Stipendien
Aktuelle Ausschreibung
2 IAZ-Stipendien der Förderlinie III
Bewerbungsfrist 20.03.2013 - 01.05.2013
Hinter dem Gründungsgedanken des Iberoamerika-Zentrums steht das Vorhaben, die Forschungskontakte zwischen Deutschland und den Ländern der iberischen Halbinsel und Lateinamerikas zu stärken und insbesondere den Aufbau von Netzwerken für Nachwuchswissenschaftler aus den Geisteswissenschaften zu unterstützen. In diesem Sinne gibt es seit 2013 das IAZ-Santander Universitäten-Stipendienprogramm, das für Nachwuchswissenschaftler der Sprach-, der Übersetzungs- und der Literaturwissenschaft entworfen wurde, denen die Möglichkeit eines mehrmonatigen Forschungsaufenthalts an einer Universität im Ausland gegeben werden soll. Die IAZ-Stipendien der Förderlinie I richten sich hierbei an Doktoranden o.g. Fachbereiche aus Lateinamerika, Spanien und Portugal für einen Forschungsaufenthalt an der Universität Heidelberg, die IAZ-Stipendien der Förderlinie II an in o.g. Fachbereichen an der Universität Heidelberg promovierende Nachwuchswissenschaftler, die einen Forschungsaufenthalt an einer Universität in einem Land der iberischen Halbinsel oder Lateinamerikas planen. 2013 ist die neue Förderlinie III hinzugekommen, die sich ausschließlich an bereits promovierte Linguisten und Übersetzungswissenschaftler brasilianischer Universitäten richtet.
Informationen für Bewerber
Zielgruppen
Förderlinie I und II: Als Bewerber für die IAZ-Stipendien kommen Doktoranden der Sprach-, der Übersetzungs- und der Literaturwissenschaft von Universitäten in Lateinamerika, Spanien oder Portugal in Frage, die sich für einen ein- bis dreimonatigen Forschungsaufenthalt an der Universität Heidelberg interessieren (Förderlinie I), sowie Doktoranden der Universität Heidelberg o.g. Fachbereiche, die einen Forschungsaufenthalt an einer Universität in Lateinamerika, Spanien oder Portugal planen (Förderlinie II); Bewerbungen von Postdoktoranden werden im Falle der Stipendien der Förderlinie I ebenfalls berücksichtigt. Ein aktuelles eigenes Forschungsvorhaben und die wissenschaftliche Betreuung an der Heimat- und Gastuniversität werden jeweils vorausgesetzt.
Förderlinie III: Berücksichtigt werden ausschließlich Bewerbungen von bereits promovierten Linguisten und Übersetzungswissenschaftlern, die momentan an Universitäten in Brasilien forschen. Die Bewerber sollten an ihrer Heimatuniversität in bereits bestehende Forschungsprojekte eingebunden sein und ein begründetes Interesse an der Integration in die sprachwissenschaftlichen Forschungsbereiche des IAZ haben.
Bewerbung
Förderlinien I, II und III: Neben Ihrem Lebenslauf in tabellarischer Form, der Kopie ihres Studienabschlusszeugnisses (Förderlinie III: Kopie der Promotionsurkunde) und einem Empfehlungsschreiben des wissenschaftlichen Betreuers an Ihrer Heimatuniversität sollten Sie ein Exposé einreichen. Auf maximal fünf Din A4-Seiten sollten Sie das von Ihnen geplante Forschungsvorhaben an der Gastuniversität und seinen Zusammenhang mit Ihrer laufenden Forschungsarbeit skizzieren. Unbedingt hinzufügen sollten Sie einen Zeitplan für Ihren Forschungsaufenthalt bzw. für die Durchführung Ihres Vorhabens. Aus Ihrem ebenfalls mit einzureichenden Motivationsschreiben sollte hervorgehen, weshalb Sie einen Forschungsaufenthalt in Heidelberg bzw. Lateinamerika, Spanien oder Portugal planen und weshalb Ihr Vorhaben besonders förderungswürdig ist. Alle Bewerbungsunterlagen können auf Deutsch, Spanisch oder Portugiesisch verfasst sein. Bitte richten Sie die Bewerbung an das Direktorium des IAZ und senden Sie alle Unterlagen als pdf-Dokument(e) fristgerecht per E-Mail an iaz-info@uni-heidelberg.de.
Wissenschaftliche Betreuung
Förderlinien I und III: Den ausgewählten Kandidaten der Förderlinien I und III wird direkt vom IAZ und je nach Forschungsvorhaben ein/e Betreuer/in an der Universität Heidelberg zugewiesen. Sollten Bewerber bereits über Forschungskontakte an der Universität Heidelberg verfügen, so empfiehlt es sich, diese im Motivationsschreiben namentlich zu erwähnen.
Förderlinie II: Heidelberger Doktoranden sollten bei der Bewerbung um ein IAZ-Stipendium in Absprache mit dem Betreuer der laufenden Arbeit einen wissenschaftlichen Ansprechpartner an der Universität, an der sie ihren Forschungsaufenthalt planen, vorschlagen. Dieser sollte bereit sein, Sie für die Zeit des Forschungsaufenthaltes an seinem Lehrstuhl bzw. in einem Forschungsprojekt aufzunehmen. Sollte es ihnen möglich sein, legen Sie Ihrer Bewerbung eine entsprechende Erklärung Ihres Betreuers an der Zieluniversität bei.
