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Molekulare Biotechnologie - Master of Science (MSc)

Das Konzept des Masterprogramms

Heute werden sowohl an die Grundlagenforschung als auch die angewandte biomedizinische Forschung interdisziplinäre Forderungen gestellt. Das Masterprogramm in Molekularer Biotechnologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg erfüllt diese Anforderungen auf innovative Weise, indem hier die drei Disziplinen Wirkstoffforschung, Biophysikalische Chemie und Bioinformatik kombiniert werden. Diese ermöglicht den Studierenden, sich entsprechend ihren Interessensschwerpunkten zu spezialisieren und bereitet sie optimal auf eine Karriere in den vielen Bereichen der Lebenswissenschaften vor.

So können die Studierenden aus einer Vielzahl von Vorlesungen und Seminaren wählen, die von der Universität Heidelberg angeboten werden. Jedoch liegt der Schwerpunkt dieses Programms auf der praktischen Weiterbildung, die die Studenten in Form von mehreren Forschungspraktika möglich ist. Hier widmen sie sich aktuellen Forschungsaufgaben in Arbeitsgruppen nicht nur in Heidelberg, sondern auf der ganzen Welt. Im Gegensatz zu typischen, verschulten Laborpraktika an der Universität verbringen die Studierenden den Großteil ihrer Studienzeit als Mitglieder einer Forschungsgruppe, was in machen Fällen sogar zu einer wissenschaftlichen Publikation führt. Von diesen Erfahrungen profitieren die Studierenden nicht nur während ihrer Masterarbeit, die einen ersten Schritt in Richtung eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit darstellt, sondern auch während ihrer weiteren Karriere in den Lebenswissenschaften.

Das wissenschaftliche und soziale Umfeld

Das Zentrum dieses interdisziplinären Masterprogramms ist das Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie (IPMB), das den Studierenden durch die Kombination von Molekularbiologie, Biophysikalischer Chemie und Bioinformatik ein ideales wissenschaftliches Umfeld bietet. Diese einzigartige Umgebung biotechnologischen Wissens ist eine exzellente Basis für die Arbeit im Bereich der Wirkstoffforschung und biomedizinischen Forschung.

Das IPMB gehört zur Ruprecht-Karls Universität Heidelberg, die zu den führenden Universitäten im Bereich der Lebenswissenschaften gehört. Der wissenschaftliche Fortschritt wird aber nicht nur von der Universität erbracht, sondern auch von angesehenen Forschungseinrichtungen wie dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL), dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) oder dem Max-Plank-Institut für Medizinische Forschung sowie verschiedenen Biotech-Firmen, die in Heidelberg angesiedelt sind. Dieses internationale und motivierende wissenschaftliche Umfeld befindet sich im weltberühmten, romantischen Heidelberg, einer typischen deutschen Stadt, von der aus es nicht weit in die Großstädte Frankfurt, Stuttgart und Mannheim ist.

Die Vorteile des Masterprogramms

Das Masterprogramm in Molekularer Biotechnologie ermöglicht den Studenten, ihren individuellen wissenschaftlichen Interessen zu frönen und erlaubt ihnen im Vergleich zu anderen Programmen dieser Art eine viel größere Flexibilität. Durch Vielseitigkeit und Fülle des Angebots an Vorlesungen, Seminaren und Forschungsprojekten können die Studierenden verschiedene Richtungen der modernen Forschung kennenlernen.

Die einzigartige Struktur des Programms erfordert ein hohes Maß an Eigenorganisation, Verantwortung und Unabhängigkeit. Die Studierenden können die Forschungsgruppen, in denen sie ihre Praktika absolvieren, vollkommen frei auswählen: Nicht nur in Heidelberg, sondern auch in anderen deutschen Städten und international stehen für die Studierenden die Türen von Forschungsorganisationen offen. Diese Praktika sind ein idealer Weg, um schon früh den Kontakt zur wissenschaftlichen Gemeinde aufzubauen, den eigenen Horizont zu erweitern und sich auf eine Karriere in den Lebenswissenschaften vorzubereiten. Darüber hinaus wurde das Masterprogramm vom Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungsinstitut ACQUIN mit dem Gütesiegel ausgezeichnet.

 

Beispiele für Forschungspraktika

Ausgewählte Publikationen von Master-Studierenden

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 27.10.2014
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