Geschwister-Supp-Stiftung

Stiftungszweck
Wer kann eine Förderung beantragen?
Welche Projekte können gefördert werden?
Aktuelle Ausschreibung
Wie sollen die Bewerbungen aussehen?
Welche Projekte wurden bisher gefördert?

 

Nachruf

Am 31.12.2011 verstarb Dr. Martin Supp. Die Philosophische Fakultät gedenkt in großer Dankbarkeit seines Engagements in der Geschwister Supp Stiftung.

Herr Dr. Martin Supp entwickelte und realisierte gemeinsam mit seiner Schwester, Frau Dr. Dorothee Supp, die Vision einer Stiftung, die es sich zur Aufgabe macht, den Dialog zwischen den europäischen und außereuropäischen Kulturen zu verbessern und damit zugleich Toleranz und gegenseitige Achtung zu fördern.

Die Geschwister Supp Stiftung ermöglicht an unserer Fakultät wissenschaftliche Arbeiten, die sich der Verbesserung der interkulturellen Verständigung widmen. Die Fakultät hofft, dass die Forschungen der geförderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf fruchtbaren Boden fallen und im Geist der Geschwister Supp Stiftung weiterwirken.

Dr. Martin Supp teilte unseren Glauben, dass die Wissenschaft im Dienst der Menschen stehen muß. Wir werden ihm ein ehrendes Angedenken bewahren.
 

Geschwister-Supp-Stiftung

Die „Geschwister Supp-Stiftung“ ist eine selbständige gemeinnützige Stiftung, die 2005 errichtet wurde.

Angesichts der Herausforderungen der globalisierten Welt ist die Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Völkern ein wichtiger Faktor zur Förderung des friedlichen Zusammenlebens. Diese Überzeugung hat die Geschwister Dr. Dorothee und Dr. Martin Supp dazu bewegt, sich durch die Einrichtung einer gemeinnützigen Stiftung für dieses Ziel einzusetzen.

Beide Stifter haben an der Universität Heidelberg studiert und sehen sich als Alumni, die ihrer alma mater verbunden geblieben sind. Dieser Universität, d.h. insbesondere der Philosophischen Fakultät mit den in ihr vertretenen Kulturwissenschaften soll deshalb die Stiftung zugute kommen.

 

 

Der Stiftungszweck

Die STIFTUNGSSATZUNG  legt folgenden Stiftungszweck fest: „Die Stiftung soll durch Studium und wissenschaftlichen Austausch im Bereich der an der Universität Heidelberg vertretenen Kulturwissenschaften der  internationalen Verständigung dienen. Sie soll insbesondere den Dialog zwischen den europäischen und außereuropäischen bzw. nichtchristlichen Kulturen fördern  und damit Toleranz und gegenseitige Achtung auf der Basis von vertieften kulturellen Kenntnissen. Sie soll durch diesen Dialog einen Beitrag  zur Lösung aktueller entwicklungspolitischer Probleme leisten.“

 

Wer kann eine Förderung beantragen?

Einen Antrag stellen können Mitglieder der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg und in Ausnahmefällen Mitglieder anderer Fakultäten der Universität, sofern das beantragte Projekt mit dem Stiftungszweck übereinstimmt.

 

Welche Projekte können gefördert werden?

Es können Dissertations- oder Habilitationsprojekte o. Ä. durch ein Stipendium für die Dauer von 12 Monaten in Höhe von 800 € monatlich gefördert werden. Eine einmalige Verlängerung ist dabei auf Antrag möglich.

Weitere, mögliche Förderzwecke sind Vortragsreihen, Gastprofessuren, Deutschkurse im In- oder Ausland sowie Fremdsprachenkurse für deutschsprachige Wissenschaftler. Ausnahmsweise kommen auch fächerübergreifende wissenschaftliche Forschungsprojekte (z.B. Kolloquien) für eine Förderung in Frage, sofern sie im Rahmen des Stiftungszwecks liegen.

Die ausgewählten Bewerber müssen sich für Stipendien, die länger als sechs Monate gewährt werden, zu einem Zwischenbericht und zu einem Schlussbericht verpflichten. Diesen Berichten ist eine Bestätigung des Betreuers beizulegen.

