Promotion an der Philosophischen Fakultät

Annahme als Doktorand
Gutachter
Zulassung zur Promotion
Auslage Dissertation & Gutachten
Disputation
Notenfestsetzung
Vorläufiges Zeugnis
Veröffentlichung
Download-Center

 

Die Philosophische Fakultät der Universität Heidelberg verleiht den akademischen Grad eines Doktors der Philosophie (Dr. phil.) auf Grund von hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der vertretenen Disziplinen einschließlich der angrenzenden Gebiete. Durch die Promotion wird die Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit nachgewiesen. Dieser Nachweis setzt die Vorlage einer wissenschaftlichen Abhandlung (Dissertation) aus dem Promotionsfach und eine mündliche Prüfung (Disputation) in diesem Fach voraus.

Die Philosophische Fakultät umfasst die hier aufgeführten Disziplinen.

Wer aus dem Kreis der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer oder der Privatdozentinnen und Privatdozenten oder der außerplanmäßigen Professorinnen und Professoren der Philosophischen Fakultät eine/n Betreuer/in gefunden, sich mit ihm/ihr auf ein Thema geeinigt und eine Promotionsvereinbarung abgeschlossen hat, muss sich zuerst im Online-Portal heiDOCS registrieren.

Nach der Registrierung im Online-Portal müssen die erforderlichen Unterlagen im Dekanat der Philosophischen Fakultät (= Promotionsbüro) eingereicht werden.

Ihre Ansprechpartnerin für die Fächer des ZEGK und des Philosophischen Seminars ist
Frau Sabine Seeberg, 54-2329, sabine.seeberg@uni-heidelberg.de

Ihre Ansprechpartnerin für Fächer des ZAW, des ZO, des SSKVO, des SAI und des Seminars für Klassische Philologie ist Frau Karin Ball, 54-2325, karin.ball@uni-heidelberg.de


Sprechzeiten des Promotionsbüros sind  Mo - Fr, 10 bis 12 Uhr.
 

Allgemeine Informationen zu einer Promotion finden Sie auch in den Broschüren der Graduiertenakademie für deutsche und internationale Promotionsinteressierte:
https://www.graduateacademy.uni-heidelberg.de/downloads und
https://www.graduateacademy.uni-heidelberg.de/downloads/index_en.html


Nähere Informationen zur Promotion im Rahmen der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (HGGS) finden Sie hier.

 

Annahme als DoktorandIn

Unterlagen für die Annahme:

a) die Nachweise der Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 4 der
     Promotionsordnung der Fakultät (s. Download-Center): Abschlusszeugnisse

b) die Angabe des in Aussicht genommenen Themas für die Dissertation mit einem kurzen
     Konzept der Dissertation

c) eine Betreuungszusage eines Betreuers gem. § 6 der Promotionsordnung, die durch eine
    Promotionsvereinbarung gem. § 6 Abs. 3 der Promotionsordnung dokumentiert werden soll
    (s. Download-Center)

d) ein Lebenslauf der antragstellenden Person mit Darstellung des
    persönlichen und beruflichen Werdegangs

e) eine Erklärung über vorausgegangene oder laufende Promotionsversuche (s. Download-Center)
 

zu a)

  • war die Gesamtnote nicht mind. „gut“, müssen zwei befürwortende Gutachten vorgelegt werden.
  • war das Promotionsfach nicht Hauptfach des vorhergehenden Examens, ist ein Kolloquium zu absolvieren. Es sind ggf. schriftliche Arbeiten vorzulegen.
  • war das Promotionsfach kein Prüfungsfach des vorhergehenden Examens, ist ein Kolloquium zu absolvieren, und es sind schriftliche Arbeiten vorzulegen.

Ein Kolloquium ist eine Prüfung von einer Stunde Dauer mit zwei Prüfern mit dem Ziel nachzuweisen, dass Sie im Promotionsfach über Kenntnisse verfügen, die dem Standard der Magister/Masterprüfung oder anderer üblicher Abschlussprüfungen im Hauptfach entsprechen. Das Ergebnis muss mindestens „gut" sein.

 

Gutachter

Die Promotionsordnung sieht vor, dass beide Gutachter in Promotionsverfahren Mitglieder der Fakultät sein sollen. Ausnahmen von dieser Regel müssen beantragt werden.
Die Gutachten sollen spätestens drei Monate nach Bestellung der Gutachter dem Promotionsausschuss vorgelegt werden.

