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Networking-Event für Gastwissenschaftler

Impressionen Networking Event

Alle Fotos: Heidelberg Alumni International

Was macht einen Forschungsstandort für ausländische Wissenschaftler attraktiv? Warum ist internationaler Austausch wichtig für Forschung und Universitäten? Und welche Erwartungen haben Gastwissenschaftler an ihren Auslandsaufenthalt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung zum Thema „Internationalität und Forschung an der Universität Heidelberg“, die das Netzwerk Research Alumni am 22. Mai 2015 in Heidelberg organisierte. Das Networking Event mit dem Titel „International Research Partnerships: Challenge and Opportunity for Visiting Researchers and Hosting Institutions at Heidelberg University” richtete sich an Gastwissenschaftler, deren Gastgeber sowie alle Beschäftigten der Universität, die mit internationalen Forschern und Doktoranden zusammenarbeiten.

Impressionen vom Networking Event Impressionen vom Networking Event

Die Veranstaltung, zu der mehr als 50 Gastwissenschaftler und Beschäftigte der Universität kamen, war in zwei Programmblöcke aufgeteilt: Zunächst hielten acht Wissenschaftler sowie Mitarbeiter universitärer und außeruniversitärer Service-Einrichtungen Kurzvorträge zu verschiedenen Aspekten von Forschung und Internationalität. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmer an vier Gesprächstischen über die Forschungsbedingungen in den Heimatländern der Gastwissenschaftler, die Erwartungen der Teilnehmer an die gastgebende Einrichtung und den Forschungsaufenthalt, die Erwartungen der Gastgeber an die Forscher sowie die Perspektiven für die Zeit nach dem Aufenthalt in Heidelberg.

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Zum Auftakt gab Rektor Prof. Dr. Bernhard Eitel einen Überblick über die zahlreichen internen und externen Forschungsverbindungen der Ruperto Carola. Er legte die Bedeutung der Exzellenzinitiative für die Universität sowie die Kooperationen mit den regionalen Forschungseinrichtungen dar und erklärte die Positionierung im deutschlandweiten Vergleich. In den anschließenden Kurzvorträgen erläuterte unter anderem Prof. Dr. Stephen Hashmi, Prorektor für Forschung und Struktur, das internationale Profil der Universität Heidelberg und erklärte, warum strategische internationale Partnerschaften wichtig sind, um große Forschungsthemen zu bearbeiten. Der Direktor des Zentrums für Astronomie, Prof. Dr. Joachim Wambsganß, und der Direktor des Internationalen Wissenschaftsforums Heidelberg, Prof. Dr. Peter Comba, legten die Bedeutung des internationalen Austauschs und der internationalen Gastaufenthalte für die Universität und deren Forschung dar.

Weitere Themen waren die Serviceleistungen der Ruperto Carola für internationale Gastwissenschaftler, eine Kurzvorstellung des Research Alumni Netzwerks und Erfahrungen mit dem Wiedereinladungsprogramm HAIreconnect. Prof. Dr. Christiane von Stutterheim vom Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie betonte, dass das Programm Unterstützung für exzellente Wissenschaftler bieten könne, die in ihrer Heimat keine adäquaten Forschungsbedingungen vorfinden. Abschließend berichteten die Research Ambassadors Dr. Lipi Thukral aus Indien und Prof. Dr. Sandro Moraldo aus Italien über ihre Verbindungen zur Universität Heidelberg und ihre Gründe, mit dieser als „Botschafter“ verbunden zu bleiben und für sie zu werben.

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Im zweiten Teil der Veranstaltung diskutierten die Gastwissenschaftler in Kleingruppen über Aspekte, die bei einem Forschungsaufenthalt im Ausland zu berücksichtigen sind, um ihn für alle Beteiligten zu einem Erfolg zu machen. So verdeutlichten sie beispielsweise die Bedeutung zielgerichteter Informationen über Fördermöglichkeiten oder Sprache zur Vorbereitung des Aufenthalts. Es zeigte sich unter anderem, dass großer Bedarf an verstärkter Kommunikation zwischen ausländischen und einheimischen Forschern und teilweise auch nach interkulturellen Trainings vor Aufnahme der Arbeit besteht. Die Gastgeber wünschen sich vom Aufenthalt eines Gastwissenschaftlers den Austausch von Ideen und Methoden und eine Erweiterung des Netzwerks. Und im Idealfall hält die Zusammenarbeit auch noch nach dem Forschungsaufenthalt  an und entwickelt sich weiter.

Bei einem anschließenden Empfang konnten die Teilnehmer der Veranstaltung die vorherigen Gespräche vertiefen und weitere Kontakte knüpfen. „Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Ich konnte eine Reihe neuer Kontakte herstellen, unter anderem zu Prof. Hashmi, der gute Verbindungen nach China hat“, erklärte Teilnehmer Tianhui Chen aus China, der zurzeit am Deutschen Krebsforschungszentrum forscht.

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Letzte Änderung: 15.07.2015
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