 

 Aktuelle Ausschreibung

Die  „Geschwister Supp-Stiftung" schreibt auch für das Jahr 2016 Fördergelder aus. Die Fördermittel werden ab dem 01.10.2015 für wissenschaftliche Vorhaben vergeben, die dem Ziel der Stiftung entsprechen.

Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier.

 

 

 

Wie sollen die Bewerbungen aussehen?

 

  • Abstract (15 Zeilen)
  • Schilderung des Projekts auf maximal 5 Seiten
  • Darstellung des Arbeitsplans
  • Erläuterung des Zusammenhangs des Projekts mit dem Stiftungsziel
  • Lebenslauf des Antragsstellers und Publikationsliste
  • Kooperationspartner, wenn vorhanden
  • Befürwortung des Antrags durch den Betreuer oder die Betreuerin des Antragstellers oder der Antragstellerin (bei Dissertations- oder Habilitationsprojekten)
  • Stellungnahme der Institutsdirektion zu dem Antrag (bei anderen Förderprojekten)

 

Welche Projekte wurden bisher gefördert?


 

  • Dominik Wallner, Dissertationsprojekt: „Die Götterlieder (kamuy yukar) der Ainu“

    Dominik Wallner


    (Institut für Japanologie)
    Förderzeitraum: seit 2014

 

 

 


 

  • Liu Photo-kl

    Xiaoyan Liu, Dissertationsprojekt: „The Frontline of Women’s Education: A Study
    on the Past and Present of Shanghai No. 3

     
    Girls‘ Middle School“
    (Institut für Sinologie)
    Förderzeitraum: 2013-2015
    abgeschlossen am: 21.07.2015





                               

     
  • Schultz Photo-kl
     
    Wolfgang Schultz, Dissertationsprojekt: „Interkulturelle und innerkulturelle Rezeptionsprozesse im Schaffen von Klaus Huber“
    (Musikwissenschaftliches Seminar)
    Förderzeitraum: seit 2013






     

  •  
    Tranphoto-kl
     
    Hui Luan Tran, Dissertationsprojekt: „Die Bilder der Kleopatra. Bildliche Darstellungen
    der letzten ptolemäischen Königin Ägyptens als Reflex westlicher Diskurse“
    (Institut für Europäische Kunstgeschichte)
    Förderzeitraum 2012-2014


     



 

  • Hasan Adwan, Dissertationsprojekt: „Money, Democracy, and theohne Bild


    Decline of the Peace Party” (Heidelberg Center for American Studies)
    Förderzeitraum 2012-2014

 

 

 

 

 

  • Gülay Tulasoglu, Dissertationsprojekt „Zwischen den Kulturen – Europäische Diplomaten im Osmanischen Reich als Repräsentanten von Vermittlung und Akkulturation am Beispiel des englischen Konsuls in Saloniki Charles Blunt am Vorabend der Tanzimat“ 
    (Islamwissenschaft) Förderzeitraum 2006-2008, abgeschlossen am 11.12.2012
     
  • Cora Jungbluth, Dissertationsprojekt „Interkulturelle Aspekte im Internationalisierungsprozeß chinesischer Unternehmen und ihre Auswirkung auf unternehmerisches Engagement im Ausland“
    (Institut für Sinologie) Förderzeitraum 2006-2008, abgeschlossen am 25.07.2011
     
  • Werkstattgespräch: „Biographie als Weltliteratur – eine Bestandsaufnahme der biographischen Literatur im 10. Jahrhundert“
    Diese fächerübergreifende Veranstaltung des Zentrums für Ostasienwissenschaften bzw. des Instituts für Japanologie fand am 28./29.09.2006 im IWH statt und wurde gemeinsam mit der Heinz Götze–Stiftung und der Stiftung der Universität Heidelberg gefördert.
     
  • Kolloquium: „Der Russisch-Japanische Krieg (1904/05) – Anbruch einer neuen Zeit?“
    Gemeinsame Veranstaltung des Heidelberg Center for American Studies (HCA), des Historischen Seminars (Curt-Engelhorn-Lehrstuhl für amerikanische Geschichte), des Instituts für Japanologie, des Instituts für Sinologie, des Seminars für osteuropäische Geschichte und des Südasien-Instituts (SAI) der Universität Heidelberg 1.-3.12.2005 im IWH

     
Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 11.01.2016
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