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Iberoamerika-Zentrum

Das Iberoamerika-Zentrum der Universität Heidelberg (IAZ), eine Einrichtung der Neuphilologischen Fakultät am Institut für Übersetzen und Dolmetschen, initiiert und pflegt den wissenschaftlichen Austausch mit den Ländern Lateinamerikas und der Iberischen Halbinsel. Innerhalb der Fakultät besteht im Rahmen des Zentrums eine enge Zusammenarbeit zwischen den Lehrstühlen für spanische, portugiesische und germanistische Sprach-, Übersetzungs- und Literaturwissenschaft am Institut für Übersetzen und Dolmetschen, am Romanischen Seminar sowie am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie.

Das Iberoamerika-Zentrum hat sich die Stärkung des iberoamerikanisch-deutschen Dialogs in der Forschung und Lehre und im akademischen Austausch zum Ziel gesetzt. In diesem Zusammenhang besteht ein zentrales Anliegen des IAZ im Aufbau von Netzwerken für  Nachwuchswissenschaftler zur Förderung des internationalen und interdisziplinären Austauschs in Forschungsthemen mit Iberoamerika-Bezug. Die Forschung am IAZ ist, vor dem Hintergrund der sprachlichen und kulturellen Vielfalt Iberoamerikas, insbesondere auf die Untersuchung von identitätsbildenden Prozessen und von Faktoren gerichtet, die diese Vielfalt bedingen.

Unterstützt wurde das Iberoamerika-Zentrum in den ersten Jahren seines Bestehens wesentlich durch eine 2011 geschlossene Kooperation zwischen Santander Universitäten und der Universität Heidelberg. Aus der Zusammenarbeit des IAZ mit weiteren externen Partnern gehen zudem zwei regionale Schwerpunktzentren, das Centro de Estudos Galegos und das Leitorado Brasileiro, hervor.

Organisation

IAZ – Direktorium

Oscar Loureda
 

Prof. Dr. Óscar Loureda, IAZ-Direktor
Ansprechpartner für Linguistik und Übersetzungswissenschaft

Prof. Dr. Óscar Loureda hat an der Universität La Coruña in Spanien Hispanistik studiert und wurde dort im Jahre 2001 in spanischer Linguistik promoviert. Von 2001 bis 2008 war er an der Universität La Coruña in Lehre und Forschung tätig.

Ein Forschungs-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung für den Zeitraum 2005 bis 2007 führte ihn an die Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Semantik, der Lexikographie und der allgemeinen spanischen Sprachwissenschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei Untersuchungen auf Diskursebene. Auf diesem Gebiet führte er verschiedene Studien zur spanischen Textgrammatik, -typologie und –linguistik durch. Gegenwärtig ist er Professor für Spanische Sprach- und Übersetzungswissenschaft und geschäftsführender Direktor am Institut für Übersetzen und Dolmetschen an der Universität Heidelberg. Seit 2011 ist er Direktor des Iberoamerika-Zentrums. Er leitet die Forschungsgruppe „Diskurspartikeln und Kognition“ (DPKog) und ist Mitgründer des „Heidelberg University Language and Cognition Lab“ (HULC).

Homepage Prof. Dr. Óscar Loureda
Kontakt: oscar.loureda@iued.uni-heidelberg.de

 

 

Sybille Gro _e
 

Prof. Dr. Sybille Große
Ansprechpartnerin für Linguisitk

Prof. Dr. Sybille Große studierte Romanistik und Erwachsenenbildung an der Universität Leipzig und promovierte im Bereich der morphosyntaktischen Sprachvariation des brasilianischen und des europäischen Portugiesisch.

Nach einem Postdoc-Stipendium in Rouen und Paris und verschiedenen anderen Forschungsaufenthalten hat sie sich an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam im Fach Romanische Philologie (Sprachwissenschaft) habilitiert. Von Oktober 2008 bis März 2011 war sie als Vertretung der W3-Professur „Spanische, hispano-amerikanische, portugiesische und brasilianische Sprachwissenschaft“ am Institut für Romanistik der Universität Leipzig tätig. Gegenwärtig hat sie die Professur für Romanische Sprachwissenschaft (Französisch/Spanisch/Portugiesisch) am Romanischen Seminar der Universität Heidelberg inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Sprachgeschichte (mit Schwerpunkten in den Diskurstraditionen und der Sprachnormierung), der Sprachwandel und die Grammatikalisierung in den romanischen Sprachen. Des Weiteren analysiert sie Ausdrucksmöglichkeiten der Evidentialität, Possession und Repetitivität sowie Strategien des Textverstehens und der Textsemantik im Rahmen textlinguistischer und textwissenschaftlicher Analysen politischer Kommunikation und arbeitet im Bereich der angewandten Rhetorik.

Homepage Prof. Dr. Sybille Große
Kontakt: sybille.grosse@rose.uni-heidelberg.de

 

 

Cristiane Stutterheim
 

Prof. Dr. Christiane von Stutterheim
Ansprechpartnerin für Linguisitk

Prof. Dr. Christiane von Stutterheim hat an den Universitäten Marburg und München Germanistik, Geschichte, Politikwissenschaften und Philosophie studiert und nach dem 2. Staatsexamen und einem Forschungsaufenthalt am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen 1984 an der Freien Universität Berlin promoviert.

Seit 2000 ist sie Professorin für deutsche Sprachwissenschaft am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie der Universität Heidelberg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Sprachtypologie, der Beziehung zwischen Sprache und Kognition und der Psycholinguistik der Sprachproduktion und des Spracherwerbs. Zurzeit betreut sie verschiedene Projekte rund um die Sprachspezifizität der Informationsorganisation auf Diskursebene sowie auf Satzebene. Im Mittelpunkt stehen die der Ereignis-Interpretation zugrunde liegenden Prinzipien in der Sprachproduktion in typologisch unterschiedlichen Sprachen. Die Methoden umfassen eye tracking, chronometrische Messungen, Gedächtnistests, MEG und EEG.

