZEGK) der Universität Heidelberg.
 
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Drittmittelprojekte am FPI

Die Wittelsbacher am Rhein
Kirchliche Karriere
Die papierne Umwälzung im Spätmittelalter
Rang und Ordnung
Die Staufer und Italien
Heidelberg in der Frühen Neuzeit

 

Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa

Vom 8. September 2013 bis zum 2. März 2014 zeigen die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim sowie an mehreren weiteren Standorten der Region die Ausstellung "Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa". Prof. Dr. Bernd Schneidmüller und Prof. Dr. Stefan Weinfurter sowie PD Dr. Jörg Peltzer betreuen als Direktoren und Geschäftsführer des FPI die Konzeption der Ausstellung wie auch der Vorbereitungstagung (Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult) im wissenschaftlichen Beirat.

 

Kirchliche Karriere im Hochmittelalter

Seit September 2010 arbeitet Mika Job an dem von der DFG geförderten Forschungsprojekt „Kirchliche Karriere im Hochmittelalter – Kardinal Hugolin von Ostia“. Im Fokus der Arbeit stehen das Leben und der Aufstieg des nachmaligen Papstes Gregor IX. An ihm soll gezeigt werden, dass Karriere im ausgehenden Hochmittelalter durchaus planbar war. Beginnend mit der Familie, die elementare Voraussetzungen schuf, wird am Beispiel Hugolin erörtert, wie er strategisch bis an die Spitze der westlichen Christenheit zu gelangen vermochte.

 

Die papierne Umwälzung im späten Mittelalter

Seit Juli 2011 arbeiten Dr. Carla Meyer und Sandra Schultz im vom FPI beantragten Teilprojekt A6 "Die papierne Umwälzung im späten Mittelalter. Vergleichende Untersuchungen zum Wandel von Technik und Kultur im 'sozialen Raum'". Das Projekt untersucht einerseits die Verbreitung von Papiermühlen als Technologietransfer und andererseits die Durchsetzung des Papiers als preiswerter und massenhaft verfügbarer Beschreibstoff im spätmittelalterlichen Europa sowie die tiefgreifenden Auswirkungen dieses (Medien-)Wandels auf Politik, Wirtschaft, Kultur und Mentalität. Es wird gefördert durch die DFG. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des SFB 933 Materiale Textkulturen.

Rang und Ordnung

Seit Dezember 2007 leitet PD Dr. Jörg Peltzer die Forschungsgruppe Rang und Ordnung. Ausbildung und Visualisierung politischer und sozialer Ordnung im spätmittelalterlichen Fürstentum im europäischen Vergleich. Die Arbeit der Gruppe wird gefördert von der DFG im Rahmen des Emmy-Noether-Programms und durch einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). (Vgl. Pressemitteilung der Universität Heidelberg vom 20. Juni 2007).

 

Abgeschlossene Projekte

Die Staufer und Italien

Elisabeth Handle betreute als wissenschaftliche Mitarbeiterin seitens des FPI die Ausstellung "Die Staufer und Italien. Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa", die vom 19.09.2010 bis 20.02.2011 in den Reiss-Engelhorn Museen in Mannheim und vom 21.03.2011 bis 12.06.2011 in Palermo zu sehen war. Die Projektstelle wurde gefördert von der Curt-Engelhorn-Stiftung Mannheim. Zur wissenschaftlichen Vorbereitung der Ausstellung fand vom 30.10. bis 01.11.2008 die internationale Konferenz "Verwandlungen des Stauferreichs – Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa" statt (Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult).

www.staufer2010.de.

Die Reiss-Engelhorn-Museen (rem) sind mit 11.300 m² Ausstellungsfläche und ca. 1,2 Millionen Objekten der größte süddeutsche Museumskomplex in kommunaler Trägerschaft. Neben vier Ausstellungshäusern umfassen sie drei Forschungsinstitutionen, die sich - gefördert durch die Curt-Engelhorn-Stiftung - mit Kunst- und Kulturgeschichte, Archäometrie und physikalischer Altersbestimmung befassen.

www.rem-mannheim.de

 

Heidelberg in der Frühen Neuzeit

Marco Neumaier betreut das seit Januar 2007 von der Klaus Tschira Stiftung geförderte Multimedia-Projekt Heidelberg in der Frühen Neuzeit (1508-1693). Die Internetpräsentation bietet einerseits ein thematisches Panorama der Epoche, das die Verflechtung der einzelnen Lebensbereiche in der Stadt widerspiegelt. Andererseits stellt sie die Sozialtopographie mit der flächendeckenden Nachbildung des städtischen Raumes und seiner Bevölkerung an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert dar. Fachwissenschaftler finden eine Studie vor, die den etablierten Methoden der Stadtgeschichtsforschung folgt. Der interessierten Öffentlichkeit wird durch den multimedialen Ansatz der Zugang zur historischen Forschung eröffnet.

 

Seitenbearbeiter: Wetterauer
Letzte Änderung: 05.03.2013
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