Archiv
Vortragsreihe des
Philosophischen Seminars
- Wintersemester 2011 /12 -
Dienstag, 24. Januar, 18 Uhr c.t., Hegelsaal
Prof. Dr. Wouter Goris (Amsterdam)
Gott als Ersterkanntes – der mittelalterliche Beitrag zu einem Ausgang vom Unbedingten
Dienstag, 17. Januar, 18 Uhr c.t., Hegelsaal
Prof. Dr. Walter Mesch (Münster)
War Platon Substanzen-Dualist?
Donnerstag, 15. Dezember, 19 Uhr c.t., Hegelsaal
Professor Alan Code (Berkeley/Stanford/München)
Aristotle on Defining the Forms of Material Objects
Dienstag, 13. Dezember, 18 Uhr c.t., Hegelsaal
Prof. Dr. Thomas Wartenberg (Mount Holyoke College, Massachusetts)
Wordy Pictures: Theorizing the Relationship between Image and Text in Comics
- Sommersemester 2011 -
Pietistisches Erbe und deistische Einsichten beim jungen Kant
Prof. Dr. Lothar Kreimendahl (Mannheim), 3. Mai
Kant über moralische Gewissheit
Prof. Dr. Luca Fonnesu (Pavia), 31. Mai
The Desecularization of Descartes
Prof. John Cottingham (Reading), 21. Juni
„Du verdammtes, lebloses Automat!" -
Die Antizipation des Turing-Tests im 17. Jahrhundert
Prof. Dr. Hans-Peter Schütt (Karlsruhe), 28. Juni (Achtung: neuer Termin!)
Intersubjektivität und Objektivität -
Ein Versuch über Adam Smith und Edmund Husserl
Prof. Dr. Christel Fricke (Oslo), 5. Juli
Mittwoch 13. April: Sprache und Geld als Denkformen, Prof. Dr. Karl Heinz Brodbeck (FH Würzburg)
Mittwoch 20. April: Textuelle Formationen von Erinnerung und Gedächtnis. Benjamin, Adorno und Uwe Johnsons »Jahrestage«, M.A. Matthias Attig (Heidelberg)
Mittwoch 27. April: Die Dialektik von Kohärenz und Korrelation im Wahrheitsbegriff, PD Dr. Rainer Schäfer (Philosophisches Seminar Heidelberg)
Entfällt!
Freitag 6. Mai: Am Nullpunkt der Rhetorik? Michel Foucault und die parrhesiastische Rede, PD Dr. Melanie Möller (Seminar für Klassische Philologie Heidelberg)
Mittwoch 18. Mai: Sprachphilosophische Fragen in der antiken Philosophie, Prof. Dr. Christoph Rapp (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Mittwoch 1. Juni: Kants Beihilfe zum Mord. Eine Sprachpsychologische Untersuchung, Martin Erdmann, Buddhistischer Lehrer
Mittwoch 25. Mai: Philosophie als Sprachanalyse: Zum Beispiel in der Erkenntnistheorie, Prof. Dr. Gerhard Ernst (Universität Stuttgart)
Mittwoch 8. Juni: Begehren und Sprechen. Zu Lacans Sprachkonzeption, Prof. Dr. Gerhard Poppenberg (Romanisches Seminar Heidelberg)
Entfällt!
Mittwoch, 15. Juni: Die unbegreifliche Wahrheit der Worte und das Gespräch der Welt, Prof. Dr. Mario Ruggenini (Universität Venedig)
Mittwoch 22. Juni: Wenn die Sprache stiften geht. Heideggers Gesetzesunbedürftigkeitsbedingung, M.A. Simone Neuber (Philosophisches Seminar Heidelberg)
Mittwoch 29. Juni: Paul Celan: Der Meridian, Prof. Dr. Roland Reuß (Germanistisches Seminar Heidelberg), Miriam Lempp, Sprechkünstlerin
Mittwoch 20. Juli: Bachtins Bild der Sprache, Dr. Carsten Dutt (Germanistisches Seminar Heidelberg)
Institutskolloquium
Wintersemester 2010/11
Prof. Dr. Dr. Dietmar von der Pfordten,
Juristische Fakultät und Philosophisches Seminar, Georg-August-Universität, Göttingen:
„Versuch eines dritten Weges zwischen Kantianismus und Utilitarismus
in der normativen Ethik"
18. Januar 2011, 18 Uhr c.t., Hegelsaal
20:15 Uhr, Philosophisches Seminar, Hegelsaal
Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Poppenberg
Romanisches Seminar Heidelberg
19.1.11 Argumentationsintegrität als Ethik der Kommunikation
20:15 Uhr, Philosophisches Seminar, Hegelsaal.
Vortrag von Prof. Dr. Ursula Christmann
Psychologisches Institut Heidelberg
und Prof. D. Norbert Groeben
Psychologisches Institut Köln
26.1.11 Sprache als Spiegel sozialer Kognitionen
20:15 Uhr, Philosophisches Seminar, Hegelsaal.
