Die Terminologieforschung in Prozessen des Übersetzens und Dolmetschens

Prof. Dr. J. Kornelius, Dr. A. Holderbaum, Dr. N. Keller, Dr. A. Kimmes
Das Projekt wird seit zehn Jahren mit diversen Fachschwerpunkten betrieben. Zahlreiche Terminologiearbeiten sind in der Reihe Lighthouse Unlimited publiziert (www.lighthouse-unlimited.de, eds. J. Kornelius, A. Holderbaum). Dort sind bislang 157 elektronische Buchpublikationen erschienen.
Im Forschungsprojekt entstanden die folgenden Dissertationen. Sie wurden in der Reihe Heidelberger Studien zur Übersetzungswissenschaft publiziert (Hrsg. J. Kornelius, J. Lebedewa):
- Christoph Stoll (2009): Jenseits simultanfähiger Terminologiesysteme - Methoden der Vorverlagerung und Fixierung von Kognition im Arbeitsablauf professioneller Konferenzdolmetscher.
- Nicole Keller (2006): Neue Wege in der Hilfsmittelkunde der Übersetzungswissenschaft: Zur Herleitung webbasierter terminologiedatenbanken im Kontext von CAT-Systemen.
- Maribel Cedeño Rojas (2006): Arbeitsmittel und Arbeitsabläufe beim Übersetzen audiovisueller Medien - Synchronisation und Untertitelung in Venezuela und in Deutschland.
Im Projekt besteht seit 2007 ein Austausch von Dozenten, Doktoranden und Studierenden in einer Kooperation mit dem Zentrum für Translationsforschung der Universität Auckland New Zealand (Prof. Dr. F. Austermühl). Im Bereich der übersetzungsbezogenen Terminologieforschung entstehen ebenfalls kooperative Dissertationsprojekte.
Derzeit entsteht im Rahmen des Forschungsprojektes eine web-basierte terminologische Fachdatenbank auf der Basis medizinischer Fälle des Problem-based Learning Curriculums der Indiana University School of Medicine.