FAQ:

  • Von diesem Regelfall kann in begründeten Einzelfällen abgewichen werden. Dann gilt: Eine Habilitation eines externen Zweitgutachters aus dem Inland oder eine Habilitationsäquivalenz in Systemen ohne Habilitation und das Promotionsrecht der Institution, an der er oder sie lehrt, ist unabdingbar.
  • Gutachten können auch von Professoren anderer Heidelberger Fakultäten verfasst werden, wenn dies sachlich nahe liegt.

 

Zulassung zur Promotion

Zulassungsunterlagen

Der Antrag auf Zulassung enthält

  • 3 Exemplare der Dissertation in Papierform und eine elektronische Version in einem gängigen Datenformat  (ein Exemplar für das Dekanat, zwei Exemplare für die Gutachter)
  • eine Eidesstattliche Versicherung, gemäß der Anlage Nr. 2 der Promotionsordnung
  • eine Belehrung über die Bedeutung und die strafrechtlichen Folgen der eidesstattlichen Versicherung
  • einen aktuellen Lebenslauf
  • das Reifezeugnis    
  • einen Nachweis über die Beratung beim Fachstudienberater (wegen Kontrolle der Sprachanforderungen)  
  • gegebenenfalls einen Nachweis über nachgeholte Sprachanforderungen   

 Eine Rücknahme des Antrags auf Zulassung  ist möglich, solange die Gutachten nicht vorliegen.

FAQ:    

Deckblatt:

Titel „xy“, Inauguraldissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg, vorgelegt von: N.N., Erstgutachter: N.N., Zweitgutachter: N.N., Datum: tt.mm.jjjj.

Es ist nicht erlaubt, das Siegel der Universität zu benutzen.

Bitte legen Sie Ihren Lebenslauf zu Ihren Unterlagen. Lassen Sie ihn nicht in die Arbeit einbinden. Der Lebenslauf enthält kein Verzeichnis der besuchten Veranstaltungen.

 
 

Auslage der Dissertation und der Gutachten

Sobald die Gutachten vorliegen, beginnt die Auslage. Die Dissertation und die dazu gehörigen Gutachten können 4 Wochen von den Professoren und Privatdozenten der Fakultät eingesehen werden.

Die Auslage kann das ganze Jahr über stattfinden, außer im August.

FAQ:

  • Die Auslagezeit kann auf Antrag auf bis zu 2 Wochen verkürzt werden, wenn dieses begründet ist.
     

 

Disputation

Das Ende der Auslage wird Ihnen mitgeteilt. Nach dem Ende der Auslage wird eine Prüfungskommission bestellt:

Der Prüfungskommission gehören die beiden Gutachter sowie mindestens ein weiterer Hochschullehrer/Hochschullehrerin oder Privatdozent/in der Fakultät an, der oder die den Vorsitz übernimmt. Wer diese Aufgabe übernehmen soll, soll gemeinsam mit den beiden Gutachtern überlegt werden. Bitte melden Sie die gewünschte Zusammensetzung der Prüfungskommission im Promotionsbüro.

Bitte sprechen Sie selbst einen Disputationstermin mit den Gutachtern und dem oder der Prüfungsvorsitzenden ab und teilen ihn dem Promotionsbüro mit.

Das Promotionsbüro bereitet einen Protokollbogen vor und schickt ihn zum Disputationstermin an den Vorsitzenden der Prüfungskommission.

Die Disputation dauert insgesamt ca. 75 Minuten (15 Minuten Bericht des Doktoranden, 60 Minuten Frage und Antwort)

"Die Themen der Disputation entstammen den Forschungsfeldern der Dissertation und wissenschaftlichen Problemen des Faches." (s. §14. Abs. 1)


 

Notenfestsetzung

Es gibt im Promotionsverfahren nur ganze Noten von summa cum laude, über magna cum laude und cum laude bis rite. Es gibt keine Zwischennoten. Das gilt auch für die Note der Dissertation und die Note der Disputation.

Bei der Note der Dissertation kommen die zwei Betreuer in Ihrem Notenvorschlag überein. Andernfalls muss ein dritter Gutachter hinzugezogen werden.

Die Note der Disputation wird nach der Disputation von der Prüfungskommission festgelegt.

Für die Ermittlung der Gesamtnote wird das arithmetische Mittel aus der Note für die Dissertation und der Note der Disputation gebildet. Liegt der Wert bei 0,5 zwischen zwei Noten gibt die Note der Dissertation den Ausschlag.

 

 

Vorläufiges Zeugnis

Wenige Tage nach der Disputation wird das vorläufige Zeugnis ausgehändigt.

