Promotion an der Philosophischen Fakultät

Annahme als Doktorand
Gutachter
Zulassung zur Promotion
Auslage Dissertation & Gutachten
Disputation
Notenfestsetzung
Vorläufiges Zeugnis
Veröffentlichung
Download-Center

 

Die Philosophische Fakultät der Universität Heidelberg verleiht den akademischen Grad eines Doktors der Philosophie (Dr. phil.) auf Grund von hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der vertretenen Disziplinen einschließlich der angrenzenden Gebiete. Durch die Promotion wird die Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit nachgewiesen. Dieser Nachweis setzt die Vorlage einer wissenschaftlichen Abhandlung (Dissertation) aus dem Promotionsfach und eine mündliche Prüfung (Disputation) in diesem Fach voraus.

Wer eine/n Betreuer/in gefunden, sich mit ihm/ihr auf ein Thema geeinigt und eine Promotionsvereinbarung abgeschlossen hat, muss sich zuerst im Online-Portal heiDOCS registrieren.

Nach der Registrierung im Online-Portal müssen die erforderlichen Unterlagen im Dekanat (Promotionsbüro) eingereicht werden.

 

Annahme als DoktorandIn

Unterlagen für die Annahme:

a) die Nachweise der Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 4: Abschlusszeugnis

b) die Angabe des in Aussicht genommenen Themas für die Dissertation
    mit einem kurzen Konzept der Dissertation

c) eine Betreuungszusage eines Betreuers gem. § 6, die durch eine
    Promotionsvereinbarung gem. § 6 Abs. 3 dokumentiert werden soll (s. Download-Center)

d) ein Lebenslauf der antragstellenden Person mit Darstellung des
    persönlichen und beruflichen Werdegangs

e) eine Erklärung über vorausgegangene oder laufende Promotionsversuche (s. Download-Center)

 

zu a)

  • war die Gesamtnote nicht mind. „gut“, sind zwei befürwortenden Gutachten nötig
  • war das Promotionsfach nicht Hauptfach des vorhergehenden Examens: Kolloquium und ggf. schriftliche Arbeiten
  • war das Promotionsfach kein Prüfungsfach des vorhergehenden Examens: Kolloquium und schriftliche Arbeiten

Kolloquium:

  • 1 Stunde mit zwei Prüfern
  • Ergebnis mind. „gut“
  • Ziel: Nachweis, dass Sie im Promotionsfach über Kenntnisse verfügen, die dem Standard der Magister/Masterprüfung oder anderer üblicher Abschlussprüfungen im Hauptfach entsprechen.

 

 

Gutachter

Die Promotionsordnung sieht vor, dass beide Gutachter in Promotionsverfahren Mitglieder der Fakultät sein sollen. Dies ist der Regelfall.

 

FAQ:

  • Von diesem Regelfall kann in einzelnen, sehr gut begründeten Fällen abgewichen werden. Dann gilt: Eine Habilitation eines externen Zweitgutachters aus dem Inland oder eine Habilitationsäquivalenz in Systemen ohne Habilitation und das Promotionsrecht der Institution, an der er oder sie lehrt, ist unabdingbar.
  • Gutachten können auch von Professoren anderer Heidelberger Fakultäten verfasst werden, wenn dies sachlich nahe liegt.

Nähere Informationen zur Promotion im Rahmen der Heidelberger Graduiertenschule (HGGS) finden Sie hier.

 

Zulassung zur Promotion

Zulassungsunterlagen

  • Antrag auf Zulassung
  • 3 Exemplare der Dissertation in Papierform und eine elektronische Version in einem gängigen Datenformat  (ein Exemplar für das Dekanat, zwei Exemplare für die Gutachter)
  • Eidesstattliche Versicherung, gemäß der Anlage Nr. 2 der Promotionsordnung
  • Belehrung über die Bedeutung und die strafrechtlichen Folgen der eidesstattlichen Versicherung
  • aktueller Lebenslauf
  • Reifezeugnis    
  • Nachweis über die Beratung beim Fachstudienberater (wegen Kontrolle der Sprachanforderungen)  
  • gegebenenfalls ein Nachweis über nachgeholte Sprachanforderungen   

 Ein Abbruch des Verfahrens ist nur so lange möglich, wie die Gutachten nicht vorliegen.