Vortrag von PD. Dr. Lisa Irmen
Psychologisches Institut Heidelberg
Institutskolloquium
Prof. Dr. Wolfgang Carl,
Philosophisches Seminar,
Georg-August-Universität, Göttingen:
„Autoritatives Selbst-Wissen"
14. Dezember 2011, 18 Uhr c.t., Hegelsaal
Mittwoch 17.11. Prof. Dr. Anton Koch:
Donnerstag 02.12. PD Dr. Rainer Schäfer:
Die Dialektik der Wahrheit im Horizont der Wahrhaftigkeit
Alle Vorträge finden um 20 Uhr c.t. im Hegelsaal statt.
Prof. Dr. Martin Gessmann
Öffentliche Antrittsvorlesung über das Thema:
Die Zukunft der Hermeneutik
Alte Aula der Universität, Mittwoch, 01. Dezember 2010, 12 Uhr c.t.
Prof. Kai Wehmeier, UC Irvine, USA
spricht zum Thema
"Modalität, Konjunktiv und Querweltein-Prädikation"
im Hegelsaal am Mittwoch, 21. Juli 2010, 12.15 - 13.45 Uhr.
Der Vortrag findet im Rahmen des Hauptseminars
"Modallogik: Syntax, Semantik und philosophische Grundlagen" statt.
Alle am Thema Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
Institutskolloquium
Sommersemester 2010
Prof. Dr. Gideon Freudenthal,
Cohn Institute for the History and
Philosophy of Science and Ideas, Tel-Aviv University:
„Was ist Maimons Philosophie?"
1. Juni 2010, 18 Uhr c.t., Hegelsaal
„Universal Legislation As the Form of Practical Knowledge"
1. Juli 2010, 18 Uhr c.t., Hegelsaal
„Liebe als Konversion des Bewusstseins?“
6. Juli 2010, 18 Uhr c.t., Hegelsaal
Prof. Dr. Anton Friedrich Koch
Öffentliche Antrittsvorlesung über das Thema:
Glück und Zeit
Alte Aula der Universität Mittwoch, 26. Mai 2010, 12 Uhr c.t.
Sommersemester 2010
Institutskolloquium
Wintersemester 2009/10
Institutskolloquium
Philosophisches Institut, Universität Saarbrücken
Atome – Forschungsprogramm, Metaphysik und Trost?
derzeit als Lehrstuhlvertretung in Heidelberg:
Protagoras oder der Irrweg der Demokratie. Platons Opposition zum
sophistischen Verständnis von
Politik und Tugend im Protagoras
Fachbereich Philosophie, Universität Konstanz
Die Herausforderung kultureller Vielfalt. Sozialphilosophische Überlegungen
Selfhood and the Problem of Sameness
25. Januar 2010, 18.30 Uhr s.t., Kantsaal
Weitere Informationen unter http://journalclub.rainerebert.com/
Heidelberger Kompaktseminar 2010
Kirk Ludwig
University of Florida
Truth and Meaning in Davidson's Philosophy: A Critical Assessment
8. bis 12. Februar 2010
Nähere Informationen zum Seminar finden Sie hier.
Gary Steiner
John Howard Harris Professor of Philosophy, Bucknell University
Tierrecht und die Grenzen des Postmodernismus: Der Fall Derrida
Nach einem traditionellen, von den Stoikern geerbten Begriff haben nur diejenigen Lebewesen einen Anteil an der Gerechtigkeit, die vernunftbegabt sind und so Rechte und Pflichten als solche begreifen können. Neuerdings wird dieses Vorurteil der Tradition immer mehr in Frage gestellt, denn Theoretiker werden immer bereiter, die Irrelevanz der Vernunftbegabung für die Frage des moralischen Wertes anzuerkennen. Vor allem die Theoretiker der Postmoderne behaupten in der Nachfolge Jeremy Benthams, daß die Fähigkeit, Schmerzen zu empfinden, das bestimmende Kriterium für den moralischen Wert eines Lebewesens sei. Sie behaupten weiter, daß das liberale humanistische Streben nach festen Prinzipien nicht nur nutzlos, sondern geradezu gefährlich sei für die Aufgabe, den eigentlichen moralischen Wert der Tiere anzuerkennen und zu schützen. Doch diese postmodernen Denker gehen entgegen ihrer eigenen Absicht von gewissen Voraussetzungen aus, die es völlig unmöglich machen, Tiere als moralisch wertvolle Wesen zu verteidigen - und zwar deswegen, weil der Postmodernismus letztlich keinen Platz für so etwas wie feste Prinzipien bereithält. In diesem Zusammenhang sind die Ideen Derridas das aufschlußreichste Beispiel dafür, wie man nicht versuchen sollte, den moralischen Wert der Tiere zu verteidigen, denn im Feld der Erfahrung gibt Derrida der Unbestimmtheit bzw. der Mannigfaltigkeit den logischen Vorrang vor jeder Bestimmtheit. Dabei möchten Derrida und seine Anhänger die repressiven Konsequenzen der angeblich totalitären traditionellen Denkweise vermeiden, doch aus der Strategie Derridas folgt tatsächlich, daß die Begründung von Moralprinzipien im Allgemeinen überhaupt unmöglich wird. So muß Derrida letzten Endes freilich eingestehen, daß wir "erst später, d.h. niemals" den moralischen Wert der Tiere (geschweige denn jeglichen Wesens) feststellen werden.
15. März 2010, 19 Uhr c.t., Hegelsaal