Homepage Prof. Dr. Christiane von Stutterheim
Kontakt: stutterheim@idf.uni-heidelberg.de

 

 

Bild Poppenberg
 

Prof. Dr. Gerhard Poppenberg
Ansprechpartner für Literaturwissenschaft

Promotion 1991 an der FU Berlin mit einer Dissertation über Maurice Blanchot
Habilitation 1998 an der FU Berlin mit einer Arbeit über das spanische auto sacramental
akademische Lehre: FU Berlin, Universität zu Köln, Universität Erfurt;
seit 2002: Ruprecht Karls-Universität Heidelberg

Neben dem spanischen Theater des 16. und 17. Jahrhunderts beschäftigt er sich zur Zeit vor allem mit dem Konzeptismus der Prämoderne. Die Forschungsarbeit befasst sich einerseits mit den Dichtungen von Góngora, Villamediana, Soto de Rojas und Sor Juana Inés de la Cruz, andererseits mit der theoretischen Begründung des Konzeptismus vor allem durch Gracián. Ein weiterer Gegenstand seiner Arbeiten ist das Werk von Miguel de Cervantes. Literaturtheoretisch und methodologisch sind seine Arbeiten einerseits an der Tradition der Hermeneutik, andererseits am Strukturalismus und der Dekonstruktion orientiert.

Homepage Prof. Dr. Gerhard Poppenberg
Kontakt: gerhard.poppenberg@rose.uni-heidelberg.de

 

 

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Prof. Dr. Robert Folger
Ansprechpartner für Literaturwissenschaft

Dr. phil. Mittelalterliche und Neue Geschichte, Universität Rostock (1999);
Ph. D. Spanische Literatur, University of Wisconsin-Madison (2001);
Habilitation Iberische Literaturen und Kulturgeschichte, LMU München (2007).

Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 573 der LMU München wurde Robert Folger 2007 als Senior Lecturer (Associate Professor) für spanische und lateinamerikanische Literaturen an die University of London, Royal Holloway berufen. Im Jahr 2008 trat er den Lehrstuhl für spanische Literatur und Kultur an der Universität Utrecht in den Niederlanden an. Seit 2013 ist er Lehrstuhlinhaber für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind die mittelalterliche und frühneuzeitliche Literatur (Spanien und Lateinamerika) und die Literaturen Lateinamerikas vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Homepage Prof. Dr. Robert Folger
Kontakt: robert.folger@rose.uni-heidelberg.de

 

 

 

IAZ – Geschäftsstelle

Katrin Berty
 

Katrin Berty
Projektkoordination

Katrin Berty ist Diplom-Übersetzerin für die Sprachen Spanisch, Französisch und Englisch und seit Ende 2005 als akademische Mitarbeiterin in der Spanischen Abteilung des Instituts für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg tätig.

Gastdozenturen und Forschungsaufenthalte haben sie bisher an die Universitäten von Granada, Sevilla und Salamanca geführt. Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind unter anderem die übersetzungsbezogene Terminologie und Phraseologie, sowie Methoden und Didaktik des Übersetzens und der Übersetzungswissenshaft. Seit September 2011 koordiniert sie die Projekte des Iberoamerika-Zentrums.

Homepage Katrin Berty
Kontakt: katrin.berty@iued.uni-heidelberg.de

 

 

 

Hector Alvarez
 

Héctor Álvarez Mella
Koordinationsassistenz

Héctor Álvarez Mella (Avilés, Spanien) studierte Philosophie an der Universität Oviedo. Dort absolvierte er den Master Social Studies of Science, an der Universität Heidelberg erlangte er den Mastertitel in Übersetzungswissenschaft.

Derzeit promoviert er am Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg zum Thema "Soziologie und Wirtschaft der Übersetzung" unter der Leitung von Prof. Óscar Loureda und Prof. José Luis García Delgado (Universidad Complutense de Madrid). Seit Februar 2013 unterstützt er als wissenschaftlche Hilfskraft die laufenden Projekte des IAZ. Im akademischen Jahr 2012/13 koordinierte er die Übersetzung des Wissenschaftsatlas der Universität Heidelberg. Seit Mai 2014 leitet er den Austausch von wissenschaftlichen Publikationen mit der Zeitschrift "Revista Internacional de Lingüística Iberoamericana" (RILI) und unterstützt die Organisation wissenschafticher Veranstaltugen wie etwa den 20. Deutschen Hispanistentages (März 2015) und das 4. Internationales Symposium: Diskursmarker in den romanischen Sprachen - eine kontrastive Perspektive (Mai 2015).

 

 

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Martha Rudka
Koordinationsassistenz

Martha Rudka studierte Übersetzungswissenschaft im Bachelor und Master mit den Sprachen Deutsch, Spanisch und Englisch am Institut für Übersetzen und Dolmetschen an der Universität Heidelberg. Sie verbrachte einen Studienaufenthalt an der Universität Pontificia Comillas in Madrid und war sechs Monate als Übersetzerin in einer privaten Stiftung in La Coruña in Spanien tätig. Während ihres Studiums arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Übersetzen und Dolmetschen und am Iberoamerika-Zentrum.

Seit 2016 promoviert sie innerhalb der Forschungsgruppe „Diskurspartikeln und Kognition“ (DPKog) und ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie unterstützt das Iberoamerika-Zentrum bei der Betreuung der IAZ-Kurzzeitstipendiaten und bei der Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen.

 

 

Verantwortlich: Webmaster
Letzte Änderung: 29.08.2017
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