FAQ Übergreifende Kompetenzen (BA)


Wie viele Leistungspunkte müssen für das Modul: „Übergreifende Kompetenzen“ erbracht werden? 

In allen Bachelor-Studiengängen ist ein Anteil von insgesamt 20 Leistungspunkten für das Segment „Übergreifende Kompetenzen“ vorgesehen, der nicht in die jeweiligen Fachstudienanteile eingerechnet, sondern getrennt ausgewiesen wird. Die gesammelten Leistungen werden von den Studierenden in das folgende Formular eingetragen: Formular Übergreifende Kompetenzen

Das vollständig ausgefüllte Formular wird erst vom Fachstudienberater abgezeichnet, danach kann man die Leistungen ins LSF eintragen lassen.

 

Wie müssen sich die 20 Leistungspunkte im Einzelnen zusammensetzen?

Die Studiengänge der Fakultät weisen im Vorlesungsverzeichnis und in den Modulhandbüchern alle Veranstaltungen bzw. Module aus, die für das Segment „Übergreifende Kompetenzen“ angerechnet werden können. Die Veranstaltungen des auf diese Weise entstehenden interdisziplinären Pools werden nach vier Bereichen unterschieden:

I      Berufsqualifikation

II    Interdisziplinarität

III   Interkulturalität

IV   Organisatorische, pädagogische und soziale Kompetenzen

Studierende der Bachelorstudiengänge Latinistik/Gräzistik können weitestgehend eigenständig Veranstaltungen aus diesem Pool auswählen, müssen allerdings darauf achten, dass jeder der Bereiche I-III mindestens einmal vertreten ist.

Studierende, die die Lehramtsoption des polyvalenten Bachelors gewählt haben, müssen in den Übergreifenden Kompetenzen lehramtsbezogene Veranstaltungen belegen, um zum Master of Education zugelassen zu werden. Zum jetzigen Zeitpunkt (Stand: 02/2016) gibt es noch keine endgültige Regelung darüber, ob fehlende Leistungen auch im Masterstudium nachgeholt werden können.

Anlage 3 der Prüfungsordnung: „Übergreifende Kompetenzen“ im Rahmen der Lehramtsoption des Bachelor-Studiums Klassische Philologie: Latinistik oder Gräzistik

Bei der Wahl der Lehramtsoption mit dem Fach Klassische Philologie: Latinistik oder Gräzistik als Hauptfach (50%) und einer Ausrichtung des Studiums auf einen späteren Master of Education, der zum Lehramt an Gymnasien führt, sind bereits im Bachelorstudium lehramtsbezogene Kompetenzen zu entwickeln. Diese umfassen insgesamt 20 LP im Kontext der Übergreifenden Kompetenzen, die fächerübergreifend / gesondert in Anrechnung gebracht werden können (siehe Rahmenregelung zur Lehramtsoption; Stand: 02/2015).

Die 20 LP setzen sich wie folgt zusammen:

Fachbezogene Elemente:

  • Fachdidaktik Fach 1 (2 LP)
  • Fachdidaktik Fach 2 (2 LP)

Bildungswissenschaftliche Elemente:

  • Einführung in die Schulpädagogik (3 LP)
  • Einführung in die Pädagogische Psychologie (3 LP)
  • Grundlagen der Bildungswissenschaften (4 LP)
  • 3-wöchiges berufsorientierendes Praktikum (BOP I = sog. „Orientierungspraktikum“) in einer Schule (3 LP)
  • 2-wöchiges berufsorientierendes Praktikum (BOP II) in einer Bildungseinrichtung oder einer Schule (3 LP)

Die beiden berufsorientierenden Praktika sind Bestandteile des Bachelor-Studiums und können daher nicht vor Beginn des Studiums absolviert werden.

Beratung zu den bildungswissenschaftlich verantworteten Elementen der Lehramtsoption bieten die Beraterinnen und Berater am Institut für Bildungswissenschaften.

 

Nach welchen Vorgaben werden Kurse angerechnet?

Die Kriterien für die Punktevergabe im ÜK-Segment werden im Einzelnen von Anlage 2 der Prüfungsordnung („Rahmenrichtlinie für das ÜK-Segment der Philosophischen Fakultät“ ) für jeden Veranstaltungstyp einzeln festgelegt und gut verständlich beschrieben.

 

Müssen die Leistungen für das ÜK-Segment benotet sein?

Die Leistungen für das ÜK-Segment müssen nicht benotet sein. Es wird allerdings in jedem Fall eine Prüfungsleistung gefordert. (Wer beispielsweise ein Praktikum absolviert, muss einen detaillierten Praktikumsbericht erstellen.)

 

Stand: 02/2016

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 15.03.2016
zum Seitenanfang/up