PD Dr. Lilian Maul-Balensiefen
| Anschrift: | Seminar für Sprachen und Kulturen |
| des Vorderen Orients - Assyriologie | |
| Hauptstr.126 | |
| D-69117 Heidelberg | |
| Tel.: | 06221-54 3621 |
| Fax: | 06221-54 3619 |
| e-mail: | lmaulbal@ix.urz.uni-heidelberg.de |
Wissenschaftlicher Werdegang
Studium
Klassische Archäologie, Gräzistik und Latinistik an der Eberhard Karls-Universität in Tübingen (1977-79, 1980-84, 1985-87), an der Hebrew University in Jerusalem/Israel (1979-80) und der University of Virginia in Charlottesville/USA (1984-85). Abschluss des Studiums der Klassischen Philologie mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Tübingen (1983).
Promotion
1987 am Fachbereich Altertums- und Kulturwissenschaften der Universität Tübingen. Thema der Dissertationsschrift: ‘Die Bedeutung des Spiegelbildes als ikonographisches Motiv in der antiken Kunst’. Betreuer: Prof. Dr. Ulrich Hausmann.
Habilitation
1998 am Fachbereich Altertumswissenschaften der Freien Universität Berlin; Erhalt der Venia Legendi im Fach Klassische Archäologie. Thema der Habilitationsschrift: ‚Das Palatium des Augustus und der augusteische Geschichtsmythos’. Umhabilitation 2008 an der Philosophischen Fakultät der Ruprecht Karls-Universität Heidelberg.
Beschäftigung
Wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Archäologischen Institut, Abteilung Rom (1987-1990); Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Klassische Archäologie der Freien Universität Berlin (1990-1995); Lehrstuhlvertretung an der Ludwig Maximilians-Universität München (1999-2000); Lehraufträge an der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus, der Universität des Saarlandes und der Ruprecht Karls-Universität Heidelberg; Lehrtätigkeit an den Universitäten in Berlin und Heidelberg; Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle ‚Edition literarischer Keilschrifttexte aus Assur’ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (seit 2010); Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle ‚Winckelmann-Ausgabe’ der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz (seit 2011).
Weiteres
Teilnahme an Ausgrabungskampagnen in Tel Dor/Israel (1980 und 1981).
Forschungsschwerpunkte
- Hermeneutik griechischer und römischer Mythenbilder
- Antike ‚Archäologien’, wie sie die in Bildkunst, Architektur und Topographie greifbar sind
- Sinnbezüge zwischen Bildern und Texten
- Geschichte der Altertumswissenschaften
Publikationen (PDF)