 

FAQ:    

Deckblatt:

Titel „xy“, Inauguraldissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg, vorgelegt von: N.N., Erstgutachter: N.N., Zweitgutachter: N.N., Datum: tt.mm.jjjj.

Es ist nicht erlaubt, das Siegel der Universität zu benutzen.

Bitte den Lebenslauf nur dazu legen, nicht in die Arbeit einbinden lassen. Der Lebenslauf enthält kein Verzeichnis der besuchten Veranstaltungen.

 
Sprechzeiten Mo-Fr: 10 bis 12 Uhr

Ihre Ansprechpartnerin für die Fächer des ZEGK und des Philosophischen Seminars ist
Frau Sabine Seeberg, 54-2329, sabine.seeberg@uni-heidelberg.de

Ihre Ansprechpartnerin für Fächer des ZAW, des ZO, des SSKVO, des SAI und des Seminars für Klassische Philologie ist Frau Karin Ball, 54-2325, karin.ball@uni-heidelberg.de

 

 

Auslage der Dissertation und der Gutachten

Die Dissertation und die dazu gehörigen Gutachten können 4 Wochen von den Professoren und Privatdozenten der Fakultät eingesehen werden.

Die Auslage kann das ganze Jahr über stattfinden, außer im August.

 

FAQ:

  • Die Auslagezeit kann auf Antrag auf bis zu 2 Wochen verkürzt werden, wenn dieses begründet ist.

 

 

Disputation

Das Ende der Auslage wird mitgeteilt. Nach dem Ende der Auslage:

Prüfungstermin festlegen. Dieser wird nicht zugewiesen, sondern eigenständig mit den Gutachtern vereinbart. Bitte dem Dekanat den Termin melden.

Prüfer: Der Prüfungskommission gehören die Gutachter sowie mindestens ein weiterer Hochschullehrer/Hochschullehrerin oder Privatdozent/in der Fakultät an, der oder die den Vorsitz übernimmt. Wer diese Aufgabe übernehmen soll, sollte mit den beiden Prüfern überlegt werden. Bitte die gewünschte Zusammensetzung der Prüfungskommission im Dekanat melden.

Disputation: Ein Protokollbogen wird zu dem Termin an den Vorsitzenden der Prüfungskommission verschickt.

Dauer: insgesamt ca. 75 Minuten
- 15 Minuten Bericht des Doktoranden
- 60 Minuten Frage und Antwort

"Die Themen der Disputation entstammen den Forschungsfeldern der Dissertation und wissenschaftlichen Problemen des Faches." (§14.1)

 

 

Notenfestsetzung

Es gibt in der Promotion nur ganze Noten vom summa cum laude, über magna cum laude und cum laude bis rite, keine Zwischennoten. Das zählt auch für die Note der Dissertation und die Note der Disputation als den beiden Komponenten der Promotionsnote.

Bei der Note der Dissertation kommen die zwei Betreuer in Ihrem Notenvorschlag überein. Andernfalls muss ein dritter Gutachter hinzugezogen werden.

Die Note der Disputation wird nach der Disputation von der Prüfungskommission festgelegt.

Für die Ermittlung der Endnote wird das arithmetische Mittel aus der Note für die Dissertation und der Note der Disputation gebildet. Liegt der Wert bei 0,5 zwischen zwei Noten gibt die Note der Dissertation den Ausschlag.

 

 

Vorläufiges Zeugnis

3-4 Tage nach der Disputation wird das vorläufige Zeugnis ausgehändigt.

Aufgeführt sind die Note der Dissertation, die der Disputation und die Endnote.

 

FAQ:

Das Datum der Disputation ist das Datum der Promotion. Schon mit dem vorläufigen Zeugnis sind Sie im dienstrechtlichen Sinn promoviert, auch wenn Sie den Titel erst nach der Publikation führen dürfen. Bitte in dieser Zeit auch nicht den Titel Dr. des. führen.

