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Projekte des Interdisziplinären Forums für Biomedizin und Kulturwissenschaften (IFBK)

Das IFBK hat inzwischen zwei Marsilius-Projekte für die Universität Heidelberg auf den Weg gebracht:

Menschenbild und Menschenwürde (2008-2011)

Das Projekt „Menschenbild und Menschenwürde“ wurde initiiert, um den Dialog zwischen Kultur- und Naturwissenschaften über grundlegende und anwendungsbezogene Fragen zu dieser Thematik zu fördern. Die bisher weitgehend isoliert geführten Diskurse im Zusammenhang mit dem Thema Menschenwürde sollten miteinander verbunden werden. 
Dies geschah vor dem Hintergrund v.a. zweier Entwicklungen:
 

  • Zum einen stellen die Fortschritte der biomedizinischen Wissenschaften vielfach das tradierte Menschenbild in Frage, indem sie dessen zentrale Momente – Personalität, Subjektivität, Freiheit – zunehmend auf biologische (genetische, neuronale u.a.) Prozesse zurückführen und zugleich das menschliche Leben besonders an seinen Grenzen für technische Eingriffe verfügbar machen.
  • Zum anderen sind der Sinn, die Reichweite und die Begründung der Menschenwürde in unserer Gesellschaft zunehmend strittig geworden. Insbesondere geht es um die Fragen, ob Menschenwürde allem menschlichen Leben zukomme, ob sie durch ein bestimmtes Verhalten oder ein Gesetz tatsächlich verletzt werde, und ob die Würde, das Lebensrecht und das Selbstbestimmungsrecht von Menschen gegeneinander abgewogen werden können.

Das Projekt besteht aus drei Teilprojekten:

  1. Menschenbild und Neurowissenschaften
  2. Menschenwürde am Lebensanfang
  3. Menschenwürdig sterben

Ein Schulprojekt Menschenwürde war assoziiert (2005-2009).

Ethische und rechtliche Aspekte der Totalsequenzierung des menschlichen Genoms (2011-2013)

Das Projekt "Ethische und rechtliche Aspekte der Totalsequenzierung des menschlichen Genoms" wurde initiiert,  um die ethischen und rechtlichen Fragen zu bearbeiten, die die neuen Möglichkeiten der individuellen Genomanalyse aufwerfen.

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