Forschungsaufenthalt
möglicher Zeitraum
Der Zeitraum des dreimonatigen Forschungsaufenthaltes im Rahmen der für das akademische Jahr 2013/14 ausgeschriebenen IAZ-Stipendien wird individuell und in Absprache mit den jeweiligen wissenschaftlichen Betreuern festgelegt.
Förderlinien I und II: Für die Förderlinien I und II ist der frühestmögliche Termin für den Beginn des Aufenthaltes an der Universität Heidelberg bzw. an einer Universität in Spanien, Portugal oder Lateinamerika auf den 01.10.2013, der letztmögliche auf den 01.07.2014 festgelegt
Förderlinie III: Der Aufenthalt an der Universität Heidelberg beginnt jeweils zum Monatsersten. Der frühestmögliche Termin für den Beginn des Aufenthaltes ist der 01.10.2013, der letztmögliche der 01.12.2013.
Umfang des Stipendiums
Reise- und Aufenthaltskosten 2013/14
Die Gesamthöhe des Stipendiums richtet sich nach dem Reiseziel bzw. nach dem Herkunftsland.
Förderlinie I: Das Stipendium umfasst einen monatlichen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in Heidelberg in Höhe von 1000,- Euro. Hinzu kommt ein Zuschuss zu den Reisekosten. Für Stipendiaten aus Spanien und Portugal beläuft sich dieser auf 400,- Euro, für Stipendiaten lateinamerikanischer Universitäten auf 1000,- Euro.
Förderlinie II: Stipendiaten aus Heidelberg können mit einem monatlichen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in Höhe von 1000,- Euro für einen Aufenthalt in Spanien oder Portugal und in Höhe von 900,- Euro für den Aufenthalt in einem lateinamerikanischen Land rechnen. Zusätzlich erhalten sie einen einmaligen Reisekostenzuschuss in Höhe von 400,- Euro für einen Aufenthalt in Spanien oder Portugal und von 1300,- Euro für einen Aufenthalt in Lateinamerika.
Förderlinie III: In dieser Förderlinie belaufen sich der Zuschuss zu den Reisekosten sowie der monatliche Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in Heidelberg auf jeweils 1000,- Euro.
Versicherungen (Kranken-, Unfall-, Haftpflichtversicherung)
Förderlinien I, II und III: Bitte beachten Sie, dass mit einem IAZ-Stipendium kein Versicherungsschutz einhergeht und dass die Übernahme von Versicherungsbeiträgen durch das IAZ nicht vorgesehen ist. Wir gehen davon aus, dass Sie für Ihren Aufenthalt an der Universität Heidelberg bzw. an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen im Ausland einen ausreichenden Versicherungsschutz mitbringen. Für den Aufenthalt in Heidelberg benötigen Sie in jedem Fall einen Krankenversicherungsschutz; darüber hinaus empfehlen wir einen Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz. Bei Fragen hierzu hilft Ihnen das IAZ gerne weiter: iaz-info@uni-heidelberg.de.
DIE NACHSTEHENDEN INFORMATIONEN GELTEN FÜR BEWERBER ALLER FÖRDERLINIEN.
Aufenthaltsgenehmigung, Visum
Für den bis zu dreimonatigen Aufenthalt in Heidelberg benötigen Stipendiaten aus den EU-Mitgliedstaaten keine behördliche Genehmigung. Stipendiaten aus Lateinamerika jedoch sollten unbedingt rechtzeitig, d.h. mindestens drei Monate vor der Einreise nach Deutschland klären, welche Art der Aufenthaltsgenehmigung bzw. Visum sie für ihren Forschungsaufenthalt benötigen. Für den Auslandsaufenthalt der Heidelberger Doktoranden gilt Entsprechendes. Weitere Informationen finden sich auf den Seiten des Welcome Centre des Akademischen Auslandsamtes. Bei Fragen wenden Sie sich gerne auch an das IAZ: iaz-info@uni-heidelberg.de.
Unterkunft
Die Wahl Ihrer Unterkunft während Ihres Forschungsaufenthaltes ist Ihnen selbst überlassen. Da in Heidelberg Wohnraum knapp ist, empfehlen wir Stipendiaten aus dem Ausland, sich mit ausreichender Vorlaufzeit vor Beginn Ihres Forschungsaufenthaltes auf Zimmersuche zu begeben. Eine Auswahl von Unterkunftsmöglichkeiten für Kurzzeitaufenthalte in Heidelberg finden sich auf den Seiten des Welcome Centre des Akademischen Auslandsamtes und der Heidelberger Graduiertenakademie. Bei Fragen hilft Ihnen auch das IAZ gerne weiter: iaz-info@uni-heidelberg.de.
Sprachkenntnisse
Für den Forschungsaufenthalt in Lateinamerika, Spanien oder Portugal setzen wir Spanisch- bzw. Portugiesischkenntnisse auf mindestens C1-Niveau (CEFR) voraus; Ihrer Bewerbung sollten Sie einen entsprechenden Nachweis über Ihre Sprachkenntnisse hinzufügen (dies kann, je nach Studienfach, auch Ihr Studienabschlusszeugnis sein). Für Ihren Forschungsaufenthalt am IAZ sind Deutschkenntnisse nicht unbedingt notwendig. Sollten Sie jedoch während Ihres Aufenthaltes einen Deutschkurs besuchen wollen, wenden Sie sich bitte an das IAZ: iaz-info@uni-heidelberg.de.