Die Publikationsfrist von 2 Jahren kann auf Antrag um jeweils ein Jahr verlängert werden. Bitte begründen Sie diesen Antrag kurz.

 

 

Veröffentlichung

Mit dem vorläufigen Zeugnis werden Kopien der Gutachten und die Imprimatur-Formulare ausgehändigt. Durch das Imprimatur wird die Zustimmung beider Betreuer zur Druckversion dokumentiert. Die ausgefüllten Formulare werden von diesen direkt oder über Sie zurück ins Dekanat geschickt. Das Dekanat erstellt dann eine Bestätigung zur Vorlage beim Verlag oder der Universitätsbibliothek.

Bitte erwähnen Sie bei der Druckversion (im Vorwort, in der Danksagung oder nur in der Titelaufnahme), dass die vorliegende Publikation als Dissertation an der Universität Heidelberg eingereicht worden ist.

 

FAQ:

Der Titel kann für die Publikation geändert werden. Dann sollte im Vorwort stehen, dass die vorliegende Publikation unter dem Titel „xy“ als Dissertation an der Universität Heidelberg eingereicht worden ist.
 

Für die Veröffentlichung gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Druck in einer Schriftenreihe oder als selbständiges Buch im Verlagsbuchhandel, sofern eine Mindestauflage von 100 Exemplaren nachgewiesen wird. In diesem Fall sind der Universitätsbibliothek
    3 Pflichtexemplare abzuliefern. Eine niedrigere Mindestauflage ist akzeptabel, wenn der Verlag weitere Bestellungen im Print-on-demand-Verfahren erfüllt. Der Nachweis hierüber obliegt dem Doktoranden.
  • in einer wissenschaftlichen Zeitschrift in gedruckter oder elektronischer Form. In diesem Fall sind der UB
    3 Exemplare der im Promotionsverfahren vorgelegten Arbeit abzuliefern.
  • durch eine elektronische Publikation im Open Access auf den von der Universitätsbibliothek betriebenen universitären Open-Access-Repositorien / E-Book-Plattformen der Universität Heidelberg ( im Regelfall auf heiDOK; in Absprache mit der UB auch auf den anderen E-Book-Plattformen der Universität, vgl. http://www.openaccess.uni-hd.de/). Zusätzlich sind der Universitätsbibliothek 3 gedruckte textidentische Pflichtexemplare abzuliefern. Anderweitige elektronische Publikationsformen sind mit der UB abzustimmen.

    Der Promotionsausschuss behält sich die Entscheidung darüber vor, welche Schriftenreihen, Verlage, wissenschaftliche Zeitschriften oder Sammelwerke für die Veröffentlichung geeignet sind.

Vorabveröffentlichung von Teilen in Zeitschriften: Hier müssen Ihre Betreuer einverstanden sein.

Veröffentlichung in einer wiss. Zeitschrift: Die Arbeit muss dort im Ganzen veröffentlicht werden.

 

  

Download-Center

 

- Promotionsordnung der Philosophischen Fakultät
- Doctoral Regulations of Heidelberg University (non-binding convenience translation)
 

 

Formulare für die Annahme:

- Annahme als DoktorandIn

- Promotionsvereinbarung (deutsch)

- Promotionsvereinbarung (englisch)

- Erklärung über vorausgegangenen Promotionsversuch

- Fragebogen

- Annahme als DoktorandIn für ausländische Studienbewerber

 

Formulare für das Promotionsverfahren:

- Zulassung zur Promotion

- Eidesstattliche Versicherung  

- Belehrung zur Eidestattlichen Versicherung

- Erklärung, die Promotionsordnung zur Kenntnis genommen zu haben

Nachweis über die Beratung des Fachstudienberaters

- Fragebogen zur Zulassung 

 

Formulare für die Publikation:

- Merkblatt

- Imprimatur

 

 

 

 

 

 

 

: E-Mail
Letzte Änderung: 23.11.2016
zum Seitenanfang/up