Darauf aufgeführt sind die Note der Dissertation, die der Disputation und die Gesamtnote.

FAQ:

Das Datum der Disputation ist das Datum der Promotion. Den Titel „Dr. phil." dürfen Sie erst nach der Publikation der Dissertation führen. Es ist an der Philophischen Fakultät  der Universität Heidelberg nicht erlaubt, in der Zeit vor der Publikation den Titel „Dr. des." zu führen.   

Die Publikationsfrist von 2 Jahren kann auf Ihren Antrag hin um jeweils ein Jahr verlängert werden. Versäumen Sie nicht, einen solchen Antrag zu stellen. Bitte berichten Sie jeweils über den Stand der Vorbereitungen der Publikation und begründen Sie Ihren Antrag auf Fristverlängerung.

 

 

Veröffentlichung

Mit dem vorläufigen Zeugnis werden Kopien der Gutachten und die Imprimatur-Formulare ausgehändigt. Durch das Imprimatur wird die Zustimmung beider Betreuer zur Druckversion dokumentiert. Die ausgefüllten Formulare werden von diesen direkt oder über Sie zurück ins Promotionsbüro geschickt. Das erstellt dann eine Bestätigung zur Vorlage beim Verlag oder der Universitätsbibliothek.

Bitte erwähnen Sie bei der Druckversion (im Vorwort, in der Danksagung oder nur in der Titelaufnahme), dass die vorliegende Publikation als Dissertation an der Universität Heidelberg eingereicht worden ist.

FAQ:

Der Titel kann für die Publikation geändert werden. Dann sollte im Vorwort stehen, dass die vorliegende Publikation unter dem Titel „xy“ als Dissertation an der Universität Heidelberg eingereicht worden ist.
 

Für die Veröffentlichung gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Druck in einer Schriftenreihe oder als selbständiges Buch im Verlagsbuchhandel, sofern eine Mindestauflage von 100 Exemplaren nachgewiesen wird. In diesem Fall sind der Universitätsbibliothek
    3 Pflichtexemplare abzuliefern. Eine niedrigere Mindestauflage ist akzeptabel, wenn der Verlag weitere Bestellungen im Print-on-demand-Verfahren erfüllt. Der Nachweis hierüber obliegt dem Doktoranden.
  • in einer wissenschaftlichen Zeitschrift in gedruckter oder elektronischer Form. In diesem Fall sind der UB
    3 Exemplare der im Promotionsverfahren vorgelegten Arbeit abzuliefern.
  • durch eine elektronische Publikation im Open Access auf den von der Universitätsbibliothek betriebenen universitären Open-Access-Repositorien / E-Book-Plattformen der Universität Heidelberg ( im Regelfall auf heiDOK; in Absprache mit der UB auch auf den anderen E-Book-Plattformen der Universität, vgl. http://www.openaccess.uni-hd.de/). Zusätzlich sind der Universitätsbibliothek 3 gedruckte textidentische Pflichtexemplare abzuliefern. Anderweitige elektronische Publikationsformen sind mit der UB abzustimmen.

    Der Promotionsausschuss behält sich die Entscheidung darüber vor, welche Schriftenreihen, Verlage, wissenschaftliche Zeitschriften oder Sammelwerke für die Veröffentlichung geeignet sind.

Vorabveröffentlichung von Teilen in Zeitschriften: Hier müssen Ihre Betreuer einverstanden sein.

Veröffentlichung in einer wiss. Zeitschrift: Die Arbeit muss dort im Ganzen veröffentlicht werden.

 

  

Download-Center

 

- Promotionsordnung der Philosophischen Fakultät
- Doctoral Regulations of Heidelberg University (non-binding convenience translation)
 

Formulare für die Annahme:

- Annahme als DoktorandIn

- Promotionsvereinbarung (deutsch)

- Promotionsvereinbarung (englisch)

- Erklärung über vorausgegangenen Promotionsversuch

- Fragebogen

- Annahme als DoktorandIn für ausländische Studienbewerber

 

Formulare für das Promotionsverfahren:

- Zulassung zur Promotion

- Eidesstattliche Versicherung  

- Belehrung zur Eidestattlichen Versicherung

- Erklärung, die Promotionsordnung zur Kenntnis genommen zu haben

Nachweis über die Beratung des Fachstudienberaters

- Fragebogen zur Zulassung 

 

Formulare für die Publikation:

- Merkblatt

- Imprimatur

 

 

 

 

 

 

 

: E-Mail
Letzte Änderung: 10.